Ein Blick auf Bruder Konrad

Gut besuchtes Patrozinium im Burgerfeld - Stadtpfarrer Dr. Schinagl beleuchtet Geschichte

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IMG_2473Am Sonntag wurde in der Wasserburger Pfarrkirche St. Konrad das Patrozinium zu Ehren des Kirchenpatrons St. Bruder Konrad gefeiert. Dr. Paul Schinagl betrachtete das Leben des Kirchenpatrons, des jungen Bauern Birndorfer, als einen der mit beiden Händen zupacken konnte. Unter freiem Himmel in der Natur zu arbeiten sei ihm laut der Überlieferung eine große Freude gewesen. „Auch in der Kirche war Birndorfer schon vor seiner Zeit bei den Kapuzinern oft gesehen. Nach dem er sein Erbe gespendet hatte, ging er selbst als armer Bittsteller ins Kloster, wo er den Namen Konrad erhielt.“

IMG_2479„Wie schwer mag es ihm gefallen sein, dort statt in freier Natur tätig zu sein, den Dienst an der Pforte zu versehen“, fragte Dr. Schinagl. Für alle Bittsteller stets ein offenes Ohr zu haben, das sei ein Anliegen Bruder Konrads  gewesen. Im ständigen Gebet mit Gott verbunden fühlte er sich im Glauben gestärkt.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst mit festlichen Gesängen der Männerschola unter der Leitung von Anja Zwiefelhofer. Im Anschluss füllte sich das Pfarrzentrum mit vielen Gästen zum Frühschoppen. Zusätzlich spendeten viele Helfer ein sehenswertes Kuchenbüffett zugunsten der Renovierung der in die Jahre gekommenen Ministrantenräume.

Als im Herbst für einen neu Anstrich die ebenfalls in die Jahre gekommenen Sitzmöbel entfernt wurden, traten weitere zu behebende Mängel auf. Im Frühjahr fand der Anstrich statt, derzeit werden Geldspenden für neue Böden gesammelt. Dann sollten die Gruppenstunden wieder in gemütlicher Atmosphäre stattfinden können.

Andrea Däullary

 

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