Der Turbofrühling kommt in Fahrt

Ab Aschermittwoch tolles Wetter und steigende Temperaturen

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wetterDie Würfel scheinen gefallen. Wie bereits letzte Woche angekündigt, ist mit Aschermittwoch zwar der Fasching vorbei, dagegen legt der Frühling dann erst aber so richtig los. „In den meisten Regionen ab Mittwoch, in wenigen erst ab Donnerstag lacht überall die Sonne vom blauen Himmel herab. Fast überall sind sieben bis zehn, teilweise bis zu elf Sonnenstunden drin und das täglich“, verspricht unser Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net.

Beim Niederschlag herrscht in den kommenden sieben Tagen in weiten Teilen Deutschlands und Europas weiterhin gähnende Leere. Es bleibt nahezu durchwegs trocken, wie die nachfolgende Grafik zeigt. Die weißen und grauen Flächen zeigen die Regionen in denen fast kein Regen zu erwarten ist. Sie markieren damit auch die ungefähre Lage des Mega-Schönwetterhochs, das uns den Frühling bringt.

Nach dem trockensten Winter seit 1996 werden diese Aussichten sicherlich nicht jedem gefallen: die Landwirte warten weiterhin dringend auf Regen und die Allergiker bekommen es nun mit einem starken Pollenflug zu tun. Es fehlen nämlich die reinigenden Regengüsse, die die Luft ab und zu auch mal von den Pollen befreien.

Niederschlagstrend für die kommenden sieben Tage, www.wetter.net

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Vom Atlantik bzw. von Spanien nähert sich in den kommenden Stunden Hoch Guido und es wird sich dann in den nächsten Tagen mit Russen-Hoch Helmut verbinden. Diese Allianz wird sich nun wahrscheinlich gegen die atlantischen Tiefdruckgebiete durchsetzen können. Gestern schien das zeitweise nicht ganz sicher zu sein. Es sah so aus, also würde es nach einem sonnigen Donnerstag, Freitag und Samstag zum Sonntag hin schon wieder Wolken mit Regen geben.

Wettertrend München, www.wetter.net

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Die Höchstwerte klettern täglich einen Schritt weiter nach oben. Die ganz großen Sprünge nach oben bleiben allerdings zunächst noch aus. Das liegt vor allem daran, dass uns das Russen-Hoch zeitweise Ostluft beschert und die ist bekannterweise eher eine kühlere Angelegenheit. Würden wir durchweg Winde aus Südwesten bekommen, würde es verbreitet schon deutlich über 20 Grad warm werden.

 

Gefühlt können wir am Wochenende allerdings vielerorts uns auf 20-Grad und mehr freuen, denn die Sonne hat jetzt schon wieder deutlich mehr Kraft als noch Ende Dezember.

 

Hier der Temperaturtrend für Deutschland (angegeben sind die erwarteten Werte im Schatten):

 

Aschermittwoch: 8 bis 13 Grad

 

Donnerstag: 9 bis 14 Grad

 

Freitag: 10 bis 16 Grad

 

Samstag: 12 bis 17 Grad

 

Sonntag: 13 bis 18 Grad

 

Montag: 13 bis 19 Grad

 

Dienstag: 10 bis 16 Grad

 

Das Wetter dazu: Nach Nebelauflösung viel Sonnenschein. Aber aufgepasst: Die klaren Tage bedeuten auch, dass es nachts immer noch kräftig abkühlen kann. Daher werden die Frühwerte meist in der Nähe des Gefrierpunkts zu finden sein und das bedeutet trotz Eisbecher-Wetters an den Nachmittagen, dass man morgens Scheiben kratzen muss!

 

„Nach aktuellem Stand könnte das sonnige Wetter bis über die Monatsmitte hinaus andauern“, so Wetterexperte Jung.

 

 

WALDBRANDGEFAHR ERREICHT BEREITS DIE DRITTHÖCHSTE WARNSTUFE

Kaum zu glauben, aber wahr, wer am kommenden Samstag den Grill anwerfen will, der muss aufpassen. Vielfach ist in Deutschland schon die Waldbrandgefahrenstufe drei von fünf erreicht. In den anderen Regionen meist schon Stufe zwei. Stufe drei bedeutet, dass es bereits eine mäßige Gefahr für Waldbrände gibt. Anfang März ist das eher eine Seltenheit. Normal liegt dann nämlich in den Mittelgebirgen noch reichlich Schnee.

Doch dieses Jahr ist alles anders: die Flüsse führen stellenweise schon Niedrigwasser, denn Regen und Schmelzwasser bleiben aus – kein Wunder, denn es ist ja kaum etwas zum Schmelzen vorhanden.

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