Ein Parkplatz oder nicht?

In der Herrengasse kann man schnell mal 15 Euro loswerden

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parkplatz2_kIst das nun ein Parkplatz oder nicht? In der Wasserburger Herrengasse gibt’s auf der Seite des städtischen Museums zwei brandgefährliche Stellflächen – vor dem Café Central. Für Autofahrer eigentlich eine klare Sache: Keine Sperrfläche, kein zusätzliches Halte- oder Parkverbot zu erkennen. Also Parkschein rein ins Auto und alles ist gut. Doch weit gefehlt: Wer sich hier hinstellt, ist ganz schnell 15 Euro los. Die Polizei verteilt Strafzettel. 

 

parkplatz kleinPassiert ist’s einer Leserin der Wasserburger Stimme. Sie traute ihren Augen nicht, als sie vom Einkaufen zurückkam. Ordnungsgemäß hatte sie einen Parkschein gezogen und ihr Auto auf einer freien Fläche vor dem Café Central abgestellt – schön in Reihe und Glied, wie alle anderen Autos neben dem ihren auch. Kein zusätzliches Park- oder Halteverbotsschild weit und breit, keine Sperrfläche.

Einen Strafzettel bekam sie dennoch. Denn: Die Herrengasse ist „Parkverbotszone“ und da darf man nun mal nur mit Parkschein auf klar gekennzeichneten Flächen parken (Foto links). Klar gekennzeichnet sind die zwei Parkplätze, um die es geht, aber nicht mehr. Weil: Im Sommer, immer dann, wenn der Bauhof die Linien nachzieht, dort der Biergarten des Café Central aufgebaut ist. „Wir kommen an diese beiden Stellflächen und an zwei vor dem Herrenhaus, wo’s auch einen Biergarten gibt,  zum Markieren einfach nicht ran“, sagt Guido Zwingler, Leiter des Wasserburger Bauhofes.

pp_kVor dem Herrenhaus (Foto rechts) ist’s noch nicht ganz so schlimm. Reste der Linien sind noch gut zu erkennen. Am Central aber kann man wirklich kaum noch Weiß finden (unten). Der Bauhof will demnächst für Abhilfe sorgen: „Vielleicht finden wir technisch eine andere Lösung. Zum Beispiel mit Markierungsnägeln, die lange halten. Oder wir ziehen die Linien mal viel früher, im Frühling, wenn’s warm ist, aber die Biergärten noch nicht aufgestellt sind“, sagt Guido Zwingler. BS

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8 Gedanken zu „Ein Parkplatz oder nicht?

  1. Wia is des nacha mit de Schuidl vorm Rathaus?

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  2. Servus beinand, ob Parkplatz oder net selbst de vom Ordnungsamt hat se hi gsteiht ohne zum zoin. Se sagt a des macht nix momoentan, denn sie hat an wehn Fuass!

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  3. Weil ich es nicht weiß, darum frag ich; die Polizei macht das jetzt?

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  4. Mich hat es selbst vor kurzem erwischt. Ich wohne in der Herrengasse und hab mich unbewußt schon oft da hingestellt. Das Parkverbotszonenschild auf dem Bild kann doch nicht für die Parkplätze vor dem Zentral gelten. Da müsste ich ja gegen die Einbahnstrasse fahren.

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    1. Der Anlieger hat völlig recht. Wie soll das gehen, dass man gegen die Einbahn fährt und sich dann auch noch ins Halteverbot stellt? Wer entscheidet, ob eine Linie sicht- oder unsichtbar ist? Der betreffende Polizist etwa? Wie lautet die korrekte Definition von Park-Linie, die jeder Verkehrsteilnehmer kennen sollte? Also ich hätte nicht gezahlt und hätte es auf eine Entscheidung ankommen lassen.

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  5. Da hätten wir wieder das beliebte Thema „Parken in Wasserburg“! Siehe http://www.wasserburger-stimme.de/stadt/die-kunst-des-parkens-in-wasserburg/2015/01/29/
    Hier werden Strafzettel verteilt wegen nicht sichtbaren Parklinien und im Greinbräuhof werden Feuerwehrzufahrten zugeparkt, ohne dass sich jemand drum schert. Ja wo samma denn???

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    1. meines wissens überwachen in wasserburg drei damen das regelgerechte parken und ich bin mir sicher, dass diejenige, welche mein fahrzeug am firmeneigenen stellplatz am gries so hübsch fotografiert hat & mir nette post zukommen ließ, auch für diese korinthen & mehr zuständig ist….

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  6. Sabine Aschekowsky

    Schildbürgerisch. Weil von der Stadt keine Linien gezogen werden, schreibt die Stadt die Parker auf? Man dürfte parken, wenn Linien da wären… darf aber nicht, weil schwuppdiwupps schon wieder Winter ist…. mmmh. Man kann das mit den fehlenden Linien und dem daraus resultierenden Parkverbot aber nur wissen, wenn man gegen die Einbahnstraße reinfährt (aber bitte nur mit 20 km…) ? HERRLICH. Ich liebe diese Stadt.

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