Dem Vandalismus keine Chance

Robert Zeislmeier fordert Überwachung für sensible Bereiche

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ScherbenAbgebrochene Außenspiegel an Autos, demolierte Blumenkübel am Straßenrand, Glasscherben, Zigarettenkippen und alles, was der Mensch so hinterlässt – wenn er sich nach übermäßigem Alkoholgenuss nicht mehr unter Kontrolle hat. Dazu Lärmbelästigungen bis in die frühen Morgenstunden – so sieht sie aus und so hört sie sich an, die Wasserburger Altstadt am Wochenende. Nach unserem gestrigen Bericht hat sich jetzt CSU-Kandidat Robert Zeislmeier – als Tankstellenbetreiber nicht selten selbst Opfer von nächtlicher Rüpelei – zu Wort gemeldet. Was er in einem offenen Brief fordert: www.wasserburger-stimme.de …

Der nächtliche Vandalismus rund um einige bekannte Lokalitäten hat so zugenommen, dass sich die Anwohner bereits schriftlich bei der Stadt beschwert haben. Auch Bürgermeister Michael Kölbl und die SPD-Mehrheit haben deshalb das Problem der nächtlichen Ruhestörungen um einige Lokale in ihrem Wahlkampfprogramm thematisiert – wir berichteten ebenfalls.

zeislmeierWie ist es eigentlich zu den Vandalismus-Problemen gekommen? „Eine zu dünn besetzte Polizeidienststelle, Problemwirte in der Altstadt, die bekannt sind, aber offenbar von der Stadt nie belangt werden und ein von der Stadt verhängtes Alkoholverbot, das zu keiner Zeit durchgesetzt wird, weil trotz mehrfacher Forderung kein privater Sicherheitsdienst eingesetzt wird“ – das seien die eigentlichen Gründe, die zu den Problemen führten, meint Tankstellenbetreiber Robert Zeislmeier.

„Sperrzeit keine Lösung“

Der befürchtet jetzt Aktionismus „in falscher Richtung“. Zeislmeier: „Offenbar denken Teile des Stadtrats auf Druck einiger Anwohner jetzt ernsthaft über eine Wiedereinführung der Sperrzeit in der Altstadt nach. Das ist doch nur eine Verlagerung des Problems vor die Tore der Altstadt. Außerdem werden dann auch die Wirte gestraft, bei denen alles in Ordnung ist.“

Zeislmeier hat eine andere Lösung. Und die heißt: Technische Überwachung. „Ich lehn‘ mich jetzt einfach mal wieder weit aus dem Fenster und fordere eine Videoüberwachung in Problembereichen.“ Das habe sich an Tankstellen seit Jahren bewährt. Niemand beschwere sich, „denn der Kunde weiß, wenn er zu uns kommt, dann wird er gefilmt. Vor allem zu seiner eigenen Sicherheit“. Genauso könne man das auch rund um die Problem-Lokalitäten handhaben. „Zumindest dann, wenn es eine Häufung von Beschwerden und Anzeigen gegeben hat und daher eine Gefahrenabwehr notwendig ist“, meint Zeislmeier.

Wer nichts zu verbergen habe, den störe das auch nicht. „Und nachgeschaut wird – alleine wegen des Zeitaufwand – ja nur, wenn wirklich was passiert ist. Wenn wir Müllcontainer überwachen können, dann muss dies bei der jetzigen Lage in der Altstadt erst recht möglich sein.“ HC

Was halten Sie von einer Videoüberwachung in Teilen der Wasserburger Altstadt? Kommentieren Sie den Beitrag oder senden Sie uns eine Mail unter:

info@wasserburger-stimme.de

 

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27 Gedanken zu „Dem Vandalismus keine Chance

  1. Rebecca Steinbichler

    Hallo ….

