Erste Wasserburger Klimawoche

Kinder und Jugendliche der Stadt erklären Energie und Klima - Großes Programm

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solar_kIm gesamten Freistaat beteiligen sich verschiedenste Institutionen im Rahmen von abwechslungsreichen Veranstaltungen an der Bayerischen Klimawoche. Auch Wasserburg ist mit dabei. Noch bis 18. Juli beschäftigen sich Kinder und Jugendliche der ganzen Stadt mit Energie und Klima und zeigen am 19. Juli auf dem gemeinsamen Klimatag in der Altstadt (Frauen-/Herrengasse) ihre Ergebnisse. 13 Projekte haben sich angemeldet und die meisten arbeiten nun schon seit längerer Zeit auf ihre Präsentation hin.

Sie hinterfragen Fortbewegungsmittel oder Nahrungswege, sie bearbeiten Abfall und lassen daraus wertvolle Kunstwerke entstehen oder sie experimentieren mit Wasser und Luft. Die einen gehen technisch vor und bauen Schwungräder, Biogasanlagen oder thermische Solaranlagen. Andere führen Theater- oder Musikstücke vor. Eines ist ihnen allen gemein: Sie fiebern hin auf den 19. Juli, an dem sie ihre Resultate der Öffentlichkeit vorführen. Und das wird eine kreative Explosion.

Das Gymnasium bietet mit mehreren Plakaten einen Einblick in die weite Thematik „Klimawandel“ und bildet somit eine solide und interessante Grundlage für Erwachsene. Die meisten anderen Gruppen bieten vor allem auch Aktionen und Angebote für junges Publikum. Die Grundschule Reitmehring tritt gleich mit drei Gruppen an. Die Klasse 4a führt ein Theaterstück auf, das sowohl Zusammenhänge erklärt, als auch Lösungsansätze aufzeigt.

Eine zweite Klasse traut sich an das komplexe Thema mit einem Musikstück. Weil ihnen das noch nicht reicht, bereiten sie für den 19. Juli Würfelspiele zum Mitmachen vor. Die Nachbarklasse 4b untersucht die Wege unserer Nahrungsmittel, die neben unserer Gesundheit, auch enormen Einfluss auf das Klima ausüben können.

Dieses Thema aus einer wissenschaftlicheren Sicht betrachtet, stellt uns ein Gymnasiast vor. In seiner Facharbeit legt er mit der lokalen Lebensmittelproduktion in Wasserburg einen kulinarischen Lösungsansatz dar. Kochen mal anders praktiziert die Mittelschule in Wasserburg. Sie haben sich viele Spiegel der Schule abgebaut und betreiben damit einen menschlichen Solarkocher (Foto). Wenn am 19. Juli das Wetter mitspielt, können Besucher selbst mithelfen, Spiegeleier zu braten. Mit den Erneuerbaren Energien experimentieren auch einige Schüler aus der Realschule. Wie funktioniert eigentlich eine Biogasanlage, eine thermische Solaranlage oder ein Schwungrad? Fragen Sie ruhig die Experten oder begutachten Sie Ihre Modelle. Voraussichtlich werden auch Vorführungen geboten.

Der Kindergarten in der Altstadt setzt früher an. Die Kinder experimentieren mit den Naturelementen. Wie verhält sich Luft, was können wir damit bewegen? Welche Eigenschaften hat Wasser? Am 19. Juli gibt es unter anderem auch Bastelangebote. Zwei weitere Kindergärten experimentieren mit Bewegung. Die Kita Reitmehring bietet für neugierige Passanten verschiedene umweltfreundliche Fortbewegungsmittel an.

Im Montessori Kindergarten gibt es bereits verschiedene Ideen für den 19. Juli. Aber die Forschungen sind noch nicht abgeschlossen. Es bleibt spannend! Und noch ein leidiges Thema greifen die Kinder und Jugendlichen auf: Was tun mit unserem Abfall? Auch dafür haben zwei Gruppen Lösungsangebote. Die Montessori-Schule Rohrdorf stellt Kunst aus Müll her.

Der städtische Kindergarten „Nördliche Burgau“ bietet Bastelangebote für Kinder und ein Quiz für Erwachsene. In jedem Fall kündigt sich für den 19. Juli ab 10 Uhr ein spannendes Fest in der Altstadt (Frauen- /Herrengasse) für Groß und Klein an. Viele Informationen verpackt in interessante Vorführungen, abwechslungsreiche Spiele und tolle Bastelangebote laden zum Mitmachen ein.

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