BR berichtet über „Hofstatt-Gschichtn“

Hartinger-Barth-Film nach wie vor der Kino-Hit - Am Feiertag war TV-Team vor Ort

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P1040303Auch bei der Vorstellung am Dienstag ein ausverkaufter Kinosaal: Wie die Wochen zuvor, so fanden sich auch heute zahlreiche Kinobesucher am Utopia ein. Und viele mussten mit enttäuschten Gesichtern nach Hause gehen, weil einfach kein Platz mehr war. Die „Hofstatt-Gschichtn“ von Harry Hartinger und Schorsch Barth finden beim Publikum noch immer großen Gefallen und deshalb gibt es weitere Zusatzaufführungen. Am Dienstag war der Bayrische Rundfunk vor Ort, um einen TV-Beitrag zu dem Wasserburger Kultstreifen zu drehen. 

Stieg man am Heilig-Drei-König-Tag die Treppe zu den Kinosälen hinunter, kostete es einen schon einiges an Anstrengung, um sich den Weg zu bahnen. Der Vorraum war überfüllt mit Menschen, die alle wild darauf waren, den Film zu sehen. Viele der Besucher wurden gebeten, zu einer der anderen Vorstellungen zu kommen. Für so viele Interessenten hat das Utopia schlicht weg nicht die nötigen Plätze.

Zu Beginn der Vorstellung sprach wie immer der der Protagonist selbst einige Worte zur Produktion und Umsetzung des Films und erklärt, dass die Besucher in den folgenden knapp 80 Minuten mit Geschichten aus dem wahrem Leben konfrontiert würden. „Ich habe meinem Enkel noch nie Märchen erzählt. Er hat schon immer Geschichten von früher, Geschichten aus dem wahren Leben zu hören bekommen“, sagte Hartinger.

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Und das sagen zwei der Besucher:

Angelika Sievert: „Ich fand die Vorstellung sehr interessant! Es war einfach großartig, Dinge, die man selbst in seiner Jugend miterlebt hat, auf der Leinwand zu sehen. Da ich in der Herrengasse, also der umliegenden Nachbarschaft, aufgewachsen bin, war es für mich heute ein ganz besonderes Erlebnis. Am besten gefallen, haben mir die bayrischen Kommentare zu den einzelnen Beiträgen im Film. Es hat einfach super gepasst und ich hätte mir die Umsetzung auch gar nicht anders vorstellen können. Großartig, wie man mit einfachen Mitteln, die damalige Zeit so lebendig und anschaulich darstellen kann.“

P1040305Veronika Westenrieder: „Der Film ist auf alle Fälle weiter zu empfehlen. Es war eine wunderschöne Vorstellung und ich kann viele Aspekte, die aus der früheren Zeit gezeigt werden, nur bestätigen. Beispielsweise an das Herumstreifen in den Wäldern rund um Wasserburg und die Faschingsfeiern kann ich mich gut erinnern. Was mir am besten gefallen hat, waren Szene aus alten Häusern, wie dem Pöllerhaus. Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass historische Gebäude soweit es geht gut erhalten werden.“ AT

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2 Gedanken zu „BR berichtet über „Hofstatt-Gschichtn“

  1. Peter Schillhuber

    Wann kommt denn der Bericht im Fernsehen?

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  2. Sievert Angelika

    Wasserburg ist „Inn“!
    Derzeit vermehrt in aller Munde, im Kino und im Fernsehen. Gleich drei Mal binnen kurzer Zeit einzigartige Darstellungen unserer Stadt.
    – Erst Harrys „Hofstatt-Gschichtn“, ein humorvoller, abwechslungsreicher Film über eine Kleinstadtidylle.
    – Dann Molkerei-Firmenchef Florian Bauer mit Azubi Barbara Stettner, die bei Günther Jauch mit Hilfe ihres Chefs 64 000 € gewinnen.
    – Und am 06.01.15 Stofferl Wells Fernsehbericht auf Bayern 3 eine musikalische Hommage an die Stadt in der Innschleife.
    Da darf man – meiner Ansicht nach – schon Lokalpatriotismus zeigen, oder etwa nicht?

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