Die Kunst des Parkens in Wasserburg

Bilder von Autos, die „besonders toll" abgestellt sind, findet man jetzt auf Facebook

image_pdfimage_print

parkkuenstler„Nein, wir wollen hier niemanden an den Pranger stellen, eher für Belustigung sorgen und zum Nachdenken anregen“, sagt Anita R. (Name von der Redaktion geändert), die seit ein paar Wochen eine ganz spezielle Wasserburger Seite auf Facebook betreibt. Sie nennt sich „Wasserburger Parkkünstler“ und hat bereits über 300 Likes. Fast täglich senden Wasserburger Bilder von Autos ein, die besonders „kunstvoll“ geparkt sind – wie dieser rote Ferrari vor dem Rathaus.

parkkuenstler_2Mit ihrem richtigen Namen möchte die Initiatorin der Seite, die für viel Aufsehen sorgt, lieber nicht genannt werden. „Obwohl wir natürlich alle Kennzeichen schwärzen, um niemanden öffentlich bloß zu stellen, gab’s von Leuten, die sich auf den Schlips getreten fühlen, auch schon ganz böse Kommentare“, so Anita R., die auf die Parkkünstler-Idee gekommen ist, nachdem die Zufahrt zu ihrer Wohnung des öfteren von Falschparkern blockiert worden war und immer noch wird.

„Wir suchen übrigens nicht nach solchen Motiven, knipsen einfach nur darauf los, wenn uns was zufällig begegnet“, so die Wasserburgerin.  Anita R. abschließend: „Unsere Gemeinschaft freut sich über jedes Foto, das wir bekommen. Einfach mal bei Facebook nach den Wasserburger Parkkünstler suchen.“ BS

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

20 Gedanken zu „Die Kunst des Parkens in Wasserburg

  1. Manuel Michaelis

    …ob die Aktion allerdings hilft, diesen Zu – oder Mißstand zu ändern?
    Leider hat sich das „Wildparken“ in Wasserburg in den letzten Jahren dramatisch verschlimmert. Einerseits will man mehr Tourismus – andererseits wird gegen die Wildparkerei weder von der Polizei, noch vom Stadtrat etwas unternommen. Im Gegenteil – die Motorradmassen vor dem Rathaus werden – obwohl widerrechtlich geparkt – sogar vom Stadtrat verteidigt. Wen solls da wundern, wenn dann jeder denkt, dass es eh wurst ist.

    0

    0
    Antworten
  2. Ob die Parkerei in WS eine Kunst ist, darüber lässt sich nicht streiten. Parkplätze sind devinitiv Mangelware! Jedoch wenn das Falschparken die Sicherheit der Anwohner gefährdet, hört sich der Spaß auf! Speziell beziehe ich mich auf den Innenhof vom Greinbräu bei der Pizzeria Taverna Italia und dem Heim für Betreutes Wohnen. Der gesamte Bereich ist eine Feuerwehrzufahrt bzw. Anleiterstelle für die FW!
    Des öfteren kommt es hier zum Einsatz der FW, Gottseidank bisher ohne brenzliger Situation. Es sollten eindeutig mehr Kontrollen durchgeführt und natürlich für Alternativen gesorgt werden. Schliesslich gehts im Ernstfall um Menschenleben!!

    0

    0
    Antworten
    1. Richtig, richtig: Alternativen gibt es halt in der Stadt nicht. Das Einzige das micht etwas nerrvt, sind die kurz vor 18:00 Uhr Links – und Rechtsparker in der Stadt, die ja nur kurz noch wo hinmüssen!

      0

      0
      Antworten
      1. Ach tatsächlich? Es gibt in der Stadt keine Alternativen? Und Parkplätze sind Mangelware? Sind viele Autofahrer nicht einfach viel zu faul, egoistisch und rücksichtslos? Ich sehe oft genug Autos in der Salzsenderzeile entlang des Rathauses parken (absolutes Halteverbot), obwohl in der Herrengasse Plätze frei wären. Oder Autos am Weberzipfel falsch geparkt, obwohl unter der Rampe genug frei wäre. Oder welche, die in der Kellerstraße im absoluten Halteverbot stehen (auf der für Busse reservierten Fläche), obwohl direkt daneben ein gebührenfreies Parkhaus ist, in dem zumindest abends immer genug frei wäre. Oder v.a. Samstag eine kreuz und quer zugeparkte Hofstatt, obwohl der Gries maximal zu zwei Drittel voll ist. Diese Liste könnte man beliebig fortsetzen. Es gibt nur ganz wenige Gelegenheiten (Märkte, Weinfest etc.), bei denen es wirklich schwierig ist, in Wasserburg einen Parkplatz zu finden. Den Rest des Jahres braucht es nicht viel mehr als die Bereitschaft, auch mal 300 Meter zu Fuß zu gehen.

