Beunruhigende Ruhe

Unser Kommentar zur Präsentation der ISEK-Ergebnisse im Stadtrat

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Es stimmt schon. Uns Wasserburgern geht es ausgesprochen gut. Unser toller Wirtschaftsstandort sorgt für stabile Arbeitsplätze und solide Stadtfinanzen. Unsere Altstadt ist Werbung für sich selbst. Ob Gastronomie oder Einzelhandel: Unsere Innenstadt hat für Touristen wie für Einheimische gleichermaßen viel zu bieten. Und doch: Irgendwie schleicht sich leise Stillstand ein. Um die Altstadt wird es immer ruhiger. Sperrstunde, stagnierende oder schwindende Besucherzahlen bei Großveranstaltungen wie Flohmarkt oder Weinfest, das Aus …

… für die „Nacht der blauen Wunder“, ein wackelndes „Wasserburg leuchtet“, das Nein auf kleinem Dienstwege durch die Stadt für den vom WFV geplanten Vorsilvester.

Das ist alles für die Altstadtbewohner, die ihre Ruhe haben wollen, ganz wunderbar – zu denen gehöre ich übrigens auch.  Aber eines ist auch klar: Verliert unsere Stadt weiter an Attraktivität, an Veranstaltungen, die Publikum in die Stadt und damit Kaufkraft anziehen, verlieren wir irgendwann auch den Einzelhandel. Wer abends die Stadt nicht attraktiv findet, wird auch tagsüber eher woanders hinfahren.

Das mag jetzt beim Hemdenkauf vielleicht nicht so schlimm sein, aber mittel- oder langfristig könnte das auch auf die Gastronomie, auf die Bäcker, Metzger und kleinere Geschäfte durchschlagen. Dann könnte die Ruhe einer Totenstille weichen. Trostberg lässt grüßen! Zum Semmelholen nach Edling, zum Eisessen nach Haag: Ich weiß nicht, ob man sich eine solche Stadt wünschen soll. Darum find‘ ich die Bürgerbefragung und ihr Ergebnis zwar ganz toll – aber auch irgendwie beunruhigend.

 

Wasserburger mit ihrer Stadt zufrieden

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40 Gedanken zu „Beunruhigende Ruhe

  1. Leider total wahr. Man hat aber auch (besonders in der Altstadt) gegen Läden gekämpft, die für etwas Abendprogramm gesorgt haben #WhiteSecret, und/oder führt halt die superfrühe Sperrstunde ein. Will weder überpessimistisch oder negativ wirken, aber Wasserburg stirbt aus, das ist über die letzten Jahre klar ersichtlich. Die jungen Leute sind doch mitunter aufgrund o.g. Tatsachen fast alle Weg. Das Universum-Desaster hats auch nicht besser gemacht.

    Wbg muss sehr sehr schnell umdenken und handeln, sonst sehe ich da keine Chance mehr, dass der Trend sich noch ändern lässt …

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    1. Also für uns is Wasserburg schon länger kein Thema mehr.

      War selbst schon seit Monaten nicht mehr da, wenn man was braucht, kann man auch gleich auf Rosenheim fahren und dort sogar billiger einkaufen.

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      1. Jo kann ich voll verstehen. Als ich 16-19 war und noch in Wbg unterwegs, gabs Uni etc noch alles. Wenn ich heute 18 wäre und Wasserburger, ich würd sofort rauswollen. Gibt ja nichts mehr.

        An die Daumen-runter-Fraktion vom Ursprungspost: Wenn ich mir die Altersverteilung in Wasserburg anschaue, wundert es mich nicht.

        Hated weiter die jungen Leute und alles worauf sie Lust haben, nur damits 2 Dezibel weniger hat in der Altstadt auf d’Nacht.

        Das hilft der Stadt.

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  2. Ein Wort auf das wackelnde „Wasserburg leuchtet*.
    Wenn z.B. eine vierköpfige Familie 32 € hinblättern muss, wird so manche Familie mit schmalem Geldbeutel diese Veranstaltung auch nicht mehr besuchen können.

