Central: Politik schaltet sich ein

Gibt es doch noch eine Lösung? Kultureferentin spach mit Verpächtern

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edith_stuermlinger_200Das Aus für das Café Central im Herzen der Altstadt – es ist das derzeit mit am häufigsten diskutierte Thema in Wasserburg. Jetzt hat sich auch die Politik eingeschaltet. Die Kulturreferentin der Stadt, Edith Stürmlinger (Foto), hat Kontakt zu den Verpächtern aufgenommen. „Mir ist das ein dringendes Anliegen. Das Ende des Central wäre für Wasserburg ein herber Verlust“, so Stürmlinger. Und die Kulturreferentin stieß bei den Verpächtern zumindest auf Verständnis … 

 

„Es gibt zwar keinerlei Versprechen oder Zugeständnisse, aber ich glaube, ich konnte die Verpächterfamilie dazu bewegen, zumindest nochmals über eine andere Lösung nachzudenken. Das wurde mir auch zugesichert“, so Edith Stürmlinger. Vielleicht gebe es ja sogar eine technische Lösung für die Lärmprobleme. „Das wird aber wohl von der finanziellen Machbarkeit abhängen. Ich bleibe auf alle Fälle an der Sache dran.“ Die Wasserburger Stimme auch … HC

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10 Gedanken zu „Central: Politik schaltet sich ein

  1. daganzdaanda

    Mein Wort in Gottes Ohr äh in der Wasserburger Stimme
    … Danke, Frau Stürmlinger…
    Bitte bleiben Sie dran !

    daganzdaanda 22. Juli 2014 um 16:51
    …oder Schallschutzfenster…
    …wo ein Wille, da ein Weg…
    …Büagamoasta, Kulturreferenten, etc, bitte legts ein gutes Wort ein bei da Verpächterin, zoagts Wege auf…
    .. Wasserburg werds euch danken…
    .. ned dass als nächstes des Kino a nua no Nachmittagsvorstellungen gem derf…

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  2. Sabine Aschekowsky

    Danke, Frau Stürmlinger, eine bessere Kulturreferentin kann man sich kaum wünschen. Wollte ich eh schon mal los werden (welcher Politiker z.B. würde eigenhändig kurzerhand die Nummerierung auf jeden einzelnen Sessel an der Innbühne kleben…) Hoffen wir, dass eine Lösung gefunden werden kann, die für alle Beteiligten machbar ist!!!

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  3. Dr. Korbinian HÖCHSTETTER

    Das Cafe Central ist eine einmalige Institution von Wasserburg. Es ist ein Cafe, wie es kein zweites gibt. Wenn man von sozialer Integration und Unterschiede vereinende Tradition spricht, dann ist das Central der Kulturort von Wasserburg. Hier begegnen sich die Generationen von 16 bis 8o. Hier treffen sich Künstler, Handwerker, Wissenschaftler, Schüler, Pädagogen, Juristen, Erzieher und Heilerziehungspfleger, Menschen mit Beeinträchtigungen, um nur einige zu nennen. Hier wird politisch diskutiert, Fussball angesehen, über die Filme im Utopia debattiert und nur geratscht. Das Lärmproblem muss doch anders zu lösen sein. Die Zerstörung des Central ist ein nicht akzeptabler Schritt. Jetzt ist Kreativität von allen gefragt, um hier zu helfen, dass das Central für Wasserburg am Leben bleibt.

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    1. Danke Frau Stürmlinger und danke Korbinian, wir zählen auf euch. Ich bin mir sicher, dass es einen Weg gibt. Die Kapfhammers sind ja sonst auch als aufgeschlossen bekannt.

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  4. Rupert Martl

    So, und iatz wisst’s nimma, wos treib’n soit, weil’s boid oa Wirtshäusl weniger gibt, z’Wossaburg. An Wirtshausförderungverband, den bräucht’s halt noch, z’Wossaburg, potenzielle Vorsitzende gäbe es, scheint es, grad genug, dass sich jetzt die Politik einschaltet? Respekt.

    „Gute Nacht, John Boy!“, „Gute Nacht, Elizabeth!“, „Gute Nacht, Jim Bob!“, „Gute Nacht, Ma“, „Gute Nacht Kinder!“.

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  5. Burkhardt Djermester

    Unter einem guten Stern

    Ja so etwas passiert häufig. Alle kennen wir es.
    Jahr für Jahr lebt man miteinander, nebeneinander und auf einmal packt es einen und man kündigt das Miteinander auf. Lust auf etwas neues, einfacheres, unkomplizierteres.
    Leider merkt man erst nach der Trennung, dass das Neue doch nicht so einfach und besser ist. Neue Probleme tauchen auf. Rückgängig machen!
    Leider funktioniert das nur in sehr wenigen Fällen.

