Flüchtlinge: Die Aufteilung auf die Gemeinden

Hier die aktuelle Asyl-Statistik für den Landkreis - Zahl liegt insgesamt bei etwa 3300

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Foto 1Hier die aktuelle Asyl-Statistik für den Landkreis Rosenheim – Stand vom heutigen Freitag: 2.854 Asylbewerber sind untergebracht. Hinzu kommen 266 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sowie 195 Flüchtlinge, die im Rahmen des Notfallplans Asyl der Bayerischen Staatsregierung in der Sporthalle des Gymnasiums in Bad Aibling leben. Nicht berücksichtigt sind in diesen Zahlen die aus Syrien stammenden Kontingentflüchtlinge. Die Asylbewerber verteilen sich, ohne unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, aktuell wie folgt auf die Gemeinden im Landkreis Rosenheim …

Hauptherkunftsländer der Asylbewerber im Landkreis Rosenheim sind Afghanistan, Syrien, Nigeria, Pakistan, Eritrea, Irak, Senegal, Somalia und Mali, so das Landratsamt heute am Nachmittag.

Fett gedruckt die Gemeinden im Altlandkreis – die Zahl in Edling wird sich in der kommenden Woche von 25 Personen – um 48 Menschen – auf 73 erhöhen.

 

Albaching 6
Amerang 77
Aschau 64
Bad Aibling 196 + 195 (Asylnotfallplan)
Bad Endorf 56
Bad Feilnbach 33
Bernau 37
Brannenburg 13
Breitbrunn 11
Bruckmühl 286
Edling 25
Eggstätt 44
Eiselfing 27
Feldkirchen-Westerham 15
Flintsbach 48
Frasdorf 59
Griesstätt 11
Großkarolinenfeld 91
Halfing 15
Höslwang 51
Kiefersfelden 98
Kolbermoor 67
Neubeuern 36
Nußdorf 2
Oberaudorf 35
Pfaffing 26
Prien 310
Ramerberg 13
Raubling 365
Riedering 24
Rimsting 15
Rohrdorf 92
Rott 49
Samerberg 69
Schechen 46
Schonstett 24
Söchtenau 13
Stephanskirchen 39
Tuntenhausen 12
Vogtareuth 16
Wasserburg 357

 

 

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9 Gedanken zu „Flüchtlinge: Die Aufteilung auf die Gemeinden

  1. Eine kurze Frage zur Flüchtlingsaufteilung:
    Wieso werden der Gemeinde Babensham keine Flüchtlinge zugeteilt und in Wasserburg sind es schon 357 ?

    Liegt es daran, dass der Bürgermeister Hr. Huber stellvertretender Landrat ist, und dass es in dieser Position reicht zu sagen, man hätte keine Unterbringungsmöglichkeiten ?

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    1. Babensham.de -> Mitteilungsblatt Dezember 2015 -> ausführlicher Lagebericht vom Bürgermeister

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      1. Also schöner hätte Ludwig Thoma den Brief auch nicht schreiben können.
        Warum man im sog. „MehrGenerationen Garten“ vorübergehend keine Wohncontainer aufstellen kann, oder die ueppigen Leerstände im früheren Fiedler Gebäude nicht in Turnhallen – ähnliche Unterbringung aufwerten kann, beschreibt der Bürgermeister nicht.

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        1. Leider ist die ‚gfoid ma ned‘ Funktion nicht mehr im Einsatz, sonst hätte ich sie hier gedrückt.
          Bin zwar kein Flüchtlingsfachmann, auch kein CSUler, aber bei Ihrem Kommentar denk ich mir schon vo nix a Ahnung, aber Hauptsach gredt!

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  2. Wie stehts mit der Stadt Rosenheim?

    Anmerkung der Redaktion:

    Die Stadt Rosenheim ist eine kreisfreie Stadt und hat deshalb nichts mit dem Landratsamt Rosenheim zu tun – und auch nicht mit deren Statistiken.

    Mit Stand vom 31.12.2015 lebten 377 Asylbewerber in der Stadt Rosenheim. Davon sind 103 weiblich und 274 männlich. Sie sind in von der Stadt angemieteten, dezentralen Unterkünften untergebracht.

    Die Notunterkünfte – wie die Luitpoldhalle – und die dort vorübergehend lebenden Menschen sind hier nicht mitgerechnet.

    Der Großteil der Flüchtlinge kommt aus Nigeria, Afghanistan, Eritrea und Syrien.
    Eine aktuelle Zahl zum Januar 2016 liegt uns nicht vor.

    Bereitstellung zum Beispiel der Luitpoldhalle in Rosenheim:

    Seit Ende September 2015 hat die Stadt Rosenheim nach Aufforderung durch die Regierung von Oberbayern die Luitpoldhalle für die kurzfristige Unterbringung von Flüchtlingen bereitgestellt. In der Regel sollen Flüchtlinge längstens 24 Stunden nach ihrem Aufgriff durch die Bundespolizei, vorwiegend am Bahnhof Rosenheim, in der Dreifachturnhalle bleiben, um danach direkt von Rosenheim aus in andere Bundesländer verteilt zu werden. In der Luitpoldhalle werden die Menschen im Rahmen einer Notunterbringung versorgt.

    Ich hoffe, ich konnte helfen, Renate Drax.

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  3. Vielen Dank für die Info …. aber wenn ich die Zahlen richtig interpretiere, bedeutet es, dass die Stadt Rosenheim in Relation zu ihrer Einwohnerzahl vergleichsweise wenige Fluechtlinge dauerhaft beherbergt? Ist die Anzahl in den Notunterkünften so hoch und der Grund dafür?

    Anmerkung der Redaktion:

    Rosenheim steht seit ‚zig Monaten im absoluten Fokus der Flüchtlings-Situation von ganz Deutschland! Durch die Grenz-Situation, durch die tagtäglich dort ankommenden, schutzsuchenden Menschen.

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  4. Hallo Hubbi, danke für die Info und Antwort auf meine Frage.

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    1. Bitte, war für mich auch interessant, hatte mich auch schon gewundert, dass meine Gemeinde scheinbar eine Ausnahme darstellt.

      Jetzt hab ich einen differenzierteren, nachvollziehbaren Blick darauf. Schöne Grüsse!

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  5. Vielleicht kann die Redaktion diese Frage beantworten:

    Die Aufteilung auf die Gemeinden erfolgt ja irgendwie auch nach dem Königssteiner Schlüssel. Am Beispiel Pfaffing ergeben sich folgende Sollzahlen:
    2015: ca. 60
    2016: ca. 150
    2017: ca. 190

    Gegenüber 2015 ist in 2017 fast eine Verdreifachung vorgesehen. Ich gehe davon aus, dass diese Relation auch insgesamt für den Landkreis so aussehen wird.
    Wie kann es aber sein, dass alle Parteien eine spürbare Entlastung der Flüchtungsströme anstreben aber die Verteilungszahlen so immens ansteigen?
    Für mich ist das unlogisch.

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