Ein Nachmittag der schweren Unfälle

B304 und Staatsstraße bei Griesstätt: 14 Verletzte - Hubschrauber im Einsatz

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002   IMG_1685Zu zwei schweren Unfällen im Dienstbereich mussten die Wasserburger Polizeibeamten und Rettungskräfte gestern am Samstag ausrücken: Zunächst gab es bei Griesstätt einen Großalarm nach einem Verkehrsunfall (wir berichteten). Der Fahrer eines Ford Kuga wollte von der Staatstraße 2079 auf die Staatsstraße 2359 nach links abbiegen. Hierbei übersah er einen entgegenkommenden, vorfahrtsberechtigten Audi. Dieser prallte frontal in die Beifahrerseite des Ford Kuga. Neun Fahrzeuginsassen wurden zum Teil schwer verletzt.

Aufgrund der Kollision wurde der Ford auch noch auf einen wartenden Pkw Daimler-Chrysler geschoben.

Alle Insassen zogen sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber flog die Beifahrerin des Ford nach Traunstein ins Klinikum. Insgesamt wurden bei dem Unfall neun Personen verletzt!

Am Audi und am Ford entstand Totalschaden, der wartende Daimler-Chrysler wurde an der Front schwer beschädigt; Gesamtschaden rund 40.000 Euro. An der Einsatzbewältigung waren die Feuerwehren Griesstätt und Vogtareuth mit 30 Kräften vorbildlich beteiligt, so die Polizei am Sonntagnachmittag.

Zwei Autos ins Kornfeld geschleudert

Nachdem dieser Unfall aufgenommen war, wurden die Beamten gestern zu einem weiteren Ereignis mit zwei beteiligten Fahrzeugen gerufen. Hierbei kam auf der B304 in Fahrtrichtung Wasserburg, ein 77-jähriger Autofahrer mit seinem Pkw nach links auf die Gegenfahrbahn, wo der Wagen einen entgegenkommenden Mercedes streifte, in dem vier Personen saßen.

Bei der Kollision wurden beide Fahrzeuge in das angrenzende Feld geschleudert (unsere Fotos).

Alle Unfallbeteiligten wurden dabei laut Polizei zum Glück ’nur‘ leicht verletzt. Bei beiden Fahrzeugen ist ein wirtschaftlicher Totalschaden zu beklagen.

Die Feuerwehr kam mit 20 Personen und sperrte die B304 für rund eineinhalb Stunden. Auf Grund der Aufmerksamkeit der Floriansjünger konnte ein Brand des Kornfeldes verhindert werden.

Der angeforderte Notarzt musste mit einem Rettungshubschrauber eingeflogen werden.

Fotos: Georg Barth

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