Demo – für eine Arbeit, von der man leben kann

Linke Wasserburg fordern: Leiharbeit, Teilzeit und Befristung müssen Ausnahme werden

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PeikerHeraus zur Demonstration am 1. Mai nach Rosenheim! Das fordern die Linken aus Wasserburg am heutigen Mittwoch in einer Presseerklärung. Anlässlich des kommenden Freitag, 1. Mai, dem Tag der Arbeit, erklärt Christian Peiker, Ortsvorsitzender der Linken in Wasserburg: „Ich bin besorgt über die ungebremste Zunahme der atypischen Beschäftigungen. Das Problem ist seit langem bekannt, doch statt zu handeln, legen Bundes- und Landesregierung weiterhin die Hände in den Schoß.“ 40 Prozent der abhängig Beschäftigten im Landkreis Rosenheim arbeiten in Minijobs, Teilzeit oder Leiharbeitsverhältnissen …

… so Peiker weiter: „Vor allem die Zunahme von Teilzeitbeschäftigung und Leiharbeit sorgt dafür, dass mittlerweile vier von zehn Beschäftigten nicht mehr in einem Normalarbeitsverhältnis stehen. Die Große Koalition kuscht indes lieber vor dem Gezeter der Arbeitgeberlobby, anstatt sich um die Regulierung der Leiharbeit oder die Eindämmung des Missbrauchs von Werkverträgen zu kümmern.“

Die Linke Wasserburg fordere deshalb, dass Normalarbeitsverhältnisse für alle drin sein müssen und die Beschäftigten von ihrer Arbeit leben können. Leiharbeit, Teilzeit und Befristung müssen wieder zur Ausnahme, statt zur Regel werden. Die Einführung des Mindestlohns Anfang des Jahres darf nicht das Ende der arbeitsmarktpolitischen Fahnenstange der Großen Koalition sein.“

„Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, ruft die Linke Wasserburg zur Teilnahme an der 1.-Mai-Demonstration des DGB in Rosenheim auf, Beginn 9 Uhr, Aventinstraße (Auer-Bräu)“, so Christian Oberthür, Wasserburger Landesvorstandsmitglied der LINKEN. Bayern.

 

 

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