Ein halber Meter mehr für die Fußgänger

Wasserburgs Stadtrat beschließt Gehweg-Verbreiterung beim Bioladen

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2015-06-26 11.45.51.jpgkleinWasserburg – Im Rahmen der Abwasserbeseitigung wird am Bahnhofsplatz in Wasserburg ein neuer Kanal gebaut. Zusätzlich werden Straßenbauarbeiten vorgenommen. In der gestrigen Stadtratssitzung kam der Einwand der Grünen, dass es sich bei dieser Straße um einen verkehrsberuhigten Bereich handele (20 km/h). Die Geschwindigkeitsgrenze würde aber wegen der enormen Breite der Straße nicht eingehalten. Im selben Zuge mit den Bauarbeiten könne man doch deshalb die Gehsteige auf Seiten des Biomarktes vergrößern und somit die Straße verschmälern, so die Idee. Dadurch erhoffe man sich eine geringere Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Mechthild Herrmann, Wasserburgs Stadtbaumeisterin, jedoch gab zu bedenken …

… „Man muss auch an die Geschäftsleute denken. Für die Lkw ist diese Straße die einzige Zufahrt in die Ledererzeile.“

„Ich unterstütze jede Verbreitung der Gehwege voll und ganz.“, so Norbert Buortesch (Bürgerforum). Des Weiteren wurde auch über mehrere Bordsteinabsenkungen diskutiert, um älteren Menschen den Übergang auf die andere Straßenseite zu erleichtern.

Man einigte sich darauf hin, den Gehsteig um 0,50 Meter breiter zu machen.

Den Maßnahmen zum Kanalneubau und den Straßenbauarbeiten wurde zudem einstimmig  zugestimmt.

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2 Gedanken zu „Ein halber Meter mehr für die Fußgänger

  1. Reitmehringer

    Es wäre schön, wenn der Unterstützer breiter Gehwege den an sein Grundstück angrenzenden Gehweg in Reitmehring von überhängenden Ästen und Sträuchern frei halten würde, so dass zwei Fußgänger wieder aneinander vorbei gehen können oder radelnde Kinder nicht auf die B 304 ausweichen müssen.

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    1. Norbert Buortesch

      Lieber Reitmehringer,
      danke für den Hinweis, tut mir leid, dass wir das übersehen haben.
      Auch wenn ich auf unserer Länge keine so drastische Stelle finden konnte (Gott sei Dank!), das war überfällig!
      Ich finde es jedoch schade, dass Sie uns das nicht ganz einfach persönlich gesagt haben. Es hätte uns dann auch schneller erreicht.

      Grüße Norbert Buortesch

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