    Ich hab es bei facebook bereits getan und mache es auch hier….
    Her mit den Kameras!!!
    Was soll das bringen – dieses „Gutmenschentum“?
    Wir haben dieses Problem in Wasserburg (und auch anderswo), also muss eine Lösung her.
    Ich habe 4 Kinder, von denen eines auch langsam jugendlich wird und das Nachtleben kennenlernen
    möchte. Soll ich jede Nacht hinterher schleichen, weil ich Angst haben muss vor unseren MITMENSCHEN, die sich nicht selbst kontrollieren können?
    Nein, danke!

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    1. Wie genau kann eine Kamera da jetzt helfen?
      Vielleicht kann man eventuell bestimmte Staftaten dadurch verfolgen, eine Kamera hat aber noch keine einzige Strafttat verhindert.

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  2. Privater Sicherheitsdienst? Video-Überwachung? Geht’s eigentlich noch? Achso, klar, CSU, hab ich jetzt glatt überlesen. Die einzige Video-Überwachung, die sinnvoll ist, wäre eine vor der Zeislmeier-Tanke, wo besonders bei Altstadt-Festen Alkohol in Massen an Jugendliche verkauft wird, von denen einige mit Sicherheit jünger sind als 16 bzw. 18! Aber da verdient der Zeisl ja mit!
    Und an alle Beschwerdenführer: Es gibt Auswüchse, die jedes Maß überschreiten, klar – und dagegen muss auch vorgegangen werden. Aber wer auf ländliche Friedhofsruhe pocht und trotzdem in der ach so „schnuckeligen“ Altstadt wohnt, leidet an Realitätsverlust.

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    1. Robert Zeislmeier

      Hallo Mr. Fritz oder wie auch immer.
      Das alles hat weder mit Wahlkampf noch mit der CSU zu tun. Das Thema ist seit langer Zeit ein Dauerbrenner gerade in unserer Straße. Ich lasse mich hier gerne kritisieren, das muss mir klar sein. nachdem ich das Thema angefangen habe. Bei falschen Vorwürfen werde ich mich aber vehement wehren.
      Keiner ist so darauf bedach, dass Kids keinen Alkohol bekommen wie unsere Firma. An den Abenden mit den bestimmten Festen wie Flohmarkt, Weinfest usw. haben wir als einzige immer ein ganzes Team an Aufpassern da, um möglichst nix zuzulassen. Am Unvernünftigsten sind da aber immer noch die Erwachsenen, die sich von den Jugendlichen Geld geben lassen, um ihnen Alkohol zu kaufen, der leider in der Gesellschaft immer noch als Lappalie angesehen wird. Zumindest bei vielen Leuten. Nur zu deiner Erklärung. Es laufen Leute rum in der Nacht, die nicht nur randalieren, sondern sogar mit Messern aufeinander losgehen. Hab’s mit Handy gefilmt live falls du noch nen Beweis brauchst. Schlafe im Sommer kaum eine Nacht durch am Wochenende bei meiner tollen Wirte Nachbarschaft und nun soll das Problem endgültig zu uns raus verlagert werden. Das ist mein Beweggrund. Das kannst nun glauben oder nicht. Ist mir wurscht. Aber bedenke noch einen Fakt. Ein vernünftiger Wirt oder auch in deinen Augen nur geldgeiler Tankstellendepp hat auf der Straße, wenn er die Leute rausswirft die sich nicht benehmen, kein Hausrecht mehr. Da muss die Exekutive ran, die das aber nicht umsetzen kann, warum auch immer.

