Beim Fußballspiel in Streit geraten

Wasserburg: Schlägerei mit 20 Personen aus Flüchtlings-Notunterkunft - 17-Jähriger in Klinik

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Blaulicht03Sie wollten das schöne Wetter nutzen, raus aus der Halle und draußen Fußball spielen. Doch plötzlich kippte die Stimmung und beide gegeneinander spielenden Flüchtlings-Gruppen gerieten in Streit, man griff zu Ästen und Stöcken und es gab auch Fußtritte, wie die Polizei erst jetzt mitteilt. Der Vorfall ereignete sich nämlich schon am ersten Weihnachtsfeiertag auf dem Sportgelände in der Wasserburger Altstadt neben der Notunterkunft Realschul-Turnhalle. An der Schlägerei waren etwa 20 Personen beteiligt. Als die Polizei mit vier Streifenwagen anrückte …

hatte der vor Ort anwesende Sicherheitsdienst die Auseinandersetzung bereits im Griff. Ein 17-Jähriger aber musste mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Vier weitere Asylbewerber erlitten leichtere Verletzungen.

Welche Gruppe mit den Körperverletzungen letztlich anfing, werde nun nur durch verhältnismäßig hohen Ermittlungsaufwand zu klären sein, da zahlreiche Vernehmungen, durchweg mit Dolmetschern, durchgeführt werden müssen. Aus welchen Ländern die am Fußballspiel und dem anschließenden Streit Beteiligten kommen, darüber berichtet die Polizei nichts.

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5 Gedanken zu „Beim Fußballspiel in Streit geraten

  1. wenn Sie sich beim Fußball schon nicht verstehen und einigen können, was wird da alles kommen…..

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  2. Wenn sie sich beim Fußball nicht verstehen/einigen können, was wird da noch kommen?

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  3. Ich habe am 2. Weihnachtstag mit 30 Flüchtlingen Fussball gespielt – ca. 3 Stunden lang. 6 Gruppen 15 min pro Spiel. Alles bestens.

    Manche von ihnen schauen bissal depri, sobald man mit ihnen spricht, kommt ein Lächeln.

    Die Jungs sind froh und um jeden Rat dankbar. Man sollte hier keinen vorverurteilen, sondern Programme schaffen und die Leute. die hier sind, nützlich beschäftigen und ihnen helfen.

    Ich jedenfalls werde wieder hingehen und spielen und mein 7-jähriger Sohn wird wieder mit einem kleinen syrischen Jungen Fussball spielen und ihm Deutsch beibringen. Was würde passieren, wenn man in eine Halle 200 Deutsche, Österreicher, Schweizer und z.b. Holländer rein setzen würde. Ich mag gar nicht dran denken. Gruß, Dzenel Hodzic.

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    1. Danke Dzenel! Genau solche Leute wie dich braucht es jetzt, weil viele der Deutschen sich bereits vor Angst, was alles wegen den Flüchtlingen passieren wird,
      im Keller verschanzen. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass wir den Kontakt mit den Flüchtlingen suchen – nicht, dass die noch denken, die Deutschen sind merkwürdig 😉

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    2. Respekt! Wenn jeder von uns bereit wäre, was ähnliches zu tun?
      Kritisieren ist aber viel einfacher/bequemer. Respekt, junger Mann!

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