        0

        0
        Antworten
        1. Absolut korrekt. Es gäbe da schon eine Lösung: generell die Fahrzeuge nur zum Be – Und Entladen in der Stadt zu dulden. Oder die Gebühren für Falschparken drastisch erhöhen, die Mannschaft der kommunalen Überwachung zu verstärken, oder, oder, oder…… Da gäbe es eine ganze Menge, um den notorischen Falschparkern entgegen zu treten. Wasserburg ist eben eine Art rechtsfreier Raum. Wenn sogar die Polizei bei einer Routinestreife sich zwischen 2 Falschparkern hindurch quetscht, ohne die beiden Volldeppen zu verwarnen, ja mei, das sagt schon vieles. Und der Stadtrat wird keinerlei Aktionen starten, welche eventuelle Probleme mit der Geschäftswelt hervorrufen könnten. Komisch ist nur, dass es in anderen Städten prima klappt, wo man die Autos „draussen lassen“ muss.

          0

          0
          Antworten
  3. Das Thema Parken beschäftigt mich jeden Tag, wenn ich meine Tochter in den Altstadtkindergaten bringe. Das Parkverbot an der oberen Innstraße interessiert hier niemand. Selbst von der Parkwächterin bekommt man die Aussage, dass man dafür gerade keine Zeit hat. Ich hoffe, dass hier nie irgendetwas passiert. Wie ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei da durch kommen soll ist mir ein Rätsel.
    Es wäre wirklich wünschenswert, wenn die Stadt ein neues Parkkonzept erarbeiten würde.

    0

    0
    Antworten
    1. wasserburger grantler

      Ich denke, man braucht kein neues Parkkonzept sondern einfach nur die konsequente Umsetzung der Parkregelungen und deren Ahndung bei Verstößen. Auch ich musste mich schon wundern, wie eine Polizeistreife einen LKW-Anhänger, der auf einer Bushaltestelle geparkt war, noch dazu ungesichert, und das noch in einer gesperrten Straße (nur für Busse frei) , einfach ignorierte und daran vorbeifuhr. Ebenso aber scheint die kommunale Parküberwachung , wie im Fall der Innstraße, wegzusehen, aber wenn jemand im Parkhaus 5 oder 10 Minuten überzieht dann ist Bussgeld fällig. Hier scheint Wasserburg tatsächlich ein rechtsfreier Raum zu sein, besonders bei Festen wie Weinfest oder Nachtflohmarkt, da gibt es dann keinerlei Hemmungen mehr und was mich da am meistens nervt, das wird nicht geahndet. Das sollte man sich mal in Rosenheim beim Herbstfest oder in München während des Oktoberfestes erlauben, da hagelt es Verwarnungen und abgeschleppt wird da auch schnell, und auch mit Recht. Man müsste nur mal damit konsequent anfangen.

      0

      0
      Antworten
      1. Ich seh das auch so, dass die Kommune hier ebenso gefordert ist, wie die Polizei. Sicher kann man hier und da mal ein Auge zudrücken, aber seit einiger Zeit gehen diese Herrschaften diesbezüglich einfach zu lasch zu Sache. Nur: wie kann man Kommune/Polizei davon überzeugen, dass sie hier die Zügel anziehen soll? Und wer?

        0

        0
        Antworten
  4. Oh du gute Güte, alle sind sich einig, zu wenig Überwachung, höhere Bußgelder ……
    Es gibt auch noch einige Bewohner in der Altstadt, die für ihre (variablen) Stellplätze 5-stellige Beträge an die Stadtverwaltung überwiesen haben und
    dafür keine, wie in fast allen Städten üblich, Lizenzen für Anwohner Parkplätze erhalten haben, dafür aber pünktlich um 5 nach 9 ihr Knöllchen.
    Natürlich man kann alle Autos aus der Altstadt werfen, dann wird der verbliebene Einzelhandel ein wesentliches Merkmal an Attraktivität verlieren.
    Und unsere Polizei sollte sich, gerade aktuell,, um die Aufklärung der Einbruchsserie und die Bekämpfung des nächtlichen Vandalismus kümmern –
    und nicht Knöllchen verteilen.

