Drogentoter (21) in Wasserburg

Polizei warnt dringend vor dem Konsum synthetischer Betäubungsmittel

image_pdfimage_print

PolizeiWasserburg – Traurige Meldung des Polizeipräsidiums Rosenheim: In Wasserburg gab es am Wochenende einen Drogentoten. Ein 18-jähriges Mädchen aus einer Gemeinde im nördlichen Landkreis hatte in der Nacht zum Sonntag die Polizei alarmiert. Sie hatte zusammen mit ihrem 21-jährigen Freund in einer Wasserburger Wohnung synthetische Drogen konsumiert – der junge Mann lag kurze Zeit später leblos neben ihr. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Auch aus Brannenburg werden zwei Drogentote gemeldet …

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und warnt in diesem Zusammenhang dringend vor dem Konsum synthetischer Betäubungsmittel und deren unkontrollierbaren Folgen.

In allen drei Todesfällen sind noch weitergehende toxikologische Untersuchungen erforderlich, meldet die Kripo.

Am späten Freitagabend hatte eine Nachbarin die Polizeiinspektion Brannenburg verständigt, dass sie eine 23-jährige Frau und ihren 32-jährigen Lebensgefährten seit Donnerstagabend nicht mehr gesehen hätte. Die beiden Personen, die als langjährige Drogenkonsumenten bekannt waren, wurden leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Kripo Rosenheim übernahm die Ermittlungen zur Todesursache.

Aufgrund der Fälle vom Wochenende warnt die Kriminalpolizei erneut vor dem Konsum von Drogen und deren nicht absehbaren Folgen. Insbesondere das Risiko bei der Einnahme von synthetischen Drogen sei für den Konsumenten weder abschätzbar noch beherrschbar. Gerade chemisch erzeugte Betäubungsmittel seien durch ihre Zusammensetzung, den teilweise unbekannten Inhaltsstoffen und deren Dosierung, für den Verbraucher nicht zu kontrollieren. Schon die Einnahme einer einzigen Tablette könne tödliche Folgen haben, so die Polizei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.