Ehrwürdiger Besuch bei der Tafel

Nikolaus brachte himmlische Gaben für Wasserburgs soziale Einrichtung

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dsc_0010Bis zu 250 „Kunden“ an einem Tag – in der Wasserburger Tafel, bei der sich Menschen mit sozialer Schieflage mit Lebensmitteln eindecken können, herrscht derzeit Betrieb wie in einem Bienenstock im Hochsommer. Die Leiterin der Tafel im Burgerfeld, Elke Pawelski (links): „Die Zahl der Kunden steigt stetig. Ich bin froh, dass wir derzeit 32 fleißige, ehrenamtliche Helfer haben, sonst wäre das nicht mehr zu bewältigen.“ Viel Lob für die Tafel gab’s heute von einem ehrwürdigen Herrn …

Der Nikolaus kam nämlich wie alle Jahre mit Geschenken für die Tafel im Gepäck zu Besuch. Die Stimme des „Heiligen“ hörte sich übrigens verdächtig ähnlich wie die von Wasserburgs Sparkassen-Direktor Richard Steinbichler an.

Verdächtig auch: Steinbichlers Frau Renate (Zweite von links), die bei der Wasserburger Tafel mithilft, musste den Stab vom Nikolaus während dessen Ansprache bewachen.

Der Nikolo hatte auch heuer als kleines Dankeschön für die ehrenamtlichen Helfer Tankgutscheine dabei. Der Kramperl verteilte zudem aus seinem Sack noch frisches Kaffeepulver, woraufhin Elke Pawelski den Nikolaus gleich zu einem Kaffee einlud. Doch der Ehrwürdige lehnte dankend und augenzwinkernd ab: „Der Nikolaus hat Bluthochdruck.“

Pawelski und ihre Helfer dankten dem Nikolaus ganz herzlich für seine Gaben. „Das ist einfach toll, dass wir immer an Ostern und am Nikolaustag diese Anerkennung bekommen.“ Gerade heuer hätten es sich die Ehrenamtlichen doppelt verdient. Zum „normalen Ansturm“ bei der Tafel seien auch noch Umbauarbeiten im Keller des Tafel-Gebäudes im Burgerfeld gekommen.

Nach wohlverdientem Applaus machten sich der Nikolaus und sein Kramperl auf einem vierrädrigen, roten Schlitten wieder in Richtung Rosenheimer Straße aus dem Staub.

HC

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