Ein gutes Jahr für den Theaterkreis

Nur ein Projekt der Attler Theaterkollegen sorgte ein bisserl für „Missklänge"

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christandlWasserburg – Zufriedene Gesichter bei der Jahreshauptversammlung: Der Vorsitzende des Theaterkreises Wasserburg, Sepp Christandl (unser Foto zeigt ihn links beim Nachtflohmarkt mit Karl-Werner Berndt), und seine Vorstandskollegen ließen gestern das abgelaufene Vereinsjahr beim Huberwirt Revue passieren. Rekordzahlen beim Nachtflohmarkt, spannende Theaterprojekte und ein solides Finanzpolster –  Christandls Bilanz fiel rundum positiv aus. Nur ein Projekt der Attler Theaterkollegen sorgte ein bisserl für „Missklänge“ …

„Wir haben uns aber bereits mit den Attler Vorstandskollegen ausgesprochen“, so Christandl gestern.

Es sei nicht unbedingt üblich, dass man quasi „hintenherum“ von einem Theaterprojekt, das in diesem Herbst von den Attlern in Wasserburg geplant ist, erfahre. „Man hätte uns da wenigstens vorher mal kurz informieren können. Wir tun das ja auch, wenn wir woanders unsere Zelte aufschlagen. Schon alleine, um Terminüberschneidungen zu vermeiden.“

Die Idee für das Attler Projekt in der Stadt Wasserburg sei übrigens von einem Dritten gekommen. Von dem lasse man sich von den Attlern, mit denen man schon viele gemeinsame Projekt gemeistert habe, nicht auseinander dividieren. „Wir haben uns ausgesprochen. Die Attler bekommen von uns jede Unterstützung. Wir leihen Kostüme und eine unserer Plätten aus. Wir lassen uns unser gutes Verhältnis zu einander nicht vermiesen.“

Besonderes Erlebnis Profibühne

Damit ging Christandl zu den positiven Nachrichten bezüglich des Theaterkreises über. Mit dem „Verkauften Großvater“ habe man im vergangenen Jahr bei den Wasserburger Nächten am Inndamm tolle Erfolge feiern können. „Wir durften mit dem Stück dann auch am Belacqua Theater auftreten. Das war schon eine ganz besondere Erfahrung, mal auf einer Profibühne zu stehen.“ Und im Sommer 2015 ging’s dann weiter: „Beim Sommernachtstraum auf der Innbühne spielten wir zum ersten Mal gemeinsam mit den Profis vom Belacqua. Das war für uns wirklich eine tolle Sache.“

Beim Nachtflohmarkt in der Altstadt, der traditionell vom Theaterkreis ausgerichtet wird, habe man Riesenglück mit dem Wetter gehabt. „Alle Stellplätze waren rasendschnell ausgebucht. Besucher und Fieranten waren gleichermaßen begeistert.“

Das merkte man auch an den Zahlen, die Kassenwartin Angelika Springer präsentierte. Nach dem Riesenprojekt „Wallenstein“, das alle Reserven aufgezehrt habe, sei man jetzt finanziell wieder auf bestem Wege. „Wir haben wieder ein schönes Polster auf dem Konto.“ Nicht zu etzt deshalb gab es für die gesamte Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.

Christandl versäumte es nicht, seinen Vorstandskollegen Wast Schwab, Karl-Werner Berndt, Lenz Grasberger, Angelika Springer und den vielen, fleißigen Helfern im Theaterkreis Lob zu zollen. Auch Carl-Heinz Hartmann, der für den Wirtschaftsförderungsverband alle Jahre den Nikolaus beim Christkindlmarkt gibt und Dieter Habelitz von den Stadtknechten wurden ausdrücklich für ihren Einsatz gelobt.

Anwesend bei der Jahreshauptversammlung waren auch Wasserburgs Zweiter Bürgermeister Werner Gartner sowie der Vorsitzende des Kulturkreises Wasserburg, Christian Huber. Letzterer bedankte sich besonders für das Engagement der Theaterkreis-Mitglieder bei den Wasserburger Nächten: „Ohne den unermüdlichen Einsatz von Sepp Christandl und seinen Team wäre an der Innbühne vieles nicht möglich.“

 

 

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