Christian Stadler von den Grünen tritt an

Wasserburgs Bürgermeister hat jetzt einen Gegenkandidaten

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20131218_213315-1_kEinen offenen Dialog mit allen Interessensgruppen führen, für neuen Schwung im Stadtrat sorgen und dabei Konflikten auch nicht aus dem Weg gehen, dafür möchte Christian Stadler als Bürgermeisterkandidat von Bündnis90/Die Grünen nach der Kommunalwahl 2014 sorgen – falls eine Mehrheit für ihn zustande käme. Dass er hierfür der richtige Gegenkandidat für den amtierenden Amtsinhaber Michael Kölbl sei, darin waren sich die Stimmberechtigten bei der Aufstellungsversammlung in den Paulanerstuben einig.

Zudem wurden 24 Kandidatinnen und Kandidaten einstimmig gewählt, die sich für eine sinnvolle, zukunftsorientierte Stadtentwicklung einsetzen wollen.

Seit 2008 sitzt der 43-jährige Christian Stadler, grüner Aspirant auf den Bürgermeistersessel und Listenführer der Grünen bereits im Stadtrat. Hier ist er unter anderem im Bauausschuss, und verschiedenen Arbeitsgemeinschaften aktiv. Im Kreistag für den er außerdem auf Platz 2 der grünen Liste kandidiert, wirkt er derzeit im Hauptausschuss.

Warum er jetzt als Kandidat für das wichtige Stadtamt antritt, begründete Christian Stadler bei seiner Vorstellungsrede mit bisher zu zögerlich herbeigeführten Entscheidungen des Amtsinhabers in den vergangenen Jahren. Zu viel Schönrednerei oder gar aktive Unterstützung von Fehlentwicklungen wie Kölbls Unterstützung der Altstadtbahn-Stilllegung kritisierte er ebenfalls. Der von Stadler durchaus positiv empfundene Umgang im Stadtrat mit wenig Streit solle aber nicht dazu verleiten mit „Passt scho!“ unangenehme Themen unter den Tisch zu kehren. Auch einem Hang zur Selbstzufriedenheit erteilte Stadler eine deutliche Absage. Konfliktpunkte wie in der Vergangenheit zum Beispiel bei der Odelshamer Deponie oder dem Fletzinger-Areal sollten generell aber besonders bei zukunftsträchtigen Themen wie im Bereich Klimaschutz, der Verkehrssituation oder des Energiedialogs 2050 frühzeitiger und transparenter diskutiert und mit progressiven, modernen Lösungen zielführend umgesetzt werden. Das setze so Stadler aber auch einen Bruch mit alten Denkmustern voraus, betone die Bedeutung frühzeitiger Bürgerbeteiligung, eines offenen Dialogs mit allen Interessensgruppen und erfordere letztlich Kritikfähigkeit. Entscheidungswege müssten klarer werden, nicht wie beim Busbahnhof laufen, die Gleichbehandlung der Fraktionen sei sehr wichtig für ihn.

Im Anschluss an Stadlers Vorstellungsrede wurde er einstimmig als Bürgermeisterkandidat bestätigt und zugleich ohne Gegenstimme auf Platz eins der grünen Stadtratsliste gewählt. In geheimer Abstimmung wurden im Anschluss die 23 weiteren Kandidaten sowie drei Ersatzkandidaten bestimmt. Hierbei kam es zu keiner Kampfabstimmung, alle Kandidaten wurden ausschließlich einstimmig gewählt. Zusammenfassend stellten die Anwesenden fest, mit einer ausgewogenen Liste mit kompetenten Anwärtern für den Stadtrat bestens gerüstet in den kommenden Wahlkampf ziehen zu können. Karlheinz Rieger

Die Plätze auf der Liste:

1. Christian Stadler

2. Steffi König

3. Alexander Hartung

4. Linda Wundrak

5. Markus Hoeft

6. Katharina Hausmann

7. Alexander Rieger

8. Andi Wimmer

9. Rainer Kurzmeier

10. Manuela Steinebrunner

11. Karlheinz Rieger

12. Renate Palme

13. Klaus Wimmer

14. Andi Rieger

15. André Carrié

16. Ulli Oyan

17. Jochen Tuschy

18. Steffi Horvath

19. Richard Röckl

20. Josefa Rücker

21. Christoph Hatzl

22. Sylvia Tuschy

23. Dennis Steinebrunner

24. Andrea Anger

Ersatzkandidaten

25. Thomas Schöttner

26. Anke Marks

27. Ralf Basche

Foto: Die ersten fünf Plätze der Liste (v.l.) Hoeft, Wundrak, Stadler, König, Hartung.

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