Der, der manchen schweigend lieber ist

Beispiel Gentechnik: Ökoaktivist und Buchautor Jorg Bergstedt morgen in Wasserburg

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referentWie sich Bürger erfolgreich und kreativ einmischen und wehren können … Darum geht’s ihm bei einer Veranstaltung am morgigen Mittwoch, 4. November, um 19.30 Uhr im Gasthof Huberwirt am Kellerberg in Wasserburg. Seit über zehn Jahren haben vielfältige Aktionen gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen stattgefunden. Inzwischen haben die großen Gentech-Konzerne wie Monsanto, BASF und Co. den Rückzug aus Deutschland angekündigt. Mit kurzen Videos und Bildern zeigt der Referent, Ökoaktivist und Buchautor Jörg Bergstedt, mit einer Ton-Bilder-Schau auf, wie dieser Erfolg möglich war. Daraus könne man auch Ideen für weitere politische Aktivitäten ableiten, heißt es …

Natürlich fordere jedes Thema seine individuellen Strategien und Lösungen. Deshalb werde in der anschließenden Diskussion auf die lokalen Themen eingegangen.

Und deshalb seien auch alle Bürgermeister, Kommunalpolitiker und Bedienstete der Kommunen herzlich willkommen am morgigen Abend. Denn auch die Lokalpolitiker erhalten Gelegenheit, vorzutragen wie ein guter Dialog und eine gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Bürger aus ihrer Sicht aussieht. Die Stadt Wasserburg biete hier positive Beispiele, wie etwa den Energiedialog, so die Veranstalter.

Die Versorgung von Flüchtlingen, die B15 neu, die Bahnstrecke Wasserburg-Reitmehring, TTIP, Gentechnik und die Kommunalpolitik, seien alles Themen, die Bürger und Politiker gleichermaßen bewegen. Wie können sich Bürger erfolgreich und kreativ einmischen und wehren?

Die Mischung macht´s – am Beispiel der Agrogentechnik stellt Jörg Bergstedt dar, wie sich Menschen erfolgreich und kreativ einbringen und durchsetzen können. Die Art und Weise, wie das Bürger tun, habe leider durch die Vorfälle bei den Pegida-Demonstrationen besondere Brisanz bekommen. Sicher sehe sich kein Politiker gerne symbolisch am Galgen hängend durch die Straße getragen.

Es gebe viele Themen, bei denen die Politik das Verständnis und die Unterstützung der Bürger brauche, wie zum Beispiel bei der Unterbringung von Flüchtlingen oder auch um die Klimaziele zu erreichen.

 

 

 

 

 

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