Central: Jetzt wird renoviert

Am 20. Mai ist Wiedereröffnung geplant - Das sagen die neuen Pächter

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2015-04-26 18.51.37Es soll heller werden und dennoch zum Wohlfühlen einladen, die Theke wird ganz neu und auch die Öffnungszeiten werden sich ändern: Wasserburgs Kultcafé Central, das seit gestern seine Pforten geschlossen hat, erfährt die nächsten drei Wochen in praktisch allen Bereichen eine Generalsanierung. Am Wochenende ging’s schon mit dem Ausräumen los (Foto). Wir sprachen mit dem neuen Pächter Markus Bauer über die Zukunft des Kultcafès im Herzen der Altstadt.

 

„Wir müssen ganz schön Gas geben, weil wir unbedingt vor dem Frühlingsfest wieder eröffnen wollen. Ins Auge fassen wir den 20. Mai. Bis dahin gibt’s aber eine ganze Menge Arbeit“, sagt Markus Bauer, der künftig zusammen mit Kathi Heinrich, Andrea „Drella” Bauerfeind-Christandl (Foto: rechts) und Albin Beschta (Zweiter von links) das Central betreiben wird. „Für uns ist die Fortführung des Betriebs eine Herzensangelegenheit.“ Die Vier haben sich übrigens das Geschäft schon gut eingeteilt: „Der Al macht die Küche, Andrea sorgt sich um den Abendbetrieb und Kathi organisiert das Tagesgeschäft, während ich mich in der Hauptsache im Hintergrund um die Zahlen kümmere“, so Markus Bauer.

Wenn Ende Mai die gläserne Tür zum Café wieder aufgeht, wird sich einiges ändern. So zum Beispiel die Öffnungszeiten. „Wir haben dann auch wieder tagsüber die ganze Woche ab 9.30 Uhr geöffnet. Abends ist unter der Woche um 24 Uhr, am Wochenende um 1.30 Uhr Schluss“, verspricht Markus den Anwohnern, mit denen man demnächst noch ganz offensiv das Gespräch suchen wird.

„Wir wissen, dass man auf uns schauen wird und bitten jetzt schon unsere Gäste, sich vor dem Lokal ruhig zu verhalten.“ Obendrein sei der Hauseigentümer dabei, baulich zu prüfen, wie man die Lärmbelästigung im Innenhof so gering wie möglich halten kann. Markus: „Sogar die Hochschule Rosenheim wurde mit eingeschaltet.“
Fürs leibliche Wohl ist im Café Central nach der Renovierung natürlich bestens gesorgt. „Wir werden eine ganz normale Karte anbieten mit vielen regionalen Produkten. Es gibt sicher ein paar neue Sachen, wir bauen aber auch auf Altbewährtes, wie den beliebten Central-Burger.“ Und auch die flüssige Nahrung komme natürlich nicht zu kurz. Man habe sich mit der Brauerei Forsting, mit Augustiner und Unertl in Haag geeinigt und baue auf deren prima Biere.

Und auch fürs Rahmenprogramm wollen sich die vier Neuen etwas einfallen lassen. Es werde sicher das eine oder andere Konzert oder Kabarett im Central geben „Und wenn 1860 in der zweiten Liga bleibt, werden wir auf jeden Fall den Sky-Betrieb weiterlaufen lassen und natürlich auch weiterhin Spiele des FC Bayern zeigen.“  Insgesamt versuche man, sich mit dem Central wieder auf die alten Zeiten zu besinnen. HC / Fotos unten: Al

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2 Gedanken zu „Central: Jetzt wird renoviert

  1. Dr. Korbinian Höchstetter

    Ich wünsche den neuen Betreibern des Central ein glückliches Händchen, damit sie es schaffen, diese wunderbare „Kultkneipe“ in Wasserburg erfolgreich zu erhalten. Die Liebhaber des Central werden es sicher mit ihrer Treue zu euch danken. Es kann sicher auch gelingen, Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen, da waren die Gäste im Central stets bemüht darum. Ob es fürs Central wichtig ist, auch noch ein Kultur Programm zu starten, sollte wohl überlegt sein. Das eine oder andere besondere „Schmankerl“ mag gut sein. Mehr braucht das Central nicht.

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  2. Richard Ostermeier

    Bravo MB, Albin, Kathi und Drella,

    das kultige CENTRAL bleibt erhalten und wird auch renoviert. Dazu wünsche ich Euch viel Erfolg und weiterhin den nötigen gastronomischen Elan sowie neben den zahlreichen Stammkunden auch viele neue Gäste.
    Als „Löwenpräse“ freue ich mich besonders, dass für alle blauen Anhänger unseres liebenswerten, ebenso kultigen TSV 1860 aus München-Giesing das SKY-Angebot weiter erhalten bleibt (der Klassenerhalt wird schon klappen) und viele lustige und ärgerliche Fussballstunden folgen können. Allen Anwohnern wünsche ich dazu das Quentchen Verständnis, denn sie haben sich ja ihren Wohnort schliesslich selbst ausgesucht.

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