Der „Becko“ auf dem Weg in die Heimat

Christian Becker, Mitbegründer des Kultladens SPEXX, verlässt nach 16 Jahren Wasserburg

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becko_kleinVom Inn zurück an die Isar: Eine Wasserburger Institution zieht es in die Heimat – nach Landshut. Christian „Becko“ Becker dürfte so ziemlich allen unter 70-Jährigen in der Stadt ein Begriff sein. Vor 16 Jahren gründete er zusammen mit seinem Spezl Christian Loipführer den Kultladen „SPEXX“ in Wasserburg. Jetzt zieht es den gebürtigen Landshuter zurück in seine Heimat. „Neue Pläne. Und Wasserburg spielt da nach wie vor eine Rolle“, verspricht Becko. Beim „SPEXX“ geht’s trotz des Abschieds ganz normal weiter. Einzige Neuerung: Christian Loipführer ist ab März alleiniger Geschäftsführer. 

Ein bisschen überraschend kam die Nachricht von Beckos Abschied schon. Irgendwie waren die „SPEXXer“ über die Jahre hinweg als unzertrennliches Team aus dem Bild der Stadt weder ganz, noch teilweise wegzudenken.

Doch alles hat eben seine Zeit. Und die ist für Christian Becker in Wasserburg ab März beendet. „Ich gehe natürlich auch mit einem weinenden Auge an meine neue Aufgabe in Landshut heran. Wasserburg war einfach toll. Der Zusammenhalt der Geschäftsleute in der Altstadt ist phänomenal. Da gab’s nie ein Konkurrenzdenken. Jeder hilft jedem. Das wird mir sicherlich genauso fehlen wie die vielen Freunde, die ich hier in den vergangenen Jahren gefunden habe.“

In Landshut macht Christian Becker zusammen mit einem alten Schulspezl einen neuen Laden auf. „400 Quadratmeter auf zwei Etagen mit einem ganz neuen, eigenen Konzept.“ Und da kommt Wasserburg ins Spiel, denn im neuen Geschäft sind Kaffee-Experte Lukas Deliano von der Wasserburger Backstube und der Wasserburger Profi in Sachen Innenausstattung, San Marco, mit dabei.

„Am 18. März ist Eröffnung – mit frisch geröstetem Kaffee und Möbeln aus Wasserburg. Auch wenn junge Mode und Sport weiterhin die Hauptlinie bleiben, wird das ein Laden der ganz besonderen Art“, verspricht Becker.

Zusammen mit Christian Loipführer gründete „Becko“ 1999 den Laden in der Wasserburger Altstadt. Vor einigen Jahren zog man von der Salzsenderzeile in größere Räume am Marienplatz um. „Als wir damals starteten, waren wir die einzigen, die Snowboards in der Stadt verkauften“, schmunzelt Becko.

Nach Wasserburg kam Christian Becker zunächst als Blumenfahrer. „Ich kannte durch meinen Job hier schnell viele Leute. Wasserburg gefiel mir sofort. Es ist ein bisschen wie Klein-Landshut. Ich wollte mich schon immer selbstständig machen und meinem Kompagnon ging es genau so. Da wurd’s eben Wasserburg. Und wir haben das nie bereut.“ HC

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