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    1. So eine Veranstaltung muss erstmal auf die Beine gestellt werden – sowas ist immer ein enormer Aufwand. Nicht nur aber auch ein finanzieller. Von der Risiko eines Totalausfalls wegen Regen mag ich mal noch gar nicht reden. Kosten entstehen dann nämlich trotzdem. Ob da wirklich alles mit diesen 8 Euro Eintritt abgedeckt ist, mag ich nicht beurteilen. Aber im besten Fall soll ja für den Veranstalter unterm Strich dann auch noch was über bleiben. Oder arbeiten Sie gerne für lau?

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      1. Verlangt doch kein Mensch das der Veranstalter für lau arbeitet, zumal er das todsicher nicht tut, dieses Jahr gabs mehr Imbisswägen als Lichter bei Wasserburg leuchtet. Bei einem Totalausfall ist der veranschlagte Eintrittspreis egal – er würde ja nicht zur Geltung kommen.

        Anmerkung der Redaktion: Mittlerweile werden alle (!) Wasserburger Großveranstaltungen ausschließlich von Vereinen und Ehrenamtlichen der Stadt organisiert. Auch „Wasserburg Leuchtet“. Leben könnte davon ohnehin niemand. Die letzte kommerzielle Veranstaltung war die „Nacht der blauen Wunder“ – und die ist jetzt gestorben.

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    2. Naja, im Vorverkauf wären es 24 Euro gewesen….dafür kannst dir glaub nicht mal zu viert Basketball anschauen?

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      1. Hallo Wunderer, trotz Deines Kommentars mit Basketball, ich geh da gern hin und bezahle das auch und werde dies auch weiterhin tun. Aber überlege doch mal, wieviele Familien sich Großveranstaltungen nicht leisten können. Egal ob das Wasserburg leuchtet oder Basketball oder andere Veranstaltungen sind und es ist auch egal ob dies in Wasserburg oder Andernorts ist.

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        1. Hallo Hof Herbert, ich wollte einfach darauf hinweisen dass man auch Geld sparen kann, wenn man im Vorfeld Karten besorgt. Und das mit dem Basketball bezog sich darauf, dass man da für ein Spiel (mit vier „Erwachsenen“) für weniger Zeit (ca. 2 Stunden) mehr zahlen muss. Ich will das auch gar nicht vergleichen. Ich will nur, dass auch das Engagement für „Wasserburg leuchtet“ einigermaßen realistisch eingeschätzt wird.
          Dass sich viele Großveranstaltungen nicht mehr leisten können, sehe ich übrigens genauso wie du. Oder nimm als Familie einen Tag Skifahren. Oder einen Tag im Badria. Oder wo / was auch immer. Das sind aber ganz andere gesellschaftliche Fragen, die hier gestellt werden müssten. Nicht zu vergessen ist aber auch, dass das „früher“ auch nicht anders war. In meiner Kindheit konnten sich meine Eltern als „Viererfamilie“ manche Dinge einfach nicht leisten. Das war so und das wird auch immer so bleiben.
          Grüße!

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          1. Danke für Deine ehrliche Antwort.

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    3. Was sind schon 8€ für so ein Erlebnis.
      Vergleich: Was bezahlen sie für eine Kinokarte? Was kostet der Handyvertrag ihrer Kinder? Entritt einer Theatervorführung?
      Ich bereue keinen Cent den ich dafür bezahlt hab.

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  3. Ja, ändert trotzdem nichts daran das die es nicht kostenlos tun. Bei der Sponsoren-/ und Gastronomieanzahl schwer vorstellbar. Am Ende des Tages betrifft es trotzdem nicht den Hauptgrund des Problems der aussterbenden Stadt.

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  4. Dann muss die Stadt eben Geld investieren um attraktiv zu bleiben. Das heißt dann auch mal werbe wirksame Veranstaltungen Subventionieren. Die Jugend will keiner, weil sie ausstirbt.Die Alten sind die Mehrheit und daher leider Entscheider. Eine Stadt aus Rentnern hat andere Ansprüche…

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  5. Bevor ich mir Gedanken ueber das „aussterbende Wasserburger Nachtleben“ mache mach ich mir eher Gedanken ueber die aussterbenden Laeden. Wieviel Leerstand besteht aktuell und in absehbarer Zeit? Unsere Gastro und Cafe Szene scheint stabil zu sein, beim Einzelhandel sowie Bedarf des taeglichen Lebens schauts in der Altstadt nicht ganz so optimal aus. Uebrigens, dass ausgerechnet die Nachtschwaermer ihren Alltagsbedarf in Wasserburg Altstadt besorgen glaub ich nicht 🙂