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      1. O Robert: Dass Du ein geldgeiler Tankstellendepp bist, habe ich nicht gesagt. Aber dass sich die Jugendlichen in nicht geringem Maße in Deiner Tanke Stoff zum Vorglühen besorgen, wirst Du wohl nicht bestreiten können.
        Genausowenig, dass es immer, wirklich immer und auschließlich CSU/CDU sind, die bei derartigen Vorfällen nach Überwachung und Sicherheitspersonal schreien. Gerade vor dem Hintergrund der NSA-Affäre, zu deren Aufklärung die Konservativen beschämend wenig beitragen, sollte man etwas sensibler sein mit derartigen Forderungen.
        Aber zurück zum Thema: Als Wasserburger Bürger verbitte ich es mir aufs Allerschärfste nachts in der Altstadt videoüberwacht unterwegs zu sein und u. U. auch noch von irgendwelchen Sicherheitsfuzzis angemacht zu werden, nur, weil sie glauben, Gefahr sei im Verzug.
        Dass es zu ekelhaften, inakzeptablen Vorfällen kam, will ich gar nicht bestreiten. Aber wir sind hier nicht in den Bronx – und wenn Du um Hilfe rufst, wende Dich ans Innenministerium. Das ist nämlich eine rein polizeiliche Aufgabe.
        Und noch was zum Schluss: Wann, bitte wann, stellt ihr Politiker euch die Frage WARUM unsere Jugend sich zuweilen so wegsprengt!!! Dann kann man an der Ursache arbeiten – und nicht an den Symptomen.

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      2. Natürlich Hr. Zeiselmeier das hat überhaupt gar nichts mit Wahlkampf zu tun.LOL, warum ist dann ausgerechnet im Jahr der Kommunalwahl dies Thema.Weil man so ein Thema wieder wunderbar populistisch aufblähen kann, an einer Problemlösung sind sie doch gar nicht interessiert sonst würden sie so etwas sinnloses wie eine Videoüberwachung gar nicht vorschlagen,wenn man sich nämlich mehr als 5 Minuten mit so einem Thema auseinandersetzt weiss man nämlich das so etwas reiner Aktionismus ist.
        Als ob sich jemand der bewaffnet zum feiern geht überlegt sein Messer.heute zuhause zu lassen weil Kameras aufgestellt sind, das glauben sie.doch selber nicht.

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      3. PS: Für Einsparungen bei Polizei ist übrigens deine Partei größtenteils mitverantwortlich, wer regiert den bitte sonst seit jeher in Bayern?

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  3. Manfred Braun

    Da geht ja wieder mal einiges durcheinander. Die Probleme sind benannt (siehe Zeislmeier): eine chronisch unterbesetzte Polizei und Problemgastwirte. Und diese Probleme sollen durch eine Kameraüberwachung gelöst werden? Das ist doch wohl ein Witz. Die Probleme sind der Stadtverwaltung und somit auch dem Bürgermeister seit Jahren bekannt. Getan wurde absolut nichts. Das Problem wurde ausgesessen. Hat schon fast was Ironisches, wenn das jetzt auf einmal zum Wahlkampfthema gemacht wird: Dieser Bürgermeister hätte genügend Zeit gehabt, das Problem zu lösen. Und er kann es noch: wenn er denn will. Aber wenn man nicht in der Altstadt wohnt, ist es einem vielleicht nicht gar so wichtig.

