Feuerwehrauto für einen guten Zweck

Ausgemustertes Einsatzfahrzeug dient in Zukunft in Tansania

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P1050371Bürgermeister Michael Kölbl übergab heute ein 34 Jahre altes Fahrzeug der Feuerwehr Wasserburg an Fritz Tischner, Vorsitzender des Songea-Bavaria-Netzwerks (links). Der Verein unterstützt die Bevölkerung in Songea, im Süden von Tansania. Das Fahrzeug war bisher bei der Feuerwehr Wasserburg im Einsatz und soll nun in Afrika wertvolle Dienste leisten. Durch eine routinemäßige Ersatzbeschaffung konnte es für dieses Projekt abgegeben werden.  ISA

Die Stadt Wasserburg hatte das Fahrzeug mit Bezug des Feuerwehrhauses im Jahre 1981 angeschafft. Nachdem es nun ein neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr Wasserburg gibt (wir berichteten), wurde nach einer akzeptablen Weiterverwendung gesucht. Der Stadt und auch die Feuerwehr waren sich schnell einig, dass Dr. Thomas Brei die bestmöglichste Verwendung für das Fahrzeug in Tansania hat. Er kann es in Tansania  als Transportfahrzeug für sein Buschkrankenhaus nutzen. „Es ist wirklich schön, dass dieses Auto auf seine alten Tage noch humanitäre Hilfe in diesem Ausmaß leisten kann. Wir hätten uns keinen besseren Zweck vorstellen können“, so Bürgermeister Michael Kölbl.

Dr. Stefan Piehler, Verwaltungsdirektor des Inn-Salzach-Klinikums Gabersee (rechts), unterstütz das Projekt ebenfalls. Er kümmert sich darum, dass das Auto für der Verwendung in Afrika gemäß umgebaut wird. Des weiteren trägt er immer wieder Sachspenden zusammen, um große Container mit medizinischen Hilfsgütern zu füllen. Auch die Lagerung und Zusammenstellung geschieht im Inn-Salzach-Klinikum. „Die Hilfsbereitschaft der Menschen aus Wasserburg und der Umgebung ist enorm. Immer wieder bekommen wir Spenden: Ob Klinikwäsche, Krankenbekleidung oder auch nur sehr einfache Dinge, mit denen schon viel ausgerichtet werden kann. Dafür kann man nicht genug danke sagen.“

Bevor das Fahrzeug in zirka sechs Monaten nach Tansania transportiert wird, sind noch einige Schritte zu klären. Die Sicherung und der Transport müssen gut geplant werden, schließlich soll die Hilfe vollständig und unbeschädigt ankommen.

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