Eine Bereicherung für die Pfarreien

Ausländische Priester bei uns wieder als Urlaubsvertretungen tätig

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pfarrer huberIn der Erzdiözese München und Freising sind auch in diesem Sommer wieder in rund 100 Pfarreien ausländische Priester als Urlaubsvertretungen tätig – so auch im Altlandkreis, wo zum Beispiel in Pfaffing Pfarrer Josef Huber (unser Foto) im ganzen August durch den spanischen Priester Prof. Dr. Jesus Yusta Sainz vertreten wird. Die Seelsorger stammen aus 23 Ländern Europas, Afrikas und Asiens, darunter Bosnien, Irland, Polen, Malta, Portugal, Spanien, Niederlande, verschiedene Staaten Afrikas und Syrien. Die zahlenmäßig größte Gruppe stellen Priester aus Polen dar, gefolgt von Nigeria und Indien. 

Häufig kommen die Geistlichen – so wie bei der Pfarrei Pfaffing – schon seit vielen Jahren in die gleiche Pfarrei als Urlaubsvertretung und konnten so schon freundschaftliche Beziehungen zu den Gemeinden entwickeln. Aus vielen Pfarreien wird von einer Bereicherung durch die Geistlichen aus anderen Ländern und Kontinenten berichtet, so würden fremde Kulturen und oft auch andere Formen der Religiosität vermittelt werden.

Ihre Zeit in den Pfarrgemeinden des Erzbistums eröffnet den ausländischen Priestern die Gelegenheit, das Leben und die Menschen in einer deutschen Pfarrgemeinde kennen zu lernen, ihre Deutschkenntnisse zu erweitern, neue Erfahrungen in der Seelsorge und in einem anderen Kulturkreis zu sammeln.

Für eine Urlaubsvertretung können sich die ausländischen Priester im Erzbischöflichen Ordinariat bewerben, Voraussetzung sind ausreichende Deutschkenntnisse. Die Aushilfstätigkeit dauert meist drei oder vier Wochen.

 

 

 

 

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