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  4. Marienplatzler

    Kameras finde ich grundsätzlich in Ordnung! Aber nicht nur… Es ist ja bekannt, dass nicht nur die „Gäste“ aus den Problemlokalen kommen, sondern viele von den Jugendlichen!!! einfach nur so durch die Straßen marodieren, weil sie in den Gaststätten wegen der fehlenden Volljährigkeit oder des schon (von Privat) angetrunkenen Zustands keinen Zutritt mehr bekommen. Wer zu den Nachtstunden mal unterwegs ist, kann das bestätigen. Wenn das Lautstärkeproblem aus den Gaststätten kommen sollte, kann man natürlich was unternehmen. Wenn aber die Gruppen auf den Straßen unterwegs sind, kann man die Wirte nicht dafür zur Verantwortung ziehen. Das ist eine Frage der Erziehung, für die die Wirte definitiv nicht zuständig sind. In meinen Augen wäre es sehr sinnvoll wenn die Polizei mit 2 Mann des Öfteren Streife gehen würde. Die Präsenz ist hier gefragt! … zusätzlich zu den Kameras…Wenn sich das rumgesprochen hätte, wäre es auf jedenfall um einiges ruhiger. Die Wirte DÜRFEN ja auch NICHT einmal etwas unternehmen, sobald sich die „Chaoten“ nicht mehr in den Räumlichkeiten des Wirtes sich befinden. Außerdem muss ich meinem Vorschreiber Recht geben… Wenn man in der Stadt wohnt, darf man nicht von einer Dörflichen Idylle ausgehen. Man muss den Verkehr und auch das kulturelle Leben in der Stadt akzeptieren. Wem es hier zu Laut ist oder zuviel Trubel empfindet ist in der Stadt fehl am Platze. Die Glasscherben und teilweise zertrümmerten Blumenstöcke sind natürlich ärgerlich und muss wirklich nicht sein, aber den Wirten ist es meines erachtens nicht zuzuschreiben.
    Für die, die es nicht glauben können:
    95% der Glasscherben bestehen aus Bier- und Schnapsflaschen !!!
    Mal nachgedacht???
    In den Lokalen wird in Gläsern ausgeschenkt !!!
    Fehler gefunden ???
    Alles Mitbringware von Privat…
    Nun könnt Ihr alle mal überlegen…

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  5. @Mr. Fritz
    Mit solchen Äußerungen würde ich vorsichtig sein.
    Im Endeffekt werden sie wahrscheinlich selber Tagein Tagaus beim Zeislmeier rausgehen…
    PRO Kameras.

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    1. Richtig, und dabei trage ich sogar fünf Messer und drei Pistolen sowie zwei Handgranaten.

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      1. Haben sie denn Beweise, dass die Z-Tankstellen Alkohol nicht gemäß dem Jugendschutzgesetz verkaufen? Also wenn ich mich an meine Zeit zurück erinnere gings da immer korrekt zu.
        Also wieso solche Aussagen? Ist da vielleicht jemand neidisch das die Z-Tanke so nen guten Umsatz macht bei den Wasserburger Festen? Oder fangen sie jeden Jugendlichen ab der Alkohol kauft und zwingen ihn sich den Ausweis zeigen zu lassen?
        Also meiner Meinung nach liegt hier entweder ein Aufmerksamkeitsdefizit vor oder es spricht der blanke Neid aus ihnen.

        Guten Tag

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  6. Manfred Braun

    Abgesehen davon, dass an den angesprochenen Brennpunkten rein rechtlich keine Kameraüberwachung möglich sein dürfte: Was soll dann mit den Videoaufnahmen passieren? Soll die jemand auswerten? Falls ja, wer? Die Polizei? Die wird sich herzlich bedanken. Zu der Anmerkung, dass angeblich die Wirte damit überhaupt nichts zu tun haben: Dann ist es schon reichlich merkwürdig, dass ausgerechnet im Dunstkreis dieser Wirte die Dichte der Hinterlassenschaften aller Art reichlich groß ist. Und ich sehe doch jedes Wochenende, wo die Menschentrauben rumstehen! Mir kann doch keiner erzählen, dass die vom von zu Hause mitgebrachten Tragerl sturzbesoffen werden. Ich bin schon der Meinung, dass die Wirte sich da ihrer Verantwortung nicht ganz bewusst sind. Allzumal es ja immer um die selben Pappenheimer geht. Bei denen man ja weiß, dass denen außer der eigenen Kasse eigentlich alles wurscht ist.

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  7. ERNST BÜHLER

    Endlich spricht einer das Thema an lob!

