Einschleich- und Betteldiebe im Raum Wasserburg!

Dringende Warnung der Polizei an die Bürger - Neue Fälle in Altstadt und bei Edling

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Blaulicht03Einschleich- und Betteldiebe sind im Raum Wasserburg unterwegs! Davor warnt das Polizeipräsidium gemeinsam mit der Polizei Wasserburg heute am Mittwochnachmittag eindringlich die Bevölkerung! Nachdem gestern einem Ehepaar eine Dokumentenmappe in einem Cafe der Altstadt dreist aus der Handtasche gestohlen wurde, konnte die Polizei Wasserburg zusammen mit der Zivilen Einsatzgruppe aus Rosenheim ein Fahrzeug anhalten, in dem sich der Dieb befand. Der bestohlene Mann …

… konnte ihn eindeutig auf einer Wahllichtbildvorlage identifizieren, das Diebesgut war jedoch längst entsorgt. So blieb letztlich nur eine Anzeige wegen Handtaschendiebstahls übrig.

Die Polizei Wasserburg bittet die Bevölkerung nach den jüngsten Vorfällen ausdrücklich den sogenannten „Taubstummenbettlern“ keine Warmherzigkeit entgegenzubringen.

Zum einen ist erwiesenermaßen keine der Personen tatsächlich taubstumm, zum anderen werden hier insbesondere ältere Personen dreist um ihre Geldbörsen erleichtert, so die Polizei.

So wurde bereits gestern darüber berichtet, wie einer älteren Dame bei einer „Umarmung“ in Wasserburg auf der Damen-Toilette im Parkhaus an der Kellerstraße 600 Euro gestohlen wurden.

Die Masche ist immer gleich, zum einen wird den Menschen eine Mappe mit einer Unterschriftenliste unter die Nase gehoben, so wird man im Blickfeld stark eingeschränkt, zum anderen wird man umarmt, ob man will oder nicht, und dabei wenn möglich bestohlen.

Die Polizei: „Interessantes Beiwerk der Anhaltung des Fahrzeugs mit fünf rumänischen Insassen war, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Kokain stand, was hoffentlich den letzten Zweifler zum Umdenken bewegt, hier werden durch Geldgaben keine bedürftigen Menschen unterstützt, sondern Kriminelle, die im Übrigen in ganz Bayern überörtlich tätig sind, heute hier und morgen da.“

Analog zu zwei Einschleichdiebstählen in Bauernhöfe im Traunsteiner Bereich bei Engelsberg und in Altenmarkt (wir berichteten) wurde auch eine Familie in Breitbrunn bei Edling schon am vergangenen Montag kurz vor Einbruch der Dunkelheit Opfer eines solchen Diebstahls. Kurioserweise wurden hier „nur“ fünf Ringe aus einer Schmuckschatulle entwendet, weitere Schmuckstücke aus der gleichen Schatulle nicht angerührt sowie leicht zugängliche Geldbörsen mit nicht unerheblichem Inhalt nicht geleert. Vermutlich wurde der Dieb, der ohne ein Schloss zu überwinden ins Haus gelangen konnte, von den Bewohnern gestört und musste flüchten.

Die Polizei weiter: „Auch hier kann nur um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten werden, Personen die bei Ihnen ums Haus schleichen oder es gar betreten wollen Ihnen nichts Gutes, auch dieser Personenkreis ist nicht verlegen – beim Antreffen von Bewohnern – sofort irgendwelche Geschichten über Notlagen zu erzählen und so vom sich aufdrängenden Tatverdacht des Diebstahls abzulenken. Sichern Sie ihr Gebäude gegen unbefugten Zutritt, sonst ist diesen Tätern oft nur ein Hausfriedensbruch anzulasten.“

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2 Gedanken zu „Einschleich- und Betteldiebe im Raum Wasserburg!

  1. Dasselbe ist mir Ende August/Anfang September in der Wasserburger Altstadt passiert.

    Zwei schwarze Frauen kamen auf mich zu mit der Bitte, etwas für eine Gehörloseneinrichtung zu spenden. Ich wollte nicht ausländerfeindlich wirken, unterschrieb und spendete 5 Euro. Meine Tasche hatte ich unter den Arm geklemmt und den Geldbeutel fest in der Hand.

    Außer einer Umarmung, die ich nicht wollte, „fehlt“ mir also nichts. Hinterher hab ich mich aber über die unsinnige Spende geärgert und darüber, dass diese zwei schwarzen Frauen zu uns geflüchtet sind, bei uns eine freundliche Aufnahme erfahren haben und trotzdem nichts anderes machen, als zu betrügen und zu stehlen. Das Mitleid mit ihnen hat sich in Luft aufgelöst.

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    1. Zweites Adventwochenende, samstags in RO, Marienplatz, innerhalb des „Eilles-Kaffee-Ladens“, da verfolgte mich regelrecht ein asiatisch aussehendes Mädel, hielt mir, mittels Gebärdensprache, eine „Spenderliste“ vors Gesicht und forderte mich unmissverständlich dazu auf, einen Betrag X einzutragen, nebst Anschrift und Unterschrift, für Taube und Stumme, etc.

      Hinterher kam ein Mann, der sich positiv zu solchen Spenden äußerte: „Man muss mal was Gutes tun…“ etc. Die Liste wies Beträge von meist 20€ auf, ich ließ mich überrumpeln und gab 10€, allerdings kamen mir danach Zweifel, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist?

      War schon mal in M auf einen „buddhistischen Mönch“ hereingefallen, der mir ein Armband für 20€ verkaufte, für das er eigentlich 50€ wollte (München halt :-). Werde versuchen, nicht mehr auf so was herein zu fallen, aber der Überrumpelungsfaktor wiegt halt sehr schwer. Möchte allerdings dringend davor warnen, diese Art von Beschaffungskriminalität auf spezielle Volksgruppen zu übertragen und zu instrumentalisieren!

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