Eine zauberhafte Nacht in der Altstadt

Flohmarkt lockte Tausende Besucher aus ganz Bayern nach Wasserburg

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P1060103Strahlende Gesichter bei den Organisatoren, den Gastwirten und bei den Besuchern: Eine schönere Sommernacht als beim gestrigen Nachtflohmarkt in Wasserburg kann man sich kaum vorstellen. Tausende Gäste aus ganz Bayern schoben sich an den über 400 Verkaufsständen vorbei durch das tolle Ambiente der historischen Altstadt. Wie immer hatte der Theaterkreis die Großveranstaltung vorbildlich organisiert. Bis 1 Uhr morgens herrschte reger Betrieb auf den Straßen.

 

 

 

Probleme gab es lediglich durch die überdurchschnittlich vielen Besucher, die versuchten, ihre Autos möglichst nahe am Flohmarkt zu parken und sich bisweilen an keine Regeln hielten. Überschattet wurde der Nachtflohmarkt heuer von einem Notarzteinsatz gleich zu Beginn. Ein Besucher hatte einen schweren Herzinfarkt erlitten und musste reanimiert werden.

 

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Sepp Christandl und Karl-Werner Berndt vom Organisationsteam des Theaterkreises hatten beste Laune.

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Auch Zweiter Bürgermeister Werner Gartner hatte wie immer einen Verkaufsstand.

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Tausende waren wieder mit dabei.

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Mancheiner ergatterte ein besonders spektakuläres Schnäppchen.

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Feuerwehrkommandant Schorsch Schmaderer hatte gut lachen: Der Verkaufsstand der Wehr war bestens besucht. „Das war echt prima. Wir brauchen jeden Euro für unser Jubiläum im kommenden Jahr.“

Fotos: Kienzlmaier, Hasselt, hc

 

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4 Gedanken zu „Eine zauberhafte Nacht in der Altstadt

  1. Wie immer: Alles klasse, alles toll!
    War gegen 22 Uhr als Anwohner der Altstadt allerdings mal am Sportplatz bei der Realschule und dann Richtung Gries unterwegs.
    Von „Problemen“ der vielen Besucher, die „lediglich“ ihre Autos irgendwo geparkt haben, kann keine Rede sein…
    Im eingeschränkten Halteverbot zu parken ist bei so einem Anlass sicher noch okay. Aber die Unmassen, die sich – „scheißegal, hey, alles so geil“ – ins absolute Halteverbot gestellt haben, sodass man wirklich, wirklich froh sein musste, dass nirgendwo die Feuerwehr oder der Notarzt durch musste – ist das auch noch „lediglich“?
    Es ist mir im Grunde sowas von wurscht, wer wann, wo, wie seine Karre abstellt.
    Aber dass man als Anwohner, wie so oft in der letzten Zeit (Nationenfest, Suff-Orgie Realschule + Jubiläum derselben, Wochenende-Partyverkehr, blabla), gar keine Chance mehr hat, sein Vehikel irgendwo abzustellen, ohne auf der Stelle ein Ticket zu bekommen (weil ständig Parkplätze reduziert werden oder zeitlich reglementiert sind) – das geht mit gewaltig auf den Nerv.
    Kann mir mal bitte irgendwer beantworten, warum da ganz offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird?
    Und warum gibt’s denn keinen Shuttle-Service mit Parkflächen außerhalb bei derartigen Großveranstaltungen?
    Jaja, weiß schon, es gibt die zwei großartigen kostenlosen Parkhäuser. Klasse. Großartig, großartig.
    Ich kenne bis jetzt noch niemand, der fröhlich pfeifend in aller Herrgottsfrüh 15 Minuten zum Parkhaus latscht (je nachdem, wo man halt wohnt), um rechtzeitig in der Arbeit zu sein.
    Jeder Anwohner will halt auch „möglichst nahe“ an seiner Wohnung parken.
    Und deshalb fände ich es mittlerweile nicht schlecht, Anwohner-Parklizenzen zu vergeben. So wie in München in den notorischen Feier-Vierteln…

