Das nackte Grauen – der Schneck im Garten!

Wieder einmal Tipps und Tricks des Umweltamtes abseits der „chemischen Keule“

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SchneckEs ist jedes Jahr der gleiche Zirkus – der Schneck treibt den Hobby-Gärtner in die Verzweiflung! Wer Tomaten, Kohlrabi und Radieserl im heimischen Garten angepflanzt hat, wer diverse Blumen schön im Garten positioniert hat, der kennt das Problem nur zu Genüge: Schnecken, die sich in Massen über die frischen Pflanzen hermachen. Immer wieder die gleiche Frage: Wie wird man einer solchen Schneckenplage Herr (oder Frau)? Abseits der „chemischen Keule“ gibt es zahlreiche Tipps und Tricks, um die Schnecken von den Beeten fernzuhalten …

Das Umwelt- und Grünflächenamt in Rosenheim gibt Antworten:

‚Legen Sie zum Beispiel in regelmäßigen Abständen Bretter im Beet aus. Auch umgestülpte Tontöpfe nutzen die vorwiegend nachtaktiven Schnecken tagsüber als Unterschlupf und lassen sich dann dort bequem einsammeln.

Alternativ sind auch Lockpflanzen wie Tagetes und Senf geeignet, um die Schnecken an wenigen Orten zu konzentrieren. Wenn der Garten statt am Abend am frühen Morgen gewässert wird, können die sonnenscheuen Tiere die Feuchtigkeit nicht mehr zur Nahrungssuche nutzen. Schnecken meiden auch mit Kompostwasser behandelte Setzlinge. Daher sollten zur Vorbeugung besonders gefährdete Setzlinge mit Kompostwasser (auf 20 bis 30 Liter Wasser 2 bis 3 Liter Kompost geben) begossen werden. Das Wasser darf jedoch nicht schäumen, im Zweifelsfall erstmal ein paar Tage stehen lassen. Bei Regen wiederholen Sie die Anwendung.‘

Weitere Infos zum Thema Schneckenbekämpfung gibt es beim Umwelt- und Grünflächenamt unter der Telefonnummer 08031/365-1692.

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