    0

    0
    Antworten
    1. Da bringt der Kanzler aber offensichtlich 2 Dinge durcheinander. Mit den fünfstelligen Beträgen sind wahrscheinlich Stellplatzablösen gemeint. Die entbinden allerdings nur von der Pflicht, beim Bau von Wohnungen oder Geschäften die entsprechende Anzahl von Stellplätzen herzustellen, sie entbinden aber nicht gleichzeitig von der Straßenverkehrsordnung. Übrigens muss man auch in Städten, in denen es Anwohnerparklizenzen gibt, diese extra bezahlen.
      Und das Einzelhandelsargument ist so abgedroschen, wie es vorhersehbar war. Zum einen wurde ja jetzt bei der Verbesserung der Zugverbindungen und des Stadtbusses überall die Bedeutung des ÖPNV hervorgehoben. Nach der Kanzler-Logik müsste man also nun auch das Schwarzfahren legalisieren oder zumindest tolerieren. Und zum anderen wird ja die Erreichbarkeit der Stadt gerade auch durch Falschparker oftmals behindert, z.B. wenn wiedermal jemand meint, ausgerechnet zur Hauptverkehrszeit in der Schmidzeile oder der Tränkgasse ausladen zu müssen.

      0

      0
      Antworten
    2. wasserburger grantler

      Mein lieber Herr/Frau Kanzler, genau hinschauen und lesen!! Keiner hat höhere Bußgelder gefordert und keiner hat mehr Überwachung gefordert! Es geht hier einzig und allein um Parker, die hirnlos oder rücksichtslos eventuelle Anfahrtswege für Feuerwehr oder Rettungsdienste , Einfahrten, oder Engstellen zuparken. Es geht nicht um Parker, die mal 5 Minuten überziehen, sondern um eben jene, die sich einfach nicht um Regeln kümmern, die für jeden selbstverständlich sein sollten.

      0

      0
      Antworten
      1. Na ja, das kann man so auch nicht behaupten, dass KEINER höhere Bußgelder un mehr Überwachung gefordert hätte und gerade, wenn man genau hinschaut und liest, wird man feststellen, dass der Dieter und The Guardian das sogar wörtlich so gefordert haben. Alle anderen (einschließlich mir selbst) haben zumindest größtenteils ihren Unmut über die wilde Parkerei kund getan, was letztlich einer Aufforderung an die Stadt gleichkommt, hier mehr dagegen zu tun. Nur durch gutes Zureden wird man jedenfalls kaum etwas bewirken.

        Das – und deswegen gebe ich dem Wasserburger Grantler beim Rest seines Beitrages wiederum zu 100% Recht – muss und soll ja nicht auf eine sture Law&Order-Politik rauslaufen, aber man würde sich halt oft mehr Rücksichtnahme und weniger Egoismus wünschen. Natürlich bleibt einem als Altstadtbewohner oder Geschäftsinhaber oft kaum was anderes übrig, als zum Ausladen auch kurz mal etwas regelwidrig stehen zu bleiben. Aber auch dabei sollte man zum einen doch etwas drauf achten können, andere nicht mehr als nötig zu blockieren und zum anderen, diese „Falschparkerei-mit-Hirn“ auf das notwendige Minimum zu reduzieren.

        Leider kann man aber beobachten, dass der Trend genau in die entgegengesetzte Richtung geht und dass mit immer größerer Selbstverständlichkeit immer länger das Auto (bzw. Motorrad) da abgestellt wird, wo es einem gerade passt – ganz egal, ob man damit den fließenden Verkehr behindert, Durchfahrten für Rollstuhlfahrer oder Kinderwägen unmöglich macht, Rettungswege blockiert oder sogar Haus- und Geschäftseingänge versperrt bzw. auch unabhängig davon, ob in unmittelbarer Nähe legale Parkplätze zuhauf vorhanden wären (siehe Beispiele oben).

        Und dass eben nicht nur rücksichtslos geparkt, sondern auch rücksichtslos gefahren wird. Und genau darüber regen sich auch immer mehr Wasserburger auf (leider nicht deren Stadträte oder Bürgermeister) – und nicht etwa über den, der auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz „vergessen“ hat, einen Parkschein zu lösen.