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    1. Marienplatzler

      @ Ernst Bühler
      Das Thema ist so alt wie das Nichtrauchergesetz. Die Mehrheit hat damals für das Gesetz gestimmt (auch in Wasserburg Stadt) ohne die Konsequenzen bedacht zu haben. Den Wirten wäre es mit Sicherheit lieber, wenn in deren Räumen geraucht würde, und nicht vor deren Haustüre. Die Wirte haben Ihren Teil dazu erledigt, nun müsste auch nun die Bevölkerung die Menschenansammlungen vor dem Eingang tolerieren, sie wollten es so!!!

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    2. Und du bist die schweigende Mehrheit oder was?

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  8. Heinz - Jürgen

    Als Hausmeister bin ich mit diesem Problem vertraut. Meiner Meinung nach ist etwas mehr Überwachung nötig, um einfach gewisse Randalierer und Chaoten besser im Griff zu haben. Wenn die eine Kamera oder einen Polizisten sehen, fängt das Gehirn doch leichter zu arbeiten an. Das lehrt mich meine Erfahrung.

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  9. Beachtlich ist die relativ schnelle Resonanz zu dem Thema. Dies bewahrheitet die aktuelle Situation.
    Leider fehlt meiner Meinung nach die nötige Weitsicht bei manchen, um dieses Problem konstruktiv anzugehen. Leider gibt es diesen Vandalismus und auch die erwähnten Übergriffe mit Messern etc.
    Um den typischen Floskeln wie, „das hat’s schon früher gegeben“ entgegenzuwirken, muss man dem zustimmen. Jedoch war es „früher“ nicht so häufig. Damit man einen besseren Blick für diese Situation bekommt, „früher“ spielt sich in einem Zeitraum von den letzten ca. 2,5 – 3 Jahren ab.
    Das Stadtbild hat sich verändert in dieser Zeit. Diverse Lokalitäten ziehen ein Publikum an, das leider nicht zur angenehmen Sorte gehört. Natürlich betrifft das nicht jeden, sondern explizit die, welche sich nicht zu benehmen wissen. Vor allem in den letzten Monaten konnte man des Öfteren von diesen Übergriffen lesen. Ich denke niemand möchte Verhältnisse in Wasserburg, die eine Western ähnliche Situation gleich sind. In der man seine Grundstücke beschützen muss wegen mangelnder Sicherheit. Hier muss man auch zu der vorhin erwähnten, Weitsicht zurückkehren. Das heißt, natürlich ist das überspitzt dargestellt, aber man muss diesen Themen auch in einer Kleinstadt, wie Wasserburg, Beachtung geben. Besser etwas vorsichtiger, als dann zu erschrecken, wenn es zu spät ist.
    Die Kombination Überwachung Kameras und eine verstärkte Polizei Präsenz ist nicht falsch. Es wäre schon geholfen wenn, wie schon erwähnt, eine Streife 2 bis 3-mal mehr durch die Stadt fährt. Und die Kameras nur zum Hilfezweck verwendet werden.

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    1. Wasserburger Tugend

      Übrigens sehr interessant das ausgerechnet Hr. Z. dieses Problem anspricht, soll er doch mit gutem Beispiel voran gehen und an seiner Tankstelle keinen Alkohol mehr verkaufen, wahrscheinlich hat er an 50% der Scherben verdient, Doppelmoral nennt man das. Außerdem verstehe ich nicht genau wie die Kameras an seiner Tankstelle zu meiner Sicherheit beitragen sollen.

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    2. Es wäre vorallem sinnvoll wenn sich die Polizei nicht damit aufhält, anlasslose Kontrollen durchzuführen,in Hamburg braucht man dafür ein “ Gefahrengebiet“ soweit sind wir hier denke ich noch nicht,die Polizei muss einen begründeten Verdacht haben um Personenkontrollen durchzuführen, in Wasserburg bzw ganz Bayern wird dies jedoch einfach übergangen.Wenn die Polizei nur eingreifen würde wenn es auch notwendig ist, hätte sie auch mehr Zeit dann wirklich schnell vor Ort zu sein.
      Ich fordere die Wasserburger Polzei auf, keine anlasslosen und Verdachtsunabhängigen Kontrollen mehr durchzuführen sondern ihrer Arbeit nachzugehen und sich an in ganz Deutschland geltendes Recht zu halten.

