Erst ein Kraftraum, dann das Vereinsheim

Wasserburgs Sportreferent Markus Bauer stellt Prioritätenliste vor

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bauer_kleinIn der gestrigen Stadtratssitzung im Wasserburger Rathaus betonte Markus Bauer (unser Bild), Sportreferent der Stadt, dass besonders der Sport, nachwievor – und sicher mehr denn je – der Erholung und der Gesundheit diene und für alle enorm wichtig sei. Ein Allgemeingut! In seinem Tätigkeitsbericht legte er die zukünftigen Planungen dar. Bereits noch in diesem Jahr soll ein Kraftraum entstehen, der vor allem auch für die Leichtathleten überaus relevant sei. Auf Platz zwei der Prioritätenliste stehe die Dachsanierung des Vereinsheimes …

Solange dieses dicht halte, sei die Realisierung der Bauarbeiten im Jahr 2016 vorgesehen.

Die Reihenfolge des Abarbeitens der notwendigen Bauten, die der Verein intern geklärt hatte, stieß jedoch nicht bei allen auf Freude. Edith Stürmlinger vom Bürgerforum war der Meinung: „Die Prioritätenliste geht uns irgendwo schon etwas an. Wir wollen das ja auch bezuschussen. Der Kraftraum soll den Vereinsheim-Neubau nicht ausschließen. Falls nur eines möglich ist, sollte man die Stadt schon miteinbeziehen.“

Markus Bauer betonte, dass die Planungen des Kraftraumes deutlich fortgeschrittener und auch die Kosten geringer seien. Deshalb habe man sich entschieden, den Kraftraum als Erstes zu realisieren. Bürgermeister Michael Kölbl erklärte, dass es richtig sei, die Priotiätenliste im Verein intern zu beschließen. Die Stadt entscheide sich dann, was bezuschusst werde, und was nicht.

Außerdem gäbe es bereits erste Gespräche, die den Neubau des Vereinsheimes betreffen. „Wir können sagen, dass wir einen guten Ansatz haben. Die Fußballer haben es sich wirklich verdient“, sagte Markus Bauer. Er betonte, dass die Entwicklung in der Fußballabteilung durchaus erfreulich sei.

In naher Zukunft (etwa im Jahr 2017) werde auch die Sanierung der Tartanbahn unumgänglich sein. Um auf allen Sportplätzen in Wasserburg ein relativ gleiches Verhältnis zu schaffen, solle man sich diese gemeinsam ansehen, forderte Bauer. Außerdem bräuchte Osterwies einen besseren Internetanschluss, um die Problematik der Online-Spielaufstellung zu lösen.

Wunsch: Basketball mehr präsentieren

Aus der Sitzung kam der Wunsch, Wasserburg als Hochburg des Basketballs, mehr zu präsentieren. Der Tenor: „Als neunfacher Deutscher Meister sollten wir unsere Basketball-Damen mehr als Stadt-Aushängeschild benutzen. Darauf können wir doch stolz sein.“ Daraufhin wurde der Vorschlag gemacht, an jedem öffentlichen Spiel-und Sportplatz einen Basketballkorb anzubringen, um diesen Sport mehr darzustellen, zu verkörpern und vor allem zu fördern.

Erfreulich zeigte sich Bauer über die Reaktion der Jugendlichen, über den neuen Hartplatz und die Basketballkörbe: „Die kommen gut an“. Er betonte, dass nach wie vor Sportsponsoren gesucht seien: „Die Sportvereine werden es Ihnen danken.“

Friederike Kayser-Büker (SPD) wiederum meinte am Schluss: „Ich will einfach mal sagen, dass die Asylbewerber im Sport hier gut integriert worden sind. Es wurden beispielsweise Schuhe und Trikots gesammelt – dafür möchte ich einmal danke sagen.“

isa

 

 

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Ein Gedanke zu „Erst ein Kraftraum, dann das Vereinsheim

  1. Markus Bauer

    Nur noch mal zur Klarstellumg zur Prioritätenlist:
    Ich habe gesagt, aus jetziger Sicht stellt sich die Prioritätenliste wie beschrieben dar – die letztliche Entscheidung muss der TSV treffen. Die von mir dargestellte Sicht stellt den derzeitigen Sachstand dar, wenn der Verein sich noch für eine andere Reihenfolge entscheidet, werde ich als Sportreferent die Entscheidung mittragen und genau so, wie der Verein es wünscht, in den Stadtrat bringen.

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