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    1. Nachtschwärmer == 16-(ca)30 jährige, und die bringen halt auch zum großen Teil das Geld in die Läden, was in Wasserburg nunmal extrem fehlt. Deswegen machen glaub ich zzt auch mehr Geschäfte dicht als auf. Das ist traurig.
      Aber hey, dafür isses bald in der Altstadt wenigstens mucksmäuschenstill 😉

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  6. Das ist wieder eine Diskusion die ich nicht ganz nachvollziehen kann.
    Das größte Problem der Stadt ist das Parken. Dieses kann aber nicht wirklich geändert werden ohne das Stadtbild zu seiem Nachteil zu verändern. Weil seien wir ehrlich die beiden Parkhäuser sind zwar notwendig aber schön ist was anderes.
    Bei dem Nachtleben ist aus meiner sicht nicht die Kneipe oder das Lokal das Problem sondern oft das Puplikum. Wenn es rauskommt um MItternacht und noch über drei Auto brüllen muss oder mit den aufheulenden Motoren bzw. quitschenden Reifen davon fahren ist die Nachtruhe erstmal zu ende. Hier gehört der Ansatz hin.
    Das Thema Läden hatten wir auf den Seiten schon oft genug, klar ist es schade das kleine Läden schliessen aber bis jetzt hat man nur Läde nach geweint die ich als äuserst unhöflich in Ihrem Service erlebt habe und das sich das die jüngeren nicht gefallen lassen ist doch klar die sagen dann eben nicht ich habe internet. Andere eingesessene Firmen schaffen das auch. Und oft reicht schon ein lächeln.
    Und geht doch mal mit offenen Augen durch die Stadt, die Leute machen teilweise ein Gesicht wie sieben Tage dauer Regen.
    Und zu dieser umfrage mich hat keiner gefragt. Ich lebe gerne in Wasserburg aber nicht alles ist ok.
    Zudem die einseitigkeit unseres Bürgermeisters und Stadtrates die zwar sich um Familen kümmern aber sobald die lieben kleinen dann in der Pupertät sind intressieren Sie sich nicht mehr dafür. Auch der Inndamm ist alles andere als schön mit seinen ungepflegten Gestrüp als aushänge Schild gibt es schönere stellen.

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    1. Dass man sich um die „Puberti(e)re“ kümmern sollte sehe ich ebenfalls, allerdings etwas anders als hier vielleicht gemeint. Fakt ist doch, dass die Jungen teilweise nix mehr mit sich anzufangen wissen, und aus lauter Langeweile(und m.E.n. auch aus „Unerzogenheit“) schreiend/brüllend durch die Stadt an den Inndamm marschieren. Auf diesem Weg muss leider alles dran glauben was eben so hergeht, da werden dann die Blumenkübel und -kästen in der Stadt mal eben „umgestaltet“, diverse Pflanzen an den Häusern müssen ebenfalls dran glauben. Das geht halt dann soweit, dass eben das öffentliche Stadtmobiliar verheizt wird. Ganz nebenbei sorgt dann das „Inngeschrei“ ebenfalls für eine unterbrochene Nachtruhe. Die Mädels quietschen um Hilfe, man weiß ja schon gar nicht mehr, ob´s tatsächlich Hilfe brauchen oder nicht. Man fragt sich ob diese Kinder überhaupt eine Erziehung genossen haben?? Sicherlich waren wir zu meiner Zeit auch nicht immer die leisesten, aber mutwillige Zerstörung fremden Eigentums gabs in unserer Clique und in unserem Umkreis nicht.
      Und zum Thema Inndamm möchte ich anmerken, dass das ungepflegte Gestrüpp das eine ist, dass aber mittlerweile wieder extrem viele Tretminen rum sind ist das andere. Selbst mitten in der Stadt liegen die Kothaufen rum.

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      1. Der is doch alt, ganz alt. „Wir waren früher nicht so“.

