„Bei Gips muss jeder Handgriff sitzen“

Marco Bruckner stellt ab 4. Oktober in Wasserburg Skulpturen aus

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hamdDer Pittenharter Bildhauer und Kunstdrechsler Marco Bruckner stellt ab dem 4. Oktober 2015 in der Wasserburger Fahrschule Hoffmann seine neuen Gips-Skulpturen aus. Der 18-jährige Marco Bruckner besucht seit 2013 die Holzbildhauerschule in Berchtesgaden, die er im kommenden Jahr erfolgreich abschließen wird. Eigentlich gilt dem Material Holz seine Leidenschaft – neben seinen Drechselarbeiten betreibt er in Nöstlbach bei Pittenhart einen Skulpturenweiher an dem er seine Großobjekte aus Holz ausstellt.

In diesem Jahr hat er sich einem neuen formbaren Material zugewendet – dem Gips. Die viskose Eigenschaft des Materials und die Art damit zu arbeiten reizte ihn. „Es fasziniert mich mit Gips zu arbeiten, man muss wissen was man will und wie man an die Sache herangeht – der Gips härtet schnell aus und dann lässt sich nichts mehr ändern. Das ist anders als beim Holz, da kann man immer noch ein bisschen nacharbeiten. Beim Gips muss jeder Handgriff sitzen. Das ist eine echte Herausforderung“, sagt Bruckner.

In diesem Jahr wird er auch an der „Kunstnach Brienz“ in der Schweiz teilnehmen.

Die Ausstellung in Wsaserburg beginnt am 4. Oktober um 18 Uhr mit einer Vernissage. Öffnungszeiten: Mo.-Do. von 8- 17 Uhr, am Freitag von 8-15 Uhr. Am 31 . Oktober findet ab 17 Uhr eine Finissage mit einem Künstlergespräch statt. Fahrschule Hoffmann, Bäckerzeile 3, 83512 Wasserburg.

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