        0

        0
        Antworten
        1. Also, ob die Bußgelder jetz höher ausfallen sollen oder nicht, ist eigentlich nicht mein Tenor und auch nicht, ob in der Ledererzeile oder sonstwo zweispurig geparkt wird. Mir geht es darum, dass Feuerwehrzufahrten etc. zugeparkt werden, die Sicherheit der Anwohner gefährdet wird und die Kommune/Polizei tatenlos zusieht. Ich spreche auch expliziet den Greinbräuhof an, weil offensichtlich viele Gäste der Pizzeria, meinen, der Innenhof ist deren Parkplatz. Tatsache ist, dass nur wenige Parkplätze markiert sind (mehr Platz ist auch nicht) und die Leute eben ein paar Meter zu Fuss laufen können sollten. Aber man fährt ja am liebsten gleich mit dem Porsche, Ferrari o. BMW ins Restaurant bis vor den Tisch.

          0

          0
          Antworten
  5. Jene die ich meine, sie mögen halt den Kategorischen Imperativ nicht nur lehren, sondern für sich selbst auch verinnerlichen. Und da meine ich schon mal auch die Situation bei der Kletterwand von der Realschule. Hirnmäßig ist man auch als Inhaber der FS Klasse B, auch ohne E, in der Lage , die eine oder andere Verkehrs- und Wegeführung derart zu beurteilen, dass Parkverbote schlicht nicht nötig sein sollten.
    Ps.: Das rote Wägelchen vorm Rathaus, ja mei, bei am Goggo hätten wir halt geschmunzelt.

    0

    0
    Antworten
  6. Rupert Reihofer

    Die Reglementierungswut in diesem Kleinststädtchen zeigt sich meiner Meinung nach kaum irgendwo so stark wie beim Thema Parküberwachung. Man muss nur einmal die Monatsstundenzahlen der Parküberwacher im Verhältnis zur Einwohnerzahl im parküberwachten Bereich betrachten. Da möcht ich sicher meinen, es gibt wohl kaum irgendwo eine höhere Überwachungsdichte, als im Parküberwachungsgebiet Wasserburg am Inn.
    Da ja nun auch in den Abendstunden wieder fleißig kontrolliert und überwacht wird, mag man sich durchaus fragen, was das ganze soll.
    Ich mag mich ja täuschen, aber die ach ja…so fürchterlich wilde Parkerei…genau…wo war die noch gleich…..ahhh….ja..ich meine in manchem Köpfchen so manchner Lokalpolitiker wäre mir mal was Derartiges aufgefallen.
    Es gibt sie nämlich tatsächlich, die Zeitgenossen, die das allen Ernstes behaupten und wenn ich mich in ihre Welt reinzudenken versuche, meine ich, die glauben das wirklich…
    Genau genommen gibt es das wirklich „vogelwilde“ Parken hier so gut wie gar nicht, das muss mal ganz deutlich gesagt werden!
    Von kleineren Ausnahmen mal abgesehen.
    Zu Stoßzeiten ist es im Bereich der Ledererzeile zuweilen etwas voll und sicherlich manchmal nervig, aber selbst mit großen Fahrzeugen
    und teilweise mit Anhänger immer passierbar.
    Die Thematik um den Greinhof wird in einer Weise aufgeblasen, dass ich mich schon wundere, da stehen immer mal wieder Fahrzeuge etwas „freier“ rum, aber die Szenarien von Feuerwehreinsätzen, die dann nicht vernünftig stattfinden könnten und Leben gefährden würden, entstammen wohl eher der unkontrollierten Phantasie bzw. dem Profilierungsstreben so mancher übereifriger Personen hier im Städtchen.
    Autofahren ist halt einfach so was von out und unzeitgemäss, dass eben gerne immer munter draufgehauen wird. Nur, wo sind die Alternativen hier auf dem Land für die meisten?
    Oder hat vielleicht auch schon mal jemand bemerkt, dass es auch Anwohner gibt, die hier parken wollen…nein, nein, das geht natürlich gar nicht…am Ende noch Anwohnerparkausweise…nein..nein..nein…wo kämen wir denn da hin…..
    Aber warum eigentlich nicht…?

