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Zwölf junge Wasserburger stellten sich dem königlichen Kampf

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Schach 12Wasserburg – Vier Mädls konzentriert an den Brettern – Wasserburg war am Start: von rechts Paula Schungel, Luise Kink, Lia Falk, Paulina Reinmiedl. Das Schulschach-Mannschaftsturnier des Landkreises – eine Tradition im zweijährigen Rhythmus seit 1985 – wurde am Samstag an der Realschule Brannenburg ausgetragen. Es zeigt – im Gegensatz zu manch anderen Entwicklungen im Schach – einen stetigen Aufwärtstrend. 166 Schüler(innen) aus 19 Schulen traten an.

An der Grundschule Wasserburg wird in der Ganztagesklasse 3g seit Herbst das Schachspiel gelernt. Zwölf stellten sich dem königlichen Wettkampf.

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Wasserburg 1 in Aktion (von links): Darius Stanciu, Leo Ganic, Thomas Breit, Niclas Bösch. In deren Rücken: Wasserburg 2

Zu dem Turnier laden Landrat Josef Neiderhell und Peter Eberl, Vizepräsident des Bayerischen Schachbunds, ein. In ihrer Wertungsklasse traten die Wasserburger mit drei Mannschaften gegen zwölf andere an. Trotz Einübung der Abwehr des Schäfermatts im Unterricht hatte ein wasserburger damit erst einmal ein kleines Problem – dann aber – in der Pause nochmals instruiert – konnte er das Gezeigte prompt selbst in einen Kurzsieg ummünzen. Solch einen frappierenden Lerneffekt hatte der schachliche Betreuer Herbert Huber vom SK Wasserburg selten gesehen!

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Blick in eine Hälfte des Turnierraums. Ganz hinten das Lokalderby Wasserburg 1 gegen Wasserburg 3. Klassenlehrer Karl Berndl schaut an der Rückwand aufmerksam zu.

Alle Wasserburger (aber nicht nur sie) hatten mit der Turniertechnik („berührt – geführt”, Bedienung der Uhr) zu kämpfen und so gab es manchen Reinfall und viele vergebene Siegchancen, beispielsweise Patt trotz haushoher Materialüberlegenheit. Fehlende Technik wurde aber durch Elan, Spielwitz und Begeisterung mehr als ausgeglichen.

Die Wasserburger traten wie folgt an:

Wasserburg 1: Niclas Bösch, Thomas Breit, Leo Ganic, Darius Stanciu;

Wasserburg 2: Luke Pellikan, Anton Tahari, Laurent Syla, Jaspinder Kaur;

Wasserburg 3: Paula Schungel, Luise Kink, Lia Falk, Paulina Reinmiedl.

Dazu ist anzumerken: die Mannschaftseinteilung erfolgte nur eingeschränkt nach Spielstärke. Die betreuenden Lehrkräfte Elisabeth Friedl und Karl Berndl hielten sich sportlich fair im Hintergrund.

Der Turnierleiter und Schiedsrichter für die Grundschulen Frank Hering vom SK Kolbermoor schlichtete ruhig und sachlich etliche Querelen.

Endstand der Wertungsklasse

Grundschulen 1. bis 4. Klasse nach 6 Runden:

1. St. Georg Bad Aibling 4

2. Mangfallschule Kolbermoor

3. Rohrdorf

4. St. Georg Bad Aibling 3

5. Wasserburg 1 (8 Mannschaftspunkte; 13 Brettpunkte)

Wasserburg 2 folgte mit einem ausgeglichenen 6:6 und ebenfalls 13 Brettpunkten auf Platz 7.

Die Wasserburger Mädchen landeten auf Platz 12.

Für alle zwölf Denksportler war dies die erste Turnierteilnahme und dafür ein unerwartet starkes Ergebnis. Die Ausrichtung durch den Landkreis, die Realschule und die zahlreichen Helfer(innen) vor Ort war mustergültig. 

Schach 10Die Wasserburger Denksportler mit der Silberware. Vorne von links Niclas Bösch, Darius Stanciu, Luise Kink, Thomas Breit, Leo Ganic.

Hintere Reihe von links: Jaspinder Kaur, Paulina Reinmiedl, Lia Falk, Paula Schungel, Luke Pellikan, Laurent Syla (Anton Tahari fehlt).

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