Durch dicken Stahl wie durch weiche Butter

Feuerwehr Wasserburg schließt Übungsmonat „Hochwasser- und Unwetter" ab

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feuerwehr1Ob mit Hammer und Bohrer, mit Trennschleifer oder im technischen Umgang mit einer großen Saugpumpe: Die Feuerwehrmänner und -frauen stehen heute längst nicht mehr nur am Schlauch und löschen Brände, sondern sie müssen auch in vielen handwerklichen Dingen geübt sein. Zum Abschluss des Übungsmonats April, bei dem die Hochwasser- und Unwetterlagen im Mittelpunkt standen (wir berichteten) mussten die Floriansjünger am Dienstag nochmals zu einem Ausbildungsabend am Feuerwehrgerätehaus ran. Wir waren dabei …


 

Rudi Göpfert (rechts) erklärt den Einsatz von Schneidegeräten.

Rudi Göpfert (rechts) erklärt den Einsatz von Schneidegeräten.

Stellvertretender Kommandant Rudi Göpfert und Sachgebietsleiter „Unwetter, Hochwasser und Logistik“, Stefan Gartner, leiteten den Übungsabend, bei dem die Feuerwehrler zum einen in der Handhabung der verschiedensten Pumpen beim Hochwasser-Einsatz geschult wurden, zum anderen an beinahe alltäglichen Geräten wie Bohrmaschinen oder Trennschleifern ihr Verhalten im Notfall üben konnten. Eines der wichtigsten und modernsten Geräte: Der sogenannte Plasmaschneider. Er erzeugt durch einen Lichtbogen so hohe Temperaturen, dass dicker Stahl wie Butter durchtrennt wird. „Mit dem Plasmaschneider können wir nahezu erschütterungsfrei stabilsten Stahl wie zum Beispiel den von Leitplanken durchtrennen“, so Rudi Göpfert.

 

Stefan Gartner (rechts) übt mit den Männern und Frauen den richtigen Umgang mit den Feuerwehr-Pumpen, die besonders bei Hochwasser-Lagen wichtig sind.

Stefan Gartner (rechts) übt mit den Männern und Frauen den richtigen Umgang mit den Feuerwehr-Pumpen, die besonders bei Hochwasser-Lagen wichtig sind.

 

Vom Eisennagel und Alu-Eimer bis zur Hochleistungspumpe und dem High-Tech-Schneidegerät: Insgesamt ist die Wasserburger Wehr als Stützpunktfeuerwehr bestens für beinahe alle Eventualitäten ausgerüstet. Alleine im Rüstwagen, der als einer der ersten Wagen bei allen Verkehrsunfällen im Einsatz sei, führe man weit über 1000 verschiedene Hilfsmittel mit. Göpfert: „Als Feuerwehrler musst du grundsätzlich immer improvisieren. Aber eine Grundausrüstung, mit der du auch umgehen kannst, ist überlebenswichtig.“ HC

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