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  10. ERNST BÜHLER

    Das mit dem Alkohol an minderjährige verkauft wird an der besagten Tankstelle stimmt nicht wurde schon öfters zeuge das man nach dem altersnachweis gefragt wird ! Problem wirte sind die an der tankstelle angrenzen wen ich mal des öfteren an der z tankstelle vorbei fahre um 5.00 uhr immer noch besoffene (gäste) drausen stehen !

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  11. Franz Dimpflmeier

    Mensch habt ihr probleme ich lebe schon 25 yahre in Toronto und was ihr da beschreibt ist normaler alltag bei uns

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  12. franz dimpflmeier

    Und haben wir ein Problem dann ruft man die Polizei und die raeumen auf

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  13. Wasserburger Jugend

    Wie mich dieses bayerische gejammere nervt, wegen Zigaretten Kippen und Ruhestörungen bauen wir unsere Stadt jetzt zu klein London aus in der jeder öffentliche Winkel rund um die Uhr überwacht wird? Die CSU empfindet doch die DDR als Unrechtsstaat aufgrund der totalen Überwachung treibt sie aber voran wo es geht. Ich lebe mitten in der Altstadt arbeite teilweise auch am Wochenende und empfinde nichts was in dem Artikel beschrieben wird als störend, wenn man in einer Innenstadt wohnen will dann muss man auch mal ein bisschen Lärm und Schmutz ertragen. Unglaublich das derartige Banalitäten bei einigen Mitbürgern schon dazu führen dass das ausspähen von öffentlichen Plätzen oder gar eine „private Sicherheitsfirma“ auf öffentlichen Straßen für Ruhe sorgen soll. Demnächst denkt man wahrscheinlich eventuell über die Bildung einer Bürgerwehr nach. Typisch CSU Probleme aufbauschen die klein sind verglichen zu beispielsweise Rosenheim. Das Geld, das Kameras oder die Rambos von Sicherheitsfirmen kosten, wäre sinnvoller in den Ausbau der Jugendangebote investiert das wäre nachhaltig und würde die beschriebenen Probleme wirklich lösen und nicht wie Kameras einfach nur an andere Orte verdrängen, aber mit derart unpopulistischen Forderungen kann eine CSU natürlich keinen Wahlkampf machen, auf Landesebene sind die angeblich faulen Zuwanderer das Problem, in Wasserburg die zu laute Jugend, so schafft man Feindbilder, die Welt ist aber nicht so einfach, eine Kamera oder ein Polizist haben noch kein Problem gelöst sie haben es lediglich verlagert.Wer überwacht wird ist nicht frei!
    Freiheit statt Angst, stoppt den Überwachungswahn, für eine freie Stadt mit freien Bürgern.

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  14. „Wer nichts zu verbergen habe, den stört das auch nicht“
    Ich habe meine Privatsphäre aber zu verbergen und die endet nicht wenn ich das Haus verlasse!
    Bei solchen Forderungen kann einem Angst und Bange werden, Orwell hatte recht…

