Bergwacht hat alle Hände voll zu tun

Wasserburger am Wochenende an der Kampenwand im Einsatz

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20140907_144741Von einem ruhigen Wochenende können die Wasserburger Bergwachtler diesmal nicht berichten. Sie rückten insgesamt vier Mal aus, um Personen im Dienstgebiet Kampenwand zu versorgen. Am Samstagvormittag wurden die Retter zu einem gestürzten Radfahrer auf der Forststraße nahe der sogenannten Kapelle gerufen. Es stellte sich heraus, dass sich eine 82-jährige Mountainbikerin beim Sturz vom Rad leicht verletzt hatte. Diese wurde nach einer kurzen Versorgung ins Tal transportiert.

Wenig später fiel der Dienstmannschaft eine Patientin im wahrsten Sinne des Wortes „vor die Füße“. Eine 66 Jahre alte Bergsteigerin hatte sich kurz oberhalb der Diensthütte auf der Kampenwand am Knie verletzt. Sie wurde an der Hütte kurz versorgt und ins Tal gebracht. Dort wurde sie zur weiteren Behandlung dem Landrettungsdienst übergeben.

Nach Abschluss des Einsatzes gab es nur eine kurze Verschnaufpause für die Bergretter, denn ein ähnlicher Einsatz ereignete sich an der Gori-Alm. Ein Kind stürzte dort, wobei es sich eine Knieverletzung zuzog.

Der Sonntag verlief trotz der zahlreichen Besucher der KAB-Bergmesse zunächst ruhig.

Gegen 14 Uhr wurde eine Person mit Kreislaufproblemen gemeldet. Eine Ärztin des Rosenheimer Klinikums, die zufällig die ausrückenden Bergwachtler beobachtete, bot sofort ihre Hilfe an. Dieses Angebot nahmen die Einsatzkräfte gerne an und fuhren gemeinsam mit der Ärztin an die Einsatzstelle. Bei diesem Notfall bekam ein 75-jähriger Besucher der Bergmesse beim Abstieg Probleme. Nach einer kurzen Untersuchung durch die Ärztin und des alarmierten Bergwacht-Notarztes konnte der Mann durch die Kameraden der Bergwacht Sachrang-Aschau ins Tal transportiert werden.

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