Der Lobgesang Mariens

Musik-Reise durch vier Jahrhunderte in Attler Pfarrkirche - Mit einer Uraufführung

image_pdfimage_print

chor 1Mariengesänge aus vier Jahrhunderten – von Pergolesi, Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Rheinberger, Rutter, Prokop, Jenkins: Die stehen am kommenden Samstag, 11. Juni, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael in Attl auf dem Programm. Der Wasserburger Bach-Chor, Kulturpreis-Träger des Landkreises Rosenheim, und die renommierte Sopransolistin Roswitha Schmelzl werden vom Bach-Collegium Wasserburg und von Thomas Pfeiffer an der Orgel begleitet. Es singen außerdem …

… Luitgard Hamberger, Alt – Rupert Schäffer, Tenor – Martin Hörberg, Bass sowie Incantiamo, der Kammerchor des Wasserburger Bach-Chores.

Die Leitung hat Angelica Heder-Loosli.

Die Bibel hat Maria wie keinen anderen Menschen geehrt. Bei der Verkündigung durch den Engel wird sie „voller Gnade“ genannt. Selbst bei Martin Luther heißt es: „Maria kann nicht genug gelobt werden. Der Lobgesang Mariens dient dazu, von den großen Taten Gottes zu singen, zu stärken unseren Glauben, zu trösten alle Geschwächten“. Der Welt und damit den Menschen Gottes Sohn, Jesus Christus, nahe zu bringen, das war und ist die Bestimmung von Maria, der Mutter Gottes auf Erden.

Kaum ein Gebet ist so oft vertont worden wie das „Ave Maria“, das „Gegrüßt seist du, Maria“. Viele Komponisten haben sich vom Gruß des Engels Gabriel und von Marias legendärer Antwort, dem „Magnificat“ („Meine Seele erhebt den Herrn“) zu zeitlos schönen Kompositionen inspirieren lassen.

Nicht nur die Verkündigung der Inkarnation Jesu, sondern auch sein irdisches Ende haben mit dem „Stabat Mater“ – Text großartige Kompositionen hervorgebracht, voller Mitgefühl für die Mutter, als sie am Kreuz ihres geliebten Sohnes steht. Darüber hinaus lobpreisen weitere bildhafte Gebetsvertonungen Maria als „Himmelskönigin“ („Salve Regina“), als „Meeresstern“ („Ave, maris stella“) oder als nährende Mutter („Alma mater“).

Die Werkauswahl der Konzerte nimmt den Zuhörer mit auf eine interessante Musik-Reise durch vier Jahrhunderte, im 18.Jahrhundert beginnend mit Werken von Pergolesi und Mozart.

Aus dem 19.Jahrhundert stammen die Kompositionen von Mendelssohn Bartholdy und Rheinberger.

Rutters Stücke vertreten das 20.Jahrhundert, die von Prokop und Jenkins das 21.Jahrhundert.

Mit einem schlicht-feierlichen Choral von J.S. Bach spannt sich der Bogen wieder zurück in die Barock-Zeit. Eine Besonderheit stellt die Uraufführung des „Salve Regina“ des in der Region beheimateten Komponisten Walther Prokop dar.

Die Aufführungen dieses außergewöhnlichen Programms finden am Samstag, 11.Juni, in der Pfarrkirche St. Michael in Attel und am Sonntag, 12.Juni, in der Stiftskirche Baumburg in Altenmarkt statt. Der Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Herzog, Wasserburg, Telefon 08071 4714, bei allen Geschäftsstellen der Sparkasse Wasserburg, online auf www.sparkassewasserburg.de (ticketservice) oder unter der Ticket-Hotline 08071 101-129 sowie an der Abendkasse.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.