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  15. Maximiliane Schulz

    Wir haben heute erst von der Existenz der Wasserburger Stimme erfahren. Sehr informativ. Gut, daß es sie gibt. Unser Problem ist die „Partymeile“in Wasserburg, die ja überhaupt keine Meile ist, sondern nur ein einziges Anwesen, nämlich Marienplatz 14 und Herrengasse 4. Wir wohnen im ersten Stock des Hauses Marienplatz 14. Als wir vor drei Jahren eingezogen sind, hatten wir normale Lokale unter uns. Jetzt sind diese zu Diskos umgewandelt: „Wahnsinn!!!“ Seither können wir von Donnerstag bis Samstag Nacht praktisch nicht mehr schlafen. Wumm, wumm, wumm dröhnen die Wände. Das bayrische Rauchverbot tut ein übriges und treibt die Gäste mit Zigaretten, Bier- und Caipigläsern auf die Straße, bevorzugt auf den Marienplatz unter die Arkaden – da ist es trocken -, und morgens ist vor dem Marienplatz 14 der Gehweg dicht bestreut mit dem, was einmal Flaschen oder Gläser waren. Nicht selten ist auch mal was jemandem aus dem Gesicht gefallen und manchmal sogar aus der Hose (das war kein Hundehaufen). Mich amüsieren die Kommentare: „Ja die paar Zigarettenkippen“, „sollen denn die jungen Leute gar keinen Spass haben?“ „Video-Überwachung, Orwell läßt grüßen“. Wer kennt denn heute noch Orwell, lasst doch lieber die NSA grüßen. Viele Schreiben an Stadtverwaltung, das Landratsamt und Anzeigen bei der Polizei haben tatsächlich mal für Tage leichte Beruhigung gebracht, aber es geht jedes Mal wieder los. Die Eingangstür zum Haus Marienplatz 14 wurde schon zwei Mal eingetreten. Kommentar des Lokalbesitzers:“Ich weiß, wer’s war, sag aber nichts.“ Kommentar des Bürgermeisters:“Ich weiß wie’s ist,kann aber nichts machen“. Kommentar des Landratsamts:“Machen Sie Anzeige, dann können wir was unternehmen gegen die Wirte“. Kommentar der Polizei Wasserburg:“Erstatten Sie Anzeige, wir kümmern uns darum.“ Wir haben mehrmals Anzeige erstattet, die einzigen, die sich wirklich gekümmert haben, waren die Beamten des Wasserburger Reviers. Jedes Mal wurde es ruhiger. Aber niemals hat es für längere Zeit angehalten und immer wieder angefangen mit Diskolärm, Radau und Sachbeschädigung.Das kann es doch nicht sein. Die Polizei ist machtlos und wir Bürger fühlen uns auch so. Und die Kommunalverwaltung wäscht ihre Hände in Unschuld. Da ist es ja im Hamburger Schanzenviertel noch ruhiger. Vielen Dank, Herr Bürgermeister.

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  16. Ich wohne seit mehr als 20 Jahren in derselben Wohnung in der Wasserburger Altstadt. Auch mit kleinen Kindern ging das in den 90ern gut, nur zum Weinfest und Unsinnigen Donnerstag haben wir damals aus Lärmgründen anderswo übernachtet. Heute wäre es völlig unmöglich, in dieser Wohnung mit kleinen Kindern zu leben, da man jede Woche von Donnerstag bis Sonntag Nacht mit lautstarker Randale rechnen muss. Die Probleme gehen dabei von 3-4 Wirten aus, die mitten in der Altstadt ungestört Ballermann-Gastronomie betreiben und das entsprechende Publikum anlocken. Diese kleine Minderheit der Wasserburger Wirte ist allen zuständigen Behörden (Stadt, Landratsamt, Polizei) seit Jahren bekannt. Da es zudem bereits jetzt ausreichende Rechtsgrundlagen für Sanktionen gibt, liegt es ausschießlich am Willen der Behörden, diese Auswüchse abzustellen. Neue Sperrzeiten oder Kameras für die Altstadt braucht es also keineswegs. Es würde schon ein Bürgermeister genügen, der den Problemwirten eindeutig klarmacht, wer in dieser Stadt die Hosen anhat und sich nicht lieber vor jedem Konflikt wegduckt.
    Ein gutes Miteinander von Wohnen und Gastronomie war in der Altstadt immer möglich und kann es auch wieder werden. Ballermann-Gastronomie aber hat in einer dichtbesiedelten Altstadt keinen Platz.

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