Ein bezauberndes Lächeln von Anne zum Abschied

Bei der Basketball EM-Quali in Wasserburg große Ehrung für Breitreiner - Bericht und Fotos

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anneIhr bezauberndes Lächeln war schon der schönste Auftakt gestern am Abend in der Wasserburger Badria-Halle: Vor Spielbeginn wurde – wie berichtet – die beliebte Spielerin Anne Breitreiner aus der Nationalmannschaft verabschiedet. Das Wasserburger Urgestein war 164 Mal für Deutschland und die Damen-Nationalmannschaft kampfstark im Einsatz und erzielte über Tausend Punkte. Gegen den haushohen Favoriten und amtierenden Europameister Serbien sah Anne dann vom Spielfeldrand ein – wie berichtet – äußerst couragiertes Spiel ihrer Ex-Teamkolleginnen. Unser Bericht, unsere Bilder …

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Das Publikum war begeistert von dem spannenden Länderspiel – ganz rechts vorne am Bildrand Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl.               

Am Ende musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Bastian Wernthaler zwar mit 66:78 (20:21, 20:17, 11:16, 15:24) geschlagen geben, dennoch kann das junge Team sehr viel Hoffnung aus dieser tollen Partie schöpfen. Nachdem Deutschland vor 990 begeisterten Zuschauern in der Badria-Halle in Wasserburg lange Zeit in Führung lag, spielten die Serbinnen vor allem im letzten Viertel ihre Erfahrung aus.

Beste Werferinnen für Deutschland waren Maggie Skuballa (15 Punkte) und Katharina Fikiel (14 Zähler).

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Kurze Besprechung – rechts ganz im Hintergrund Wasserburgs Coach Georg Eichler diesmal als Zaungast.

Der 10Bundestrainer startete mit Lea Mersch, Margret Skuballa, Katharina Fikiel, Sonja Greinacher und der Wasserburgerin Svenja Brunckhorst (Foto unten Nummer 21). Der Serbin Dabovic gelang die ersten Punkte der Partie, für Deutschland eroberte Fikiel die umjubelte erste Führung (3:2, 2. Min.). Im weiteren Verlauf der Partie war es Greinacher, die für die DBB-Damen den Anschluss an die favorisierten Europameisterinnen hielt (7:9, 4. Min.).

Die eingewechselte Svenja Greunke traf ebenfalls aus der Distanz – der 10:11-Zwischenstand zeigte wie hervorragend Deutschland in diesem Spitzenspiel mithalten konnte. Sunny Greinacher war es dann auch, die den zwischenzeitlichen 13:13-Ausgleich von der Freiwurflinie herstellte, von eben dieser traf auf Youngster Elisabeth Dzirma zur Führung. Fünf sehr wichtige Skuballa-Punkten brachten in der achten Spielminute das 21:17. Beim Stand von 20:21 wurde kurz unterbrochen.

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Der Ball zappelt im Netz – hier für den Europameister Serbien.        Fotos: Renate Drax

 

Katharina Fikiel eröffnete den zweiten Spielabschnitt mit ihren Punkten, doch dann drehten die Serbinnen auf und legten acht unbeantwortete Zähler in Serie in den deutschen Korb. Bundestrainer Wernthaler sah sich zu einer Auszeit gezwungen (26:29, 15. Min.). Romy Bär konnte nach Knieproblemen am heutigen Abend mitwirken und zeigte ihre Klasse beim 28:31.

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Das Deutschland Maskottchen Siggi schlug sogar Purzelbäume in der Wasserburger Badria-Halle – vor Freude über die gute Leistung des Teams in Schwarz-Rot-Gold.

Serbien traf nun jedoch hochprozentig aus der Distanz, so dass es die DBB-Damen sehr schwer hatten, den Anschluß zu halten. Doch Deutschland kämpfte verbissen und zeigte durch Greunke und Bär, dass es mit der europäischen Spitze mithalten konnte (32:34). Dem nicht zu stoppenden Duo Bär/Greunke gelang kurz vor der Halbzeit der umjubelte Führungswechsel, Skuballa und Fikiel legten nach und trotz Last-Minute-Dreier der starken Cado lag Deutschland auch vor dem Seitenwechsel in Führung: 40:38.

