Besonderer Einsatz für das Rote Kreuz

Mit Akten und alten Papieren vors Rathaus - Die eigene Geschichte der Stadt übergeben

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IMG_5078_kAußergewöhnlicher Einsatz für das Wasserburger Rote Kreuz: Diesmal ging’s nicht darum, Menschen in misslichen Lagen zu helfen, sondern um die eigene Geschichte. Mit einem Lkw voller alter Akten, Bücher und Urkunden rückten die Rot Kreuzler vor dem Rathaus an. „Alles war in einer alten Garage in einer großen Kiste gelagert, dann kam’s irgendwann ins BRK-Heim am Krankenhaus. Bei der Stadt, beziehungsweise beim Städtischen Archiv ist es sicher besser aufgehoben“, sagte stellvertretender Bereitschaftsleiter Andreas Strobel-Oberhuber …

… (Foto unten: Zweiter von links). Zusammen mit Markus Langer (links), dem stellvertretenden Leiter der Schnellen Einsatztruppe und mit Verena Langer (rechts) vom Jugendrotkreuz übergaben sie die Papiere symbolisch an Bürgermeister Michael Kölbl und an Juliane Günther (Dritte von rechts) vom Archiv.

Mit dabei war auch Resi Bauer (Zweite von links), die die Geschichte des Wasserburger Roten Kreuzes so gut kennt, wie wohl kaum ein Zweiter. Schmunzelnd berichtete sie bei der Übergabe, dass man in den Unterlagen so manche Anekdote finden könne. Es sei zum Beispiel schon verwunderlich, dass bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen des BRK kein Wort über die Wasserburger Frauen verloren worden sei, die bereits Jahre zuvor einen Frauenzweigverein des BRK gründet hätten. Bauer „Initiatorin war damals die Rechtsanwaltsgattin Maria Schnepf.“ Schon bald sei dieser Verein auf 277 Mitglieder gewachsen. „Die Männer waren in diesen Jahren meist im Krieg. So mussten die Frauen ran“, sagte Bauer, die selbst schon bald vier Jahrzehnte Mitglied beim Roten Kreuz ist. 

brk

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