Eine „Schule ohne Rassismus“

Anton-Heilingbrunner Realschule Wasserburg erhält Auszeichnung

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realschule2Tolle Auszeichnung für die Schulfamilie der staatlichen Anton-Heilingbrunner Realschule in Wasserburg: Im Zuge eines Aktionstages wurde ihr jetzt der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Die Schülerinnen und Schüler setzten an diesem Tag durch individuell gestaltete Plakate aktiv ein Zeichen für Toleranz und ein friedliches Miteinander. Verliehen wurde die Urkunde bei einem Festakt in der Turnhalle, dem auch die Paten Michael Altinger und die Verantwortlichen der Damen Basketballmannschaft des TSV Wasserburg beiwohnten.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein Projekt von und für Schüler. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Auch die Realschule Wasserburg ist nun ein Teil davon. Jährlich soll nun eine Aktion stattfinden, bei der alle Mitglieder der Schulfamilie sich für ein tolerantes Zusammenleben und gegen Rassismus einsetzen können.

Dieser Tage geschah dies in Form eines Fotoprojekts. Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulbediensteten hatten die Möglichkeit ein individuelles Plakat zu gestalten, mit welchem man ein Statement zum Thema zum Ausdruck bringen konnte. Hierzu konnten Sprüche und Symbole aus einer Vorlage gewählt werden oder auch eigene Ideen gestaltet werden. Im Anschluss daran wurde an einer Fotostation, die von Schülern hervorragend betreut wurde, das Plakat mit dem „Künstler“ abfotografiert. So soll bald eine große Collage entstehen, die als gemeinsames Zeichen für Toleranz im Schulgebäude angebracht wird.

In der 5. und 6. Stunde fand die offizielle Verleihung des Titels gemeinsam mit allen Schülern und Lehrern in der Turnhalle statt. Umrahmt wurde dies wunderbar durch die Bläserklasse von F. Michaela Haindl und die Chorklasse von Petra Feldmeier. Bedingung für die Verleihung des Titels waren eine Unterschriftenaktion, ein gemeinsames Projekt und das Finden von Paten, welche dieses Engagement unterstützen. Hierfür konnten Michi Altinger und die Damen-Meistermannschaft des TSV Wasserburg Basketball gewonnen werden.

Beide brachten beim Festakt sympathisch zum Ausdruck, warum sie die Realschule Wasserburg bei diesem Vorhaben unterstützen wollen. Die Rede der Schülersprecherin Birgit Rodinger zeigte, mit welch großer Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein sich auch junge Menschen mit diesem großen Thema der Gesellschaft auseinandersetzen können. Schließlich wurde der Schule die Urkunde mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ durch Michael Schneider-König vom Pädagogischen Institut in München verliehen.

Die betreuenden Lehrkräfte, Josef Haubner und Michael Andörfer, waren von dem herausragenden Engagement der Schulfamilie sehr angetan, bedanken sich bei allen unterstützenden Schülern und Lehrern und freuen sich schon auf anstehende gemeinsame Aktionen.

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Ein Gedanke zu „Eine „Schule ohne Rassismus“

  1. Da hat sich doch was bewegt in den letzten Jahren.
    Als ich dort noch zur Schule ging empfanden es einige als „Provokation“ wenn man antifaschistische Symbole trug.
    Wir waren der Zeit halt damals schon vorraus.

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