    0

    0
    Antworten
    1. The Guardian

      In einigen Dingen gebe ich dem „Vorschreiber“ durchaus recht. Allerdings: Was das vogelwilde Parken anbelangt, das es angeblich nicht gibt….. da muss ich dann doch ein Veto einlegen. Vor nicht allzu langer Zeit hat sich einmal wieder ein anscheinend völlig hirnloses Wesen vor meine Garage gestellt, die ein deutliches lesbares Schild mit der Aufschrift „AUSFAHRT“ trägt. Der Wagen blieb nicht nur für 5 Minuten dort stehen. Das könnte ich ja wirklich verschmerzen. Nein geschlagene 2 Stunden war die Ausfahrt blockiert. Für Abschleppkosten muss aber der Auftraggebende erst einmal in Vorkasse gehen und kann sich dann mit dem Fahrzeughalter zwecks Rückerstattung rumärgern, bloss weil der Vollpfosten nicht in der Lage war zu lesen. Und als man die Dame (sorry, es war leider kein Mann), auf ihre extrem geistreiche Parkweise hinwies, kam dann auch nur ein dämliches Grinsen und die Antwort: „Ja mei, des hob ich hoit ned gsegns.“ (Hier sei die Anmerkung gestattet: Ich bin auch eine Frau!!) Es geht hier nicht um die Herrschaften, die die zulässige Parkdauer überschritten haben, es geht um die absolut rücksichtlosen, völlig hiernfreien Individuen, die ihre Autos einfach dort abstellen, wo sie eine freie Fläche entdecken, ohne auf irgendwelche Parkverbotsschilder zu achten. Ich empfehlele all diesen rücksichtlosen Parkern, sich eine Woche nach München zu begeben und dort ihr Auto nach „Parken a la Wasserburg“ abzustellen. Viel Spass beim Begleichen der wohlverdienten Knöllchen.

      0

      0
      Antworten
    2. Schon mal an einem Freitag oder Samstag Abend in den Greinhof geschaut? Da stehen gerne mal acht, neun, zehn Autos „etwas freier“ in der Gegend herum. Die in der Tat Feuerwehr oder Rettungswagen (beim betreuten Wohnen öfter im Einsatz) den Weg in den engen Hof komplett versperren.. Die Pizza-Abholer sind nervig genug. Besonders beliebt bei Rettungsdiensten und Anwohnern sind aber die Herrschaften, die sich einen kommoden Abend machen und die Karre derweil in der Feuerwehrzufahrt stehen lassen. Und die meistens auch noch die Tiefgaragenzufahrt der Anwohner zuparken – bei über 80 Stellplätzen ist da das Potential an Ärger groß. Davon, dass der Greinhof Privatgrund ist und dort eh‘ kein Autofahrer ohne – gekauften – Stellplatz was zu suchen hat, mal ganz abgesehen. Von unkontrollierter Phantasie beziehungsweise Profilierungsstreben kann da keine Rede sein. Werter Herr Reihofer: Erst gut hinschauen, dann gut nachdenken und dann erst in die Tastatur hauen. Schützt vor unüberlegten Äußerungen.
      Einig sind wir uns bei den Anwohnerparkausweisen: Die sind seit Jahren überfällig!

      0

      0
      Antworten
      1. Hallo Sylvia, vielen Dank für die Unterstützung. Hatte schon befürchtet, ich steh mit meiner Meinung hier allein auf weiter Flur. Dein Kommentar trifft voll ins Schwarze. Als Anwohner sitze ich in der „1. Reihe“ und kann das Treiben im Greinhof sehr gut beobachten, bzw. bin selbst betroffen (TG-Zufahrt!!)! Was Herrn Reihofer betrifft, wird er wohl selbst gerne „etwas freier“ in der Feuerwehrzufahrt stehen…..

        0

        0
        Antworten
        1. Rupert Reihofer

          Lieber Dieter, in Feuerwehrzufahrten stehe ich nicht aber die, die am lautesten Schreien…na ja lassen wir das…!
          Wir müssen uns nicht drum streiten bzgl. Feuerwehrzufahrten, Ausfahrten, bekloppt stehen so daß keiner mehr vorbeikommt etc. wobei die Rechtslage leider so ist, daß der zugeparkte die Abschleppkosten zunächst selber zu tragen hat wenn er einen Abschleppdienst beauftragt, und dann mit Glück und Ausdauer die Auslagen einfordern kann…Betonung auf Ausdauer..

          Ich kenne das Thema selbst sehr gut und wunderte mich desöfteren wenn es dann hieß (wenn mein Anhänger zugeparkt wurde) „den hab ich garnicht gesehen“…nun ja das Ding war 6,50m lang 2,40m breit und 3,00m hoch..wie auch immer..