        Also ich hab mir vorgenommen, das mein Leben zu dem Zeitpunkt nicht mehr wirklich sinnvoll ist, wo ich kein Verständnis mehr für die Jugend habe, oder Sprüche à la „Früher war alles besser!!!“ bringe^^

        Im Ernst: Wir waren früher auch nicht besser. Meine Clique nicht, deine nicht. Keiner. Wir haben Sachen ins Lagerfeuer geworfen, die nich reingehört haben, und genug andren Mist auch gemacht.
        Aber ihr habt euch natürlich Abends beim Feiern an die Nachtruhe gehalten. Freilich 😉

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        1. Ich hab nicht gesagt, dass wir keinen Mist gemacht hätten, es ging hier rein um die mutwillige und mutwilligste Zerstörung von fremden Eigentum. Möchte mal hören, was die Mama zu ihren „umgestalteten“ Blumenkästen, bzw. zur verheizten Gartengarnitur sagt:“ Gut gemacht mein Kind, nimm Nachbars Sachen auch noch“ oder wie darf ich das verstehen.
          Beim Feiern, waren wir so weit draußen, dass keiner gestört werden konnte, denn selbst das Feiern war bei uns schon nicht gern gesehen, soviel zu dem Mist den wir gebaut haben.

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          1. Freilich. Wie jede ältere Generation muss man halt auf die jüngere Schimpfen. Früher hätts das nich gegeben! xD

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  7. Heute bin ich mal wieder längere Zeit durch die Stadt gegangen – bummeln.
    Es ist einfach nicht mehr angenehm, dort zu sein und das liegt nicht an Läden, Gastronomie oder Leerständen.

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    1. …sondern an?

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    2. Es könnte auch an einem selber liegen.

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    3. An was liegt es denn?

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      1. Hallo Pat, Hallo Irene, Hallo Thomas,
        leider darf man die wahren Gründe für das „flaue Gefühl“ im Magen nicht öffentlich sagen.
        99% meines Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreises meidet die Innenstadt auf Dauer aus den selben Gründen wie ich.
        Ich erledige nur noch schnell das notwendigste in der Innenstadt, den Rest mache ich nur noch über’s Internet.

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        1. Ach herrje. Am sichersten ist es schliesslich immer noch daheim vorm Fließentisch.

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        2. Aha! Dann liegt’s wohl am schwarzen Mann?

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        3. Warum denn eigentlich nicht? Leben wir nicht in einem demokratischen Staat in welchem Meinungsfreiheit herrscht, abgesehen davon ist eh klar, woher der Wind von rechts weht

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        4. Teneriffa soll ja auch sehr schön sein 🙂

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        5. Also ehrlich Frau Sommer, (…) ich bin gerade am Überlegen vor wenn ich mich mehr fürchten muss, vor Ihnen oder den Ausländern. Zu dem bin ich in einer Stadt aufgewachsen, wo bereits in den 70er Jahren Ausländer und Flüchtlinge gelebt haben. Und das nicht zu knapp. (…)
          Frau Gela, warum machen den die Jugendlichen Mist? weil Ihnen keine Alternativen angeboten werden. Was nicht heissen soll das, dass gut ist. Und zum Inndamm, da kann ich Ihnen sagen woher die Sch….haufen herkommen, das sind am wenigsten die Wasserburger Hundebesitzer. Schauen Sie mal wie viele aus Mühldorf und der Umgebung mit Ihren Hunden kommen. Sie wären erstaunt. Und dann zu einem großen Teil die Touristen weil den ist das nämlich komplett egal. (… Kommentar von der Redaktion gekürzt)

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          1. Hallo Gela,

            Zitat: „… Warum denn eigentlich nicht? Leben wir nicht in einem demokratischen Staat in welchem Meinungsfreiheit herrscht …“
            und in gleichen Satz der Widerspruch
            Zitat: „… abgesehen davon ist eh klar, woher der Wind von rechts weht …“
            Sie schwadronieren über Meinungsfreiheit, schwingen aber sofort selbst mit der Keule.

            und nun lesen sie die nächsten Kommentare

            Zitat Roland: „… Also ehrlich Frau Sommer, (…) ich bin gerade am Überlegen vor wenn ich mich mehr fürchten muss, vor Ihnen oder den Ausländern …“

            und JETZT zeigen sie mir bitte DIE STELLE, an der ich vom „schwarzen Mann“ oder von Ausländern spreche!!!

