Flohmarkt: Rekordverdächtiger Andrang

Tausende Besucher gestern in der Altstadt - Keine besonderen Vorkommnisse

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_DSC0064Laue Sommernacht, tolle Stimmung in der Altstadt: Der Wasserburger Nachtflohmarkt zog gestern rekordverdächtig viele Besucher aus ganz Südostbayern an. Alle 400 Stellplätze für die Fieranten waren komplett ausverkauft. Der Veranstalter, der Theaterkreis Wasserburg, zog eine rundum positive Bilanz. „Wir sind äußerst zufrieden, müssen aber über eine Ausweitung des Areals nachdenken“, so Sepp Christandl, Vorsitzender des Theaterkreises. Und auch das Rote Kreuz zeigte sich zufrieden: „Trotz der Menschenmassen – keine besonderen Vorkommnisse“ meldete beim Flohmarktende gegen 2 Uhr nachts Norbert Pache. Unsere Fotos der Nacht …

 

… von Rosi Lebmeier:

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11 Gedanken zu „Flohmarkt: Rekordverdächtiger Andrang

  1. Der vielen Freud, der Anwohner Leid. Als Altstadtbewohner wirst du nach zwei Minuten mit einem Knöllchen bedacht, selbst wenn du nur deine Lebensmittel in den dritten Stock hochträgst. Weinfest- und Flohmarktbesucher bleiben unbehelligt, selbst wenn Sie behindern oder in der Feuerwehrzufahrt stehen.

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  2. Meiner Meinung nach war diese Veranstaltung zu schlecht organisiert. Die Stadt war total überfüllt. Autofahrer wussten nicht, wo sie parken sollten und behinderten Straßen, die eh zu eng gebaut wurden, als auch Aus- und Einfahrten. Busse hatten es schwer und Rettungsfahrzeuge wären im Ernstfall nicht rechtzeitig vor Ort gewesen. Man hätte außerhalb der Stadt eine große Parkfläche mit Shuttle Service einrichten können sowie Betreuungen für Parkplätze und Parkhäuser. Die ganze Stadt sollte bei solch großen Veranstaltungen einfach dicht gemacht werden. Umleitung über die B 304 und nur noch die Autofahrer in die Stadt lassen, welche dort auch wohnhaft sind. Also fürs nächste Mal bitte organisierter planen.

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    1. „Autofahrer wussten nicht, wo sie parken sollten und behinderten Straßen, die eh zu eng gebaut wurden“
      Also wirklich…., dass die damals, als sie die Straßen angelegt haben in WS, nicht an die Autos gedacht haben…;-)
      Für mich ein Argument für die Altstadtbahn. Ma sigt, wie schnoi die Stadt an Tagen wie diesen in punkto Auto an ihre Grenzen stößt.
      Wenns halt die Altstadtbahn wieder gäb, des könnt schon a deutliche Entlastung sein…

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  3. Was den Verkehr angeht, war es eine Katastrophe. Die Strassen sind eh sehr schmal und zur Stosszeit, in der es wirklich nur „stop and go“ voran ging, frage ich mich, wie Feuerwehr oder Krankenwagen sich da durchgeschlängelt hätten. Der Flohmarkt an sich mag toll und gross sein – aber das Durchstöbern der Stände war durch die Masse der Menschen kaum möglich….

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  4. Als Anwohner der Innenstadt „darf“ man 2 km weit außerhalb parken. Ganz toll, wenn man abends heim kommt und 1 Std. braucht, bis man in seine Wohnung kommt.

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  5. Es ist wie bei allen schönen Veranstaltungen: die Anwohner nehmen anscheinend nie dran teil, aber beschweren sich-
    Bald gibts kein Cafe Central mehr, keinen Badesee Staudham…was kommt als nächstes? Der Flohmarkt, der schon seit Jahren zu Wasserburg dazugehört, oder der Biergarten jetzt im Palmano?????.

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  6. Ich war seit Jahren mal wieder zum Nachtflohmarkt (ab 19 Uhr30 bis kurz vor Mitternacht) und war ehrlich gesagt überrascht, dass man an alle Stände gut hinkam – ich hatte das noch anders in Erinnerung. Klar, waren viele Leute unterwegs – schade, wenn es anders gewesen wäre , aber von durchschieben und dabei nichts sehen können, kann def. keine Rede sein.! Vielleicht mal kurzzeitig bzw. standweise – aber sicher nicht generell.

    Ich beglückwünsche die Organisation zu diesem gelungenen Event! Die Leute waren gut gelaunt und in Feilscherstimmung. Dass es in der Innenstadt verkehrstechnisch natürlich eng ist, ist klar. Aber der Termin ist lange und hinreichend bekannt und ein bisschen planen kann man auch als Anwohner oder Besucher auch ;). (Wir sind mit dem Rad von der Innhöhe aus gestartet.)

    Die Rettungskräfte waren überall sichtbar präsent und ich glaube schon, dass auch in dieser Hinsicht, das Konzept überdacht ist. Immerhin gibt es viele dieser Events in der Stadt und ich glaube kaum, dass man hier leichtfertig mit der allgemeichen Sicherheit umgeht. Ich wundere mich deswegen über dermaßen viel Kritik (übrigens hab ich auch lange genug in der Altstadt gewohnt, um mir dieses Urteil/und Vergleiche zu früheren Jahren erlauben zu dürfen!)

