Die große Finsternis blieb leider aus

Sechzig Minuten für unseren Planeten: Wenig Resonanz in der Bevölkerung

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1Earth Hour 2015: Wer gestern am Abend Wasserburg von oben betrachtet hat und um 20.30 Uhr auf die große Verfinsterung gewartet hat, der wurde dann doch etwas enttäuscht. Da war Mutter Natur am 20. März, als sie den Mond vor die Sonne geschoben hat, ja noch weit effektiver“, moand da Dieda am frühen Sonntagmorgen als Leserreporter unserer Wasserburger Stimme. Die Beleuchtung der Spitalkirche, der Jakobskirche und einige andere Sehenswürdigkeiten waren abgeschaltet. Und tatsächlich gingen um halb Neun in der Wasserburger Hofstatt – und nur dort – die Lichter aus …

Fotos: Dietmar Gebert/Renate Drax

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Das Abschalten und Besinnen dann direkt vor Ort betrachtet, hatte schon eine besondere Stimmung.

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Das Telekom-Schaufenster in der finsteren Wasserburger Hofstatt …

Abgesehen vom hellgrell-pink-leuchtenden Schaufenster der Telekom in der Hofstatt! Zum einen wirkte der Markt-Bereich romantisch durch die aufgestellten Windlichter und Kerzen. Und die Dunkelheit mitten in der Stadt hatte auch etwas Anziehendes, Passanten steuerten geradezu automatisch neugierig dort hin.

Wasserburg wollte mitmachen: Die Resonanz in der Bevölkerung aber hielt sich insgesamt gesehen leider dann doch sehr in Grenzen und so wurde aus dem Candle-Light-Dinner eher ein zünftiges Happening, was der guten Sache aber für diejenigen, die gekommen waren, keinen Abbruch tat. Vielleicht waren zu viele Events an so einem Samstagabend rundherum.

3Liebevoll dagegen hatten auch Lokale wie der Rote Turm und der Stechl-Keller mit vielen Kerzen als Deko mitgemacht.

„Es ist nicht leicht, das Gewohnheitstier Mensch am Samstagabend mit so unbequemen Themen wie Energiesparen und Klimaschutz zu konfrontieren und von seiner Couch loszureißen.“, versucht da Dieda Dietmar Gebert aus Edling in seinem Kommentar an uns die enttäuschende Beteiligung zu erklären. Schade irgendwie, ergänzt er, denn Klimaschutz sei doch ein Thema, das vom gemeinsamen Handeln lebt!

Wasserburg von oben gestern kurz vor dem Ende der Earth Hour 2015 um 21.25 Uhr:

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Ein Gedanke zu „Die große Finsternis blieb leider aus

  1. Wäre kein Wunder, wenn die „Resonanz“ ausbleibt – bei der Einbruchserie gerade im Stadtgebiet. Da hab ich Verständnis – grade für die Läden!

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