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          2. Frau Sommer, Sie haben das so geschrieben das Sie vor Asylanten angst haben, weil diese Ihnen was antun könnten. Zudem habe auch ich nichts vom schwarzen Mann geschrieben.

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        6. Also ich lese in Carola Sommers Beitrag nichts von Asylanten oder Flüchtlinge. Das kann auch nicht gemeint sein, weil seit vielen Monaten zum Thema Flüchtlinge alles gesagt werden darf, sogar dass das Schlimmste fussballspielende, ministrierende Senegalesen sind. Für mich sind Frauen Begrapschende egal von wo her bedeutend schlimmer. Aber so hat halt jeder einen anderen Wertekanon.
          Ich vermute, wenn zum „flaue Gefühl“ im Magen noch Lust auf Himbeereis mit Essiggurke kommt, etwas anderes als Ursache.

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          1. Natürlich gehts darum, oder was denkst du? ^^

            Zitat:“leider darf man die wahren Gründe für das „flaue Gefühl“ im Magen nicht öffentlich sagen.
            99% meines Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreises meidet die Innenstadt auf Dauer aus den selben Gründen wie ich.“
            Denkst du die sind alle miteinander schwanger und haben Angst über nen Brunnen zu stolpern oder wie? 😀

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          2. Servus Pat,
            mit Deinem Zitat hast du ja recht. Andrerseits steht dem entgegen, dass seit Monaten im öffentlichen Diskurs das Flüchtlingsthema beherrschend ist. Alles dazu darf und vieles dazu ist gesagt worden. Carola aber schrieb: „darf man die wahren Gründe für das „flaue Gefühl“ im Magen nicht öffentlich sagen.“ Also können es keinesfalls die Flüchtlinge sein.
            Wer sich in Foren mysteriös und vage ausdrückt wird zum Gegenstand von Mutmaßungen. Tabuthemen, über die man in Deutschland öffentlich nicht gerne spricht, betreffen meist Sexualtität, ungewollte Schwangerschaft und venerische Krankheiten. Alles andere darf man öffentlich sagen, es sei denn, es ist gesetzlich verboten wie Volksverhetzung und Beleidigungen.

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  8. Egal um was es geht heutzutage, es driftet immer in eine Richtung ab. Meiner Meinung nach geht es hier jedoch um „Stillstand“ bezüglich Wasserburg (Feste, Sperrstunde…), nicht um Neubürger (wobei da eine „normale“ Debatte auch mal wünschenswert wäre). Schön wäre es doch, wenn man sich GEMEINSAM Gedanken machen würde. Ohne Scheuklappen. Was kann JEDER EINZELNE tun, um Wasserburg l(i)ebenswert(er) zu machen beziehungsweise zu erhalten. Der Huaba hat in seinem Kommentar ja genügend Punkte aufgezählt, welche näher zu betrachten wären. Meiner Meinung nach gehört da übrigens auch die geplante Deponie dazu….welche auch nicht gerade zur „L(i)ebenswürdigkeit“ beiträgt.

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    1. Da hast du meiner Meinung nach total Recht. Aber ich kann mir die Debatte leider auch schon bildhaft vorstellen mit der Wasserburger Alterselite.. „Wos?! Na, spinnts es??!“

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  9. Eine so schöne Altstadt sollte nicht als Kulisse verkommen. Das Problem ist Komplex. Wir werden definitiv den Internethandel nicht mehr weg bekommen. Es bleibt nur die Stadt als Erlebnis- und Vergnügungsort attraktiv zu machen. Dagegen spricht aber wieder die Bewohnung der selbigen. Ein schwer lösbarer Konflikt.

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    1. Da hast du meiner Meinung nach recht. Die Widerspricht. Und zwar stark – will aber alle Vorteile (die sie sich durch ihre Sturheit und derer Konsequenzen verbaut) natürlich weiterhin haben 😀 Lustige Menschen sind das.

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      1. Worin besteht denn bitte das problem? Vielleicht bin ich wirklich schon so steinalt und meine “ lustigen zeiten“ sind schon so lang vorbei, aber es muss doch moeglich sein dass sich die eine interessensgruppe in der altstadt amuesieren kann, die andere aber bitteschoen trotzdem ab mitternacht schlafen kann. Solange das aus welchen gruenden auch immer nicht funktioniert wirds weiter widerspruch geben.

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