Den Mittelschülern zur Seite stehen

Patenprojekt auch in Wasserburg - Freiwillige gesucht

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P1050268Obwohl das Ausbildungsangebot statistisch gesehen in der Region ausreichend ist, haben immer noch viele Jugendliche das Problem, keine passende Lehrstelle zu finden. Häufig bemängeln Betriebe die fehlende Sozialkompetenzen bei den künftigen Auszubildenden. Hier setzt das Patenprojekt im Landkreis Rosenheim an. Im Rahmen von Patnerschaften werden die Schüler in Motivation, Selbstwertgefühl und sozialer Kompetenz gestärkt. Diese Form der Unterstützung wird es in Zukunft auch für die Mittelschulen des Altstadtlandkreises Wasserburg geben. Regina Haidn, Projektleiterin für den Bereich Wasserburg, ist jetzt auf der Suche nach ehrenamtlichen Paten.

Das Patenprojekt „Jugend in Arbeit“ wird von der „Rosenheimer Aktion für das Leben“ organisiert. Die „junge Arbeit“ in Rosenheim begleitet das Projekt fachlich. Finanziell tragen der Landkreis Rosenheim, die Agentur für Arbeit sowie das Jobcenter das Projekt.

Zentrale Elemente dieser Aktion, die seit dem Jahr 2007 sehr erfolgreich läuft, sind die momentan 200 ehrenamtlichen Patinnen und Paten. Sie engagieren sich für junge Menschen und helfen ihnen einen erfolgreichen Schulabschluss zu erlangen. Des Weiteren unterstützen sie ihre „Schützlinge“ bei der anschließenden Integration in den Arbeitsmarkt. Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung des Jugendlichen bei der Stärkung des Selbstbewusstseins, der Motivation und der sozialen Kompetenzen wie beispielsweise Team- und Kommunikationsfähigkeit.

Die Rosenheimer Erfolge zeigen, dass Projekte dieser Art sehr wichtig für die Schüler sind. In den Mittelschulen in Wasserburg, Edling, Eiselfing und Rott soll deswegen diese ehrenamtliche Arbeit ebenfalls angeboten werden. Träger des Wasserburger Vorhabens ist ebenfalls der Landkreis sowie die Sparkassenstiftung und die „Rosenheimer Aktion für das Leben“.

Die konkreten Ziele, die durch dieses Patner-Projekt angestrebt werden, sind das Erreichen des Schulabschlusses, das Finden einer Ausbildungsstelle und das Begleiten während der Ausbildung sowie das Verhindern von Ausbildungsabbrüchen.

Bei diesen anspruchsvollen Aufgaben werden die Betreuer unterstützt und kontinuierlich begleitet. Sie erhalten grundlegende fachliche Informationen, die für ihre Tätigkeit notwendig sind sowie Ansprechpartner, wenn sie mit schwierigen Situationen konfrontiert werden sollten.

Um eine Patenschaft zu übernehmen, sind keine besonderen Voraussetzungen nötig. „Man sollte sich nur mindestens einmal in der Woche Zeit nehmen für den Jugendlichen und ihn an der Hand nehmen und führen“, so Regina Haidn, Sozialpädagogin und Projektleiterin für den Wasserburger Bereich. ISA

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