Doch der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte eindeutig den Europameisterinnen: mit sieben Punkten in Serie eroberten sie sich die Führung zurück, während bei den ING-DiBa-Korbjägerinnen zu diesem Zeitpunkt einfach nichts fallen wollte.

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Für Deutschland gestern dabei: Wasserburgs Steffi Wagner.

Bundestrainer Wernthaler nutzte erneut eine Auszeit, um seine Schützlinge neu einzustellen. Svenja Brunckhorst unterbrach dann das Momentum Serbiens vor für sie heimischer Kulisse und traf von der Freiwurflinie und die starke Fikiel forcierte durch ihre fünf unbeantworteten Punkte eine Auszeit der Gäste (46:49, 27. Min.).

Petrovic konnte danach zwar für die Serbinnen punkten, doch wie blank die Nerven angesichts des großartigen Spiels der deutschen Mannschaft lagen, zeigte sich in dem technischen Foul, dass sie nach dem Wurf kassierte. Bär zeigte keine Nerven und verwandelte zum 47:51, Skuballa legte nach und Greinacher traf eine Minute vor Viertelende zum 51:51-Ausgleich. Dann fing sich Deutschland noch einen Wurf der Serbinnen, so dass Deutschland mit 51:54 zurücklag.

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Das letzte Viertel – Hochspannung

14In den letzten zehn Minuten ging es weiterhin Schlag auf Schlag, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Deutschland ließ sich nicht abschütteln, auch wenn die starke Sonja Greinacher mit vier persönlichen Fouls belastet war. Angepeitscht von dem tollen Wasserburger Publikum traf Maggie Skuballa zum 60:62, doch Serbien wusste erneut aus der Distanz zu kontern.

Deutschland kämpfte tapfer, doch hatte ausgerechnet in der entscheidenden Spielphase kein Wurfglück mehr. Für Serbien machten Page und Cado den Sack zu, Ein paar wenige Fans aus Serbien freuten sich sehr (unser Foto). Deutschland konnte auf dieses grandiose Spiel gegen die Europameisterinnen mehr als stolz sein.

6Dementsprechend fiel auch das Statement des Bundestrainers aus: „Ich muss meiner Mannschaft großen Respekt zollen. 40 Minuten gegen den Europameister so eine Leistung abzurufen, ist unglaublich. Darauf können wir aufbauen. Am Ende haben die Serbinnen mehr Erfahrung, die sie in die Waagschale werfen können. Das fehlt uns noch. Aber es ist auch klar, dass wir perspektivisch eine starke Mannschaft haben, die in den letzten beiden Spielen der EM-Quali weiter Erfahrung sammeln kann.”

Für Deutschland spielten:
Ireti Amojo (Herner TC),  Romy Bär (Cavigal Nice Basket 06/ FRA, 7), Levke Brodersen (TV Saarlouis Royals), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 5), Elisabeth Dzirma (Eisvögel USC Freiburg, 1), Katharina Fikiel (Herner TC, 14), Sonja Greinacher (Herner TC, 11), Svenja Greunke (BC Pharmaserv Marburg, 7), Lea Mersch (Herner TC, 6), , Margret Skuballa (BG 89 Avides Hurricanes, 15), Birte Thimm (BC pharmaserv Marburg, 2), Stephanie Wagner (TSV Wasserburg).

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Der amtierende Europameister im Damen-Basketball aus Serbien – hier bei der Hymne.

Genächtigt hatten die Nationalspielerinnen übrigens im Wasserburger Hotel Fletzinger. Dort stellte man sich zum Abschied mit Fletzinger-Chefin Anna Steinbacher (links) zum Gruppenfoto.

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Quelle DBB

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