    Der Verpächter sollte sich gut überlegen, was er hier anstößt, wenn er diesen Microkosmos Central aufgibt.

    Schließlich ist das Central nach nunmehr 30 Jahren eine Institution – unter einem guten Stern!
    Eine Institution mit Zukunft! Denn das Central hat sich über die Zeit immer wieder neu erfunden, ja erfinden müssen, um wirtschaftlich überleben zu können. Die Betreiber stecken viel Herzblut in ihr Central, dem Treffpunkt für alle Menschen für ein Wohlfühl-Miteinander.

    Ja, es ist eine Institution, die wertvoll ist für viele Menschen aus Wasserburg und dem Umland UND somit auch wertvoll für den Verpächter.
    Wirtschaftlich wertvoll, konstant, sicher.
    Seit nunmehr 30 Jahren steht das Central für 360 monatliche Pachten, durchgehend bezahlt.

    Ich frage mich, und das sollte sich auch der Verpächter fragen, unter welchem Stern eine neue Lokalität, ob nun ein Tagescafe oder etwas anderes stünde? Die Akzeptanz bei mir und vielen anderen wäre gleich null! Denn die neue Nutzung hat uns unser Central genommen!!
    Wirtschaftlich dürfte so ein „stiller Boykott“ sich durchaus auswirken. Häufige Leerstände und Mieterwechsel wären das Resultat. Das ist sicher nicht das Ziel eines Investments.

    Zum Schluss möchte ich alle Beteiligten aufrufen eine WIN-WIN Situation zu schaffen:

    „Eine Win-win-Strategie (englisch win für ‚Gewinn‘), auch als Doppelsieg-Strategie bekannt, hat das Ziel, dass alle Beteiligten und Betroffenen einen Nutzen erzielen. Jeder Verhandlungspartner respektiert auch sein Gegenüber und versucht, dessen Interessen ausreichend zu berücksichtigen. Es wird von gleichwertigen Partnern um einen für beide Seiten positiven Interessenausgleich gerungen. Die Auswirkungen auf Dritte sind dabei zu berücksichtigen.

    Diese Strategie ist eher auf langfristigen nachhaltigen Erfolg und auf langfristige Zusammenarbeit, als auf kurzfristigen Gewinn ausgerichtet.“

    Zitat aus Wikipedia
    http://de.wikipedia.org/wiki/Win-Win

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  6. Die Lösung liegt doch so klar auf der Hand. Problem sind die lauten Raucher, also einfach das Rauchen wieder erlauben. Es gehen doch eine Kneipe,Bar,Boazn nach der anderen deswegen zu grunde!

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    1. daganzdaanda

      Wie wär´s alternativ mit einem Rauchverbot auch im Freien? 😉
      Dann miasat ma zum Rauchen auch nicht mehr rausgehen…
      Und gsünder wärs auch…sozusagen auch eine Win-Win Situation…
      Bitte nicht ganz ernst nehmen 😉

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  7. Find i schee, dass sie sich fürs Central einsetzt. Hoff, dass sie a versucht, was für den Erhalt vom Staudi zu doa…
    oder zumindest an guadn Ersatz sucht

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  8. Peter Hajek/Manu Knirsch

    Ich habe soeben von der Tatsache erfahren, dass das Café Central aufhören soll. Dazu möchte ich sagen, dass ich gerade dabei bin, ein Drehbuch über Wasserburg zu schreiben und dieses auch in der Altstadt und Umgebung drehen möchte.
    Warum ich das ganz besonders in Wasserburg machen möchte, liegt an der Tatsache, dass die Stadt mit seinen Menschen ein ganz spezieller Ort ist.
    Abgesehen davon fände ich es entsetzlich, wenn dieses bekannte Kaffeehaus schließen soll. Ich war erst vor kurzem dort Gast und nach meinem Gefühl ist das Central ein Treffpunkt, von dem es leider nicht mehr viele gibt und viele gute Geschichten zu bieten hat…
    Die Frage ist: Was könnte man unternehmen?
    Mit lieben Grüßen aus Wien ins Café Central!
    Peter Hajek

    PS: Auch von mir herzliche Grüße in die alte Heimat – und: Wasserburg ohne Central darf es nicht geben! Einfach unvorstellbar – so wie Wien ohne Café Hawelka. Manu Knirsch

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