Christian Haas geht zu den Löwen

Trainerwechsel in der A-Klasse: Von Ramerberg nach Wasserburg

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Haas-ChristianDie Spatzen pfiffen es von den Dächern, jetzt ist es wohl amtlich: Ramerbergs Trainer Christian Haas wechselt zum Saisonende nach Wasserburg. Der Abteilungsleiter des TSV, Simon Stürmlinger, bestätigte den Wechsel zum Tabellenführer der A-Klasse, dem wohl der Aufstieg nicht mehr zu nehmen sein dürfte. Und auch auf der Homepage von Kreisklassist SV Ramerberg wird der Wechsel bereits als Hiobsbotschaft für den SV verkündet. „Wir planen …

… für die neue Saison – trotz unseres tollen Abschneidens – mit einem neuen Trainer“, sagt die Wasserburger Abteilung. Dem scheidenden Coach danke man aufs Herzlichste. „Wir hoffen, Jockl Gnatzy auch weiterhin in einer anderen Position halten zu können.“

Mit Christian kommt jetzt der vierte Haas an den Inn. Er stammt aus Ramerberg, ist der Vater von Wasserburgs Torwart Georg Haas und somit Onkel von Matze und Dominik Haas. Christian Haas hatte den Kreisklassisten SV Ramerberg nach dem Rücktritt von Jesse Kleiner Anfang der Hinrunde übernommen. Davor war er zwölf Jahre beim TSV 1860 Rosenheim in der Jugendarbeit tätig – unter anderem C-Jugend-Trainer in der Bayernliga und Stützpunkttrainer in Rosenheim. er ist im Besitz des B-Trainerscheins.

„Die Entscheidung ist uns natürlich nicht leicht gefallen“, so Stürmlinger. Immerhin habe das Wasserburger Urgestein Jockl Gnatzy die Mannschaft in der Winterpause 2013/2014 übernommen, „zu einem Zeitpunkt, als sie am Boden lag. Dafür gebührt ihm nach wie vor unser ganz großer Dank. Menschlich ist Jockl ein Super-Kerl. Ihm stehen alle Türen im Verein offen.“ Eine Entscheidung, was er in Zukunft macht, sei aber nicht gefallen. „Die muss Jockl natürlich selber treffen.“ BS

 

 

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8 Gedanken zu „Christian Haas geht zu den Löwen

  1. Na bravo, dann können wir den TSV ja nun endgültig in TSV Haas umbenennen.

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    1. Oder zumindest die „Wasserburger Löwen“ in „Wasserburger Haasen“ – dann kommt’s nicht mehr so leicht zu Verwechslungen mit dem Münchner Original.

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  2. Selten so einen Unsinn gelesen, „Leser“, es gab Zeiten in denen der Vorstand des TSV Wasserburg ernsthaft überlegt hat, die erste Mannschaft aus dem Spielbetrieb zu nehmen. Wir können froh sein, dass endlich wieder talentierte Spieler für uns spielen und dass sich qualifizierte Trainer finden, die sich für den Verein einsetzen.

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  3. Lieber Pendler,
    wollen Sie damit etwa sagen, dass die anderen Spieler untalentiert sind und sich nicht für den Verein eingesetzt haben? Diese Aussage wäre meiner Meinung nach mehr als unverschämt!

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    1. Ja, jetzt wird es wieder rundgehen und gleich heißen, die Wasserburger und das Geld.
      Ich durfte (musste) miterleben, wie ein Trainer einer gegnerischen Mannschaft der A-Klasse 3 während eines Punktspiels seine Jungs immer wieder damit heiß machen wollte, dass doch der jeweilige Gegenspieler XXX Euro im Monat bekommt, damit er bei Wasserburg spielt.

      Meine Erziehung und Anstand verbietet mir, dass ich das hier schreibe, was ich darüber denke, noch dazu von einem Trainer, der auch Vorbildcharakter haben sollte.
      Ist es nicht vorstellbar, dass bei derartigen Verpflichtungen private und sportliche Gründe vorliegen? Vermutlich nicht, weil der Mammon ja immer der ausschlaggebende Punkt ist.
      Also ich käme nie auf die Idee, zu dem Verein zu wechseln, wo mein Sohn und zwei Neffen spielen, da müsste schon viel gezahlt werden, damit ich mir das antue (Vorsicht Ironie!).

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      1. Also ich kann nur sagen, dass Christian Haas ein Klasse-Trainer und darüber hinaus auch ein Super-Typ ist (was meines Erachtens noch viel wichtiger ist). Wir Ramerberger sind fro, ihn als Trainer (wenn auch nur kurz) gehabt zu haben.
        Jetzt hoffen wir erstmal auf noch möglichst viele Siege in den letzten Saisonspielen. Christian, wir wünschen dir alles Gute in Wasserburg (vielleicht aber nicht gerade gegen Ramerberg nächste Saison).

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  4. Ich verstehe den Artikel mehr auf den Trainer bezogen! Als langjähriger Fussballbegeisterter ist die Handlung der Vorstandschaft, einen der erfahrensten Trainer in dieser Leistungsklasse gegen einen Jugendtrainer auszutauschen und das auch noch nach einer überragenden Saison, in keiner Weise nachvollziehbar. Den bisherigen Trainer indirekt als unqualifiziert zu bezeichnen, nur weil er scheinbar nicht im Besitz einer Lizenz ist, spiegelt die Bürokratismus getriebene Beurteilungsblindheit unserer Gesellschaft beispielhaft wieder – besten Dank an „Pendler“!
    Ein klarstellender Kommentar der Vorstandschaft wäre hier mehr als angebracht! Oder wird diese auch bereits schon durch „Lizenzinhaber“ ausgetauscht?

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    1. TSV Urgestein

      Ich muss meinem Vorredner recht geben. Man spielt eine Super-Saison mit einem sehr guten Trainer und Herr Stürmlinger folgt auf Drängen der sogenannten Vertragsamateure, dass jetzt auch noch Papa Haas als Trainer mit an Bord genommen wird.
      Mein größter Respekt gilt dem Jockl, der sich in meinen Augen bisher sehr zurückgehalten hat. Hoffentlich hat der Haas-Clan auch die nächsten paar Jahre Lust (oder die Sparkasse das Geld übrig) für den TSV zu spielen, sonst fällt das Ganze wie ein Kartenhaus zusammen.
      Dem Jockl wünsche ich alles Gute.

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