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    1. Ich kann die Kritiken durchaus verstehen. Ich durfte es am eigenen Leib erfahren, was dieser Massenandrang in der kleinen Stadt alles mit sich bringt. Da ich im Nachtdienst tätig bin und meine Arbeitsstelle nicht mit dem Rad zu erreichen ist (Distanz), habe ich mich massiv geärgert als mein Auto am Abend komplett zugeparkt wurde, obwohl ich es schon am Nachmittag aus der Garage geholt habe, da ich wußte, dass diese mit Ständen verstellt sein würde und es sowieso kein Durchkommen mehr gäbe.
      Mir blieb nichts anderes übrig, als mit dem Bus zu fahren, was zur Folge hatte, dass ich zu spät zum Dienst kam. Ich sehe in keiner Weise ein, dass ich vielleicht schon 3 Stunden eher in der Arbeit eintreffen soll, weil man das ja so organisieren könnte. Desweiteren kann es ja sein, dass die Rettungskräfte präsent waren, aber ein Notarzt oder Rettungswagen hätte hier zweifelsohne kapitulieren müssen. Und ich denke, ich kann das beurteilen, da ich selbst lange Zeit im Rettungswesen tätig war.
      Auch als Anwohner empfinde ich das Geschrei mancher „Marktplärrer“ schier unmöglich. O,K man muß die Ware anpreisen aber nicht von 18:00 bis 01:30, wie mir berichtet wurde und ich es auch früher schon selbst erlebte. Wenn dann jeder mit seinem Krempel die Altstadt verlassen hat, beginnen ab 06:00 die Aufräumarbeiten. Dem Bauhof sei Dank. Die Organistoren sollten sich im Klaren sein, dass falls durch diese schlechte Planung ein Mensch zu Schaden kommen sollte, eventuelle rechtliche Schritte gegen den Verantstalter drohen. Und vielleicht hört man jetzt auch endlich einmal auf, über die mangelnde Toleranz der Altstadtbewohner zu sprechen.
      Insbesondere die Kritiken von Lesern, die nicht dauerhaft den diversen Problemen ausgesetzt sind und keinen Überblick über die Gesamtlage haben, halte ich für unangebracht. Nichts desto trotz freue ich mich doch wieder auf ein Weinfest und einen Flohmarkt im Jahre 2015 in der Hoffnung, dass die Organisatoren ihr bisheriges Konzept überdenken. Denn eines ist auch klar: Flohmarkt, Weinfest, Nationenfest etc. sind hier aufgrund der langen Vorgeschichte nicht mehr wegzudenken.

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  7. Seid’s doch froh, dass in Wasserburg wo’s los is. Oder woids liaba a dode Stood.

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    1. Was genau heißt das Konzept überdenken??? Die Altstadt bleibt Altstadt mit engen Gassen. Die Anwohnerprobleme bleiben! (leider sind manche Menschen uneinsichtig und parken wie hirnlos) und auch eine gewisse Lautstärke wird immer sein – hat aber auch was mit Spaß zu tun. Dass man einen Tag vorher darüber nachdenken muss, wo man sein Auto abstellt wenn man am nächsten Tag Flohmarkt oder eine anderes Event ist, sind die Attribute die man trägt, wenn man in der Altstadt wohnt UND gleichzeitig aber auch betont, dass man die Veranstaltungen nicht abschaffen möchte. Das eine wird ohne das andere nicht gehen – das war und ist so. Ich bin neben die Kirche gezogen und kann mich auch nicht beschweren, dass sie so laut läutet. Und es gibt jährliche Veranstaltungen, da wo man sicherlich erstmal schluckt, sich aber dann entscheiden muss – ob ich das in Kauf nehme oder einfach derweil wo anders nächtige. Und nicht nur Wasserburg hat solche GroßeEvents.
      Was icherheit betrifft, ich arbeite bei einem der größten Arbeitgeber im Erdinger Moos, im Rettungsdienst – dort kann man auch nicht mit großem Wagen bis an jede Stelle durch die Menschenmengen vorpreschen und trotzdem ist die Sicherheit gewährleistet. Ich denke Polizei und Rettungsdienst haben ganz genaue Vorstellungen was zu tun ist im Fall X .
      Ich finde es unnötig den Leuten hier zu suggerieren, die Sicherheit sei nicht gewährleistet. Vielleicht sollten sich die verantwortlichen Rettungskräfte hier einmal äußern. Fänd ich gut und wäre eine Aussage die vielleicht alle akzeptieren können….

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  8. Ich lebe nun seit 22 Jahren in dieser wunderschönen, lebendigen Stadt. Klar ist es bei Veranstaltungen mal stressiger nach Hause oder in die Arbeit zu kommen, aber Freunde so ist das Leben nunmal, manchmal dauerts länger manchmal muss man Umwege machen, aber all das nehme ich doch verdammt nochmal gerne in Kauf wenn ich dadurch das Leben vor meiner Türe habe!!! Wenn ihr das nicht ertragen könnt dann zieht in die Einöde, gibt genug Platz hier rundherum aber lasst die Kultur meiner Stadt in Ruhe!!

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