Bier erprobt: Frühlingsfest kann kommen

Am Freitag Auftaktfeier in der Brauerei Gut Forsting mit den Bürgermeistern

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IMG_3212K2Das war ein Auftakt nach Maß: Die Verantwortlichen des Wasserburger Frühlingsfestes, des Wirtschaftsförderungsverbandes und die Bürgermeister der Stadt und des Altlandkreises fanden sich am Freitag zur traditionellen Bierprobe in Forsting ein. Dort stellte Brauereichef und Festwirt Schorsch Lettl im Sudhaus das Frühlingsfest-Märzen vor. Moritz Hasselt, Ausschussvorsitzender, begrüßte die Gäste und ging auf die Geschichte des Festes ein. Christian Huber stellte beim gemeinsamen Frühlingsfestessen im Brauereigasthof die Neuerungen für 2015 vor – heuer will man mit einem neuem Konzept durchstarten. 

Thomas Schmeling, Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsverbandes, dem Ausrichter des Frühlingsfestes, dankte seinem Ausschussvorsitzenden Moritz Hasselt für die umfangreiche ehrenamtliche Arbeit, die im Vorfeld geleistet werden müsse. Er wünschte Hasselt, dem Ausschuss und dem neuen Festwirt ein gutes Gelingen.

Hasselt selbst ging auf die Geschichte des Frühlingsfestes ein, das vor 30 Jahren von der Stadtkapelle auf den Wirtschaftsförderungsverband übergegangen sei. Vor sieben Jahre habe er aus den Händen seines Vorgängers Peter Schwertberger ein intaktes, sauber durchstrukturiertes und funktionierendes Fest übernommen. Er dankte Schwertberger für dessen geleistete Arbeit, ebenso wie den scheidenden Wirtsleuten Hans und Gertie Obermaier, mit denen es in den vergangenen Jahren eine freundschaftliche und rundum positive Zusammenarbeit gegeben habe. Hans wird dem Frühlingsfest mit seiner bekannten Weißbierbar erhalten bleiben.

IMG_3297Auf die Neuerungen, mit denen man 2015 mit dem Frühlingsfest durchstarten will, ging Festausschussmitglied Christian Huber ein. Wie zum Beispiel aufs neue Logo. „Wasserburg ist die Stadt der Kunst und Künstler. Wir haben uns deshalb mal nicht auf eine rein grafische Lösung eingelassen, sondern ganz bewusst einen künstlerischen Ansatz gewählt. In diesem Sinne hat uns kein Geringer als der AK68-Kurator und bekannte Wasserburger Künstler Stefan Scherer die Stadt im Maßkrug, gekrönt von der Frühlingsblume, entworfen.“

Als weitere Neuerung dürfe man den Festauftakt nennen, „der heuer wie in alten Zeiten mit einem großen Festzug starten wird, mit dem wir die Altstadt wieder mehr an unser Fest anbinden wollen“. Mittlerweile seien rund 600 Teilnehmer aus insgesamt 50 Vereinen und Gruppierungen am 22. Mai mit dabei.

Einen großen Applaus gab es für Dorle Irlbeck, „die durch ihren unermüdlichen Einsatz dafür gesorgt hat, dass heuer erstmals seit Jahren wieder die Altstadt im Frühlingsfestglanz erstrahlt. Rund 80 Geschäfte hat sie dazu mit ihrem ehrenamtlichem Einsatz bewogen, ihre Schaufenster festlich zu schmücken“, so Huber, der auch mit einem Vorurteil aufräumte: „Das Frühlingsfest ist keine Gaudiveranstaltung von ein paar Geschäftsleuten, die damit einen Reibach machen. Es ist keine Veranstaltung organisiert auf Verwaltungs- und damit Bürgerkosten, sondern ist ein rein ehrenamtlich geführtes Event, mit dem wir Verantwortlichen vom WFV den Christkindlmarkt, der aus verschiedenen Gründen stark defizitär ist, finanzieren. Ohne erfolgreiches Frühlingsfest, kein Christkindlmarkt.“

Lobende Worte gab es dann noch für den neuen Festwirt Schorsch Lettl, „der mit Riesenengagement sein ganzes Herzblut in das Fest pumpt“, für Moritz Hasselt, der seit sieben Jahren das Fest ohne jegliche Entlohnung organisiert, für Cilli Hözl-Teichmann, „die im WFV-Büro für uns alle stets den Überblick behält und viel mehr ableistet als ihre bloßen Bürostunde“, und nicht zuletzt für Oliver Winter Oliver, „der in der Rosenheimer Landratsamts-Zentrale die vorderste Bastion Wasserburgs ist und uns dort immer wieder wichtige Türen öffnet.“

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Zum Auftakt in Forsting waren auch die Bürgermeister aus Stadt und Altlandkreis geladen. Für sie hatte der Festausschuss eine besondere Überraschung: Der Festwirt hatte 23 handgefertigte Wappen erstellen lassen, die symbolisch an die Bürgermeister übergeben wurden. Die Wappen werden künftig im Festzelt zu sehen sein und sollen den alten Landkreis Wasserburg wieder mehr in den Mittelpunkt rücken.

BS/ Fotos: Jochen Plenert von www.echtnet.de

Den ganzen Abend begleitete die Stadtkapelle.

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