„Bildung ist unbedingte Voraussetzung“

Erfolgreichsten Absolventen der Berufsschulen wurden im Wasserburger Rathaus geehrt

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berufsschule_k94 Schülerinnen und Schüler, die ihre Berufsausbildung mit einem Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,25 abschlossen, ist heute im historischen Rathaussaal in Wasserburg der Staatspreis verliehen worden. Alle Redner lobten die erbrachten Leistungen und betonten die großen Chancen, im Beruf weit zu kommen.

Christiane Elgass, die Leiterin der Berufsschule II in Rosenheim, die im Namen aller Berufsschulleiter begrüßte, sagte, Bildung ist keine Garantie, aber eine unbedingte Voraussetzung für eine erfolgreiche Berufslaufbahn. Sie forderte die Absolventen auf, die geschaffenen Grundlagen zu nutzen: Unsere Gesellschaft braucht selbstständig denkende Menschen. Besonders hob Elgass die Bedeutung von Kreativität hervor. Betriebe brauchen keinen Einserschüler mit Scheuklappen. Die Zukunft sind Kreative, die Krusten aufbrechen.

Genauso wie Wasserburgs Dritter Bürgermeister Otto Zwiefelhofer lobte Elgass das Duale System. Wir freuen uns über alle Betriebe, die sich mit den Berufsschulen um eine gute Ausbildung bemühen, so Elgass. Zwiefelhofer sagte, ihr seid die Hoffnungsträger als Fach- und später auch als Führungskräfte.

Glückwünsche zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss gab es auch von Landrat Wolfgang Berthaler. Er verwies auf die vorhandene Wirtschaftsstruktur in der Region, aus seiner Sicht eine der stärksten in Bayern, und die damit verbundenen Chancen. Der Landkreis ist bestrebt, hervorragende Voraussetzungen zu bieten, fuhr der Landrat fort. In den vergangenen fünf bis sechs Jahren wurden über 80 Millionen Euro für die beiden Rosenheimer sowie für die Bad Aiblinger Berufsschule aufgewandt. Berthaler kündigte zudem Investitionen in der Landwirtschaftsschule in Rosenheim und in der Berufsschule in Wasserburg an.

Mit dem Staatspreis werden Schülerinnen und Schüler geehrt, die ihre Ausbildung mit einem Notenschnitt zwischen 1,0 und 1,5 abschließen. In Wasserburg wurden heute nur die Jahrgangsbesten geehrt. Sie erhielten eine Urkunde sowie eine von der Regierung von Oberbayern und dem Landkreis Rosenheim zur Verfügung gestellte finanzielle Anerkennung. Alle weiteren Staatspreisträger waren zuvor schon auf den Abschlussveranstaltungen der Berufsschulen gewürdigt worden.

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