          Was mich jedoch stört ist der Tenor und die Terminologie, die hier vorherrschen, wie zB: notorische Falschparker, rechtsfreier Raum, dramatisch verschlimmertes Wildparken, Gefährdung von Menschenleben, die Erreichbarkeit der Stadt wird durch Falschparker behindert….etc.

          Wenn man so manchen Feuerwehrfahrzeuglenker beim eifrigen Fahren seines großen Gefährtes beachtet so macht mir das mindestens genauso viel Sorgen wie ein vollgeparkter Greinhof. Abgesehen davon daß das absolut nervt wenn es wirklich mal Ernst wird, würden Sie sich wundern wie schnell die Karren zur Seite gerückt sind wenns pressiert.
          Das ist ganz bestimmt nicht die Lösung, aber es wird keine Gefährdung für Anwohner entstehen.

          Nebenbei bemerkt, stand ne ganze Weile das Geschirrmobil der Feuerwehr in der eigenen eigentlich kaum benutzten hinteren Feuerwehrzufahrt ich weiß, nicht ob das immer noch da parkt. Steht auch gut dort und behindert die Feuerwehr ja auch nicht.

          Was ich damit sagen möchte, ist, daß es vielmehr auf das überlegte Handeln im Straßenverkehr, in dem Fall das sog. Parken mit Hirn ankommt, wie es Rupert Martl schon formuliert hatte. Mich stört es nicht, wenn beim Rathaus Autos stehen, die stehen da meinetwegen gut rum, da muß man mal ganz ehrlich zu sich selbst sein, ob man da nicht doch in so ne Art „so geht des ned Wichtigtuerei“ reindriftet.

          Schöner Satz von Dir Rupert, bei einem Gogo hätte man halt geschmunzelt…

          Aber wo soll der Protzhobel denn sonst stehen als vor´m Rathaus…? Dem Besitzer tut es gut und ansonsten ist es eine gute Übung für Wichtigtuer, Lockerheit und Humor zu üben…da sollte man drüber stehen.

          Vielmehr stören da schon die 5 nach neun Knöllchen, die seinerzeit in der Schmidzeile schräg parken Knöllchen, obwohl ausreichend Platz da war, der Oberwitz in der Herrengasse beim Central, die unverschämt hohen Parkgebühren, das ist teilweise in Schwabing günstiger, die Tatsache daß es keine Anwohnerparkausweise gibt, und und und eben all die sog. Korinthenka….
          Fazit:
          Bekloppt geparkte Fahrzeuge, die wirklich behindern, vor Einfahrten, Ausfahrten, Garagen, Feuerwehrzufahrten etc. stehen konsequent behördlicherseits abschleppen ohne Kosten für die Geschädigten.

          Nicht störende, bzw. nichtbehindernde Fahrzeuge einfach in Ruhe lassen!

          Angeblich sind die Einnahmen der Verkehrsüberwachung ohnehin nicht kostendeckend.
          Mein Tipp: den ganzen Überwachungskram aufs Minimum, reduzieren, aufs Wesentliche konzentrieren, dann haben alle was davon.
          Manchmal wäre vielleicht auch hier weniger mehr.

          0

          0
          Antworten
          1. Lieber Rupert,
            wie ich bereits am 3.Februar 2015 kommentiert habe, ist es mir ziemlich wurscht, ob in zweiter oder dritter Reihe, vor dem Rathaus oder sonst wo falsch geparkt wird und ob dafür Bußgelder erhoben werden sollen. Da bin ich Deiner Meinung, man sollte es nicht übertreiben mit der Kontrollwut.
            Nur wenn es nach dem Motto geht: „is ja bis jetz nix passiert, dann wird in de nächsten hundert Jahr a nix passiern“ haben wir alle ein Problem. Wenn nämlich dann wirkich was passiert, bestenfalls ohne persönliche Schäden(!), ist das Geschrei groß und es werden schnell Verantwortliche gesucht. Warum nicht vorher sein Gehirn einschalten und Feuerwehrzufahrten freihalten.
            Auch wenn sich die Feuerwehrler hier zu helfen wissen, (wie die Feuerwehr mit Falschparkern umspringt, ist mir nicht unbekannt) bei einem Brand geht es um Minuten, die durch solche Idioten vergeudet werden. Diese Fahrzeuge stören und behindern absolut!

            0

            0