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    1. Da kann man schon teilweise zustimmen, v.a. was die rücksichtslose Parkerei angeht (ob das jetzt immer nur die auswärtigen Flohmarktbesucher sind, sei mal dahingestellt). Auch die Anregung mit Shuttlebussen zum Flohmarkt finde ich sehr gut. Aber in ein paar Punkten muss ich dann doch widersprechen:
      15 Minuten braucht man von keinem Punkt der Altstadt aus zu einem der Parkhäuser, zumindest dann nicht, wenn man sich noch einigermaßen gerade auf den Beinen halten kann. Und natürlich wollen viele „möglichst nahe“ an der eigenen Wohnung parken, aber zum einen zieht hier jeder die Grenzen der Zumutbarkeit anders und zum anderen ist nicht ersichtlich, warum es Aufgabe der Allgemeinheit (Stadt) sein sollte, auch noch dem Lauffaulsten die individuellen Bequemlichkeitsansprüche zu erfüllen. Selbst in der Altstadt gibt es immer wieder mal die Gelegenheit, einen privaten Tiefgaragenstellplatz anzumieten. Wem das zu teuer ist, der muss 1. auch mal den Weg ins Parkhaus auf sich nehmen und 2. damit leben, dass es bei diversen Altstadtfesten etc. auch mal etwas enger wird mit der Parkplatzsuche.
      Und Anwohner-Parklizenzen wären in der Tat eine gute Sache. Zumindest würden die außerhalb der Geschäftszeiten (mal davon ausgehend, dass die auch nur dann gelten würden – alles andere würden die Geschäftsleute kaum mittragen) den Parksuchverkehr doch deutlich reduzieren. Aber es sollte auch jedem Anwohner klar sein, dass dann bei den angesprochenen Events (Flohmarkt, Nationenfest, Weinfest, Wasserburg leuchtet) gerade die Parkplätze im Zentrum und damit ein Großteil der möglichen Anwohnerparklizenzbereiche wegfallen. Für diese Anlässe würden die also kaum bis gar keine Entlastung bringen.
      Und: diese Anwohnerparklizenzen würden auch nur dann funktionieren, wenn eine regelmäßige Überwachung des ruhenden Verkehrs stattfinden würde. Also wesentlich lückenloser als bisher. Das hätte dann natürlich zur Folge, dass auch der einheimische „Nu-mal-schnell-in-zweiter-Reihe-Parker-während-man-einen-Kaffee-im-Venezia-trinkt“ öfter ein Knöllchen bekommt. Da hätte ich jetzt kein Problem damit, es sollte einem bei der Forderung nach solchen Reglementierungen nur einfach bewusst sein.

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    2. Wasserburger Grantler

      ich muss dem Checker bezüglich Parkchaos voll zustimmen, fast alle Haltebuchten des Busbahnhofs waren vollgeparkt, die gesperrte Zufahrt vom Kreisel wird sowieso ignoriert, die Auffahrten zum Inndamm waren zugeparkt, der Holzhofweg und der Riedenerweg wären von Rettungsdiensten nicht mehr erreichbar gewesen.

      Einige dieser „Parkkünstler“ darauf angesprochen, meinten „ja mei, heid is hoid a Ausnahm“ und bezüglich der zugeparkten Benutzer (ordnungsgemäss geparkt) des Königreichsaales, „des is dene eana Problem, wias aussi kemman“.

      Na ja, jetzt ist es vorbei, es wird zur Tagesordnung übergegangen und nächstes Jahr wirds noch schlimmer. Aber vielleicht macht man sich doch mal Gedanken, diesem Chaos bereits V O R dem Entstehen durch geeignete Massnahmen entgegenzutreten. Wenn für die Flohmärktler Ordner eingesetzt werden, warum dann nicht auch für eine vernünftige Verkehrsregelung an den neuralgischen Stellen.

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      1. Danke, „Grantler“, ich könnt’s besser nicht sagen.
        Hab selbst lang genug in München (Neuhausen) gelebt. Und wenn es da ein Groß-Event gab (z. B. beim Backstage, am Hide-Out oder bei den zahlreichen Straßenfesten), haben sich die ignoranten Parker „gefreut“, wenn sie nach Ende der Veranstaltung keinen Strafzettel vorgefunden haben. Wo auch? Denn der Scheibenwischer zum Drunterklemmen wie auch das zugehörige Auto waren fort. Abzuholen anderntags bei der „Kfz-Verwahrstelle“.
        Deshalb noch einmal meine dringende und ernst gemeinte Frage: Warum gibt es für die „Guerilla-Parker“ nie, nie, nie auch nur ein kleines, nur winziges 10-Euro-, ach, bitte, wenigstens fünf-Euro-Ticket???
        Ist Wasserburg „Free-Style-Parking-Zone“? Und wenn ja: Warum gilt das nicht für mich und mein gar winzig‘ Auto???

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