„Frieden bleibt das Gebot der Stunde“

Linke Wasserburg erinnern an Hiroshima und Nagasaki vor 70. Jahren

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linke_logo_bay_01Zum 70. Mal jähren sich am 6. und 9. August die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Die Explosionen der Bomben töteten 92.000 Menschen. Weitere 130.000 Menschen starben an den Folgeschäden bis zum Jahresende 1945. Durch die hohe Verstrahlung kamen in den folgenden Jahren viele tausend Tote hinzu. Christian Peiker, Sprecher der Linken, Wasserburg, erklärt dazu: „Die Jahrestage dieser schrecklichen Kriegshandlungen erinnern uns daran, alles nur Mögliche für den Frieden zu tun. Atomwaffen dürfen nie wieder zum Einsatz kommen. Deshalb setzen sich wir Linken konsequent für Frieden, Abrüstung und den Abzug der in Deutschland stationierten Atomwaffen ein.“

Mit der Nato sei ein Relikt aus dem Kalten Krieg noch immer existent. Sie habe sich bis an die Grenzen Russlands ausgedehnt und sei so Mitschuld an den neuen Spannungen: „Nicht nur die osteuropäischen Staaten werden vom NATO-Mitglied USA aufgerüstet, auch in Bayern, der
Rüstungsschmiede Deutschlands, erhöht das US-Militär seine Präsenz auf den Truppenübungsplätzen in der Oberpfalz“, so Stadträtin Sophia Jokisch. Übungen mit Drohnen und Schießübungen seien Alltag, auch die Propagandafahrt „Dragoon Ride“ amerikanischer Panzer entlang der östlichen NATO-Grenze endete in der bayerischen Oberpfalz.

Die Linke Liste Wasserburg möchte nicht hinnehmen, dass auch Bayern weiterhin Ausgangspunkt von Kriegshandlungen ist und Material für neue und währende Kriege liefert. Die Jahrestage sollten Mahnung und zugleich der Anlass sein, mehr in Sachen Konversion zu unternehmen.

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2 Gedanken zu „„Frieden bleibt das Gebot der Stunde“

  1. Interessant, die Linken (SED) erinnern uns zurück vor 70 Jahren. Erinnert Euch auch mal zurück, dass bis kurz vor der Wiedervereinigung die SED auch Leute umgebracht hat. Das reden wir von weniger Jahren….. Herr Peiker, sie sollten die Geschichte mal zeitnach betrachten.

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    1. Sehr geehrter Herr Holder,

      den Vorwurf unsere eigene Geschichte der jüngsten Vergangenheit nicht zu betrachten halte ich für absolut ungerechtfertigt und weise ihn zurück. Mir ist bewusst um die Verbrechen die in der DDR durch die SED stattgefunden haben, die ich seit jeher scharf kritisierte und zu keinem Zeitpunkt rechtfertigte oder gar verharmloste. Das darf auch ruhig mal zur Kenntnis genommen werden. Fände keine Aufarbeitung der SED-Geschichte innerhalb der deutschen linken statt, sowie der endgültige Bruch mit dem Stalinismus Anfang der 90´er Jahre, hätte ich ein anderes Parteibuch. Der beste Beweis dass das geschieht ist doch der, dass DIE LINKE. im Bund derzeit den Oppositionsführer stellt und das denke ich spricht für sich selbst.
      Zeitnah betrachtet stellen wir also fest, die SED gibt es nicht mehr. Zeitnah stellen wir fest, dass unsere Pressemitteilung auf die aktuelle Situation hinweist, zeitnaher geht es ja gar nicht. Zeitnah stellen wir auch fest, dass das Säbelrasseln und Auseinandersetzungen durch Waffengewalt immer noch politisches Mittel ist um Interessen zu verteidigen oder durchzusetzen. Diese Politik bezahlen immer diejenigen, die überhaupt kein Interesse daran haben unter solchen Umständen leben zu müssen, was sicherlich eine breite Mehrheit betrifft. Die Rüstungsproduktion ist nach wie vor in vollem Gange und da ist es für mich nur legitim, diese Politik zu kritisieren und dagegen anzugehen. Gerade dann, wenn deutsche Waffen in der Welt eingesetzt werden.
      Betrachtet man alleine die großen deutschen Parteien, bleibt nur DIE LINKE., die sich konsequent gegen diese Politik ausspricht und nach anderen Lösungen sucht. Herr Holder, auch wenn wir vielleicht geteilter Meinung sein mögen, sprechen sie doch mal mit mir persönlich und ich lade sie zu unseren Treffen ein.

      Mit freundlichen Grüßen

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