In Edling: Person von Zug erfasst

Update: Rettungskräfte waren am Bahnübergang Viehhauser Straße im Einsatz

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Montag, 17.45 Uhr, Einsatz für die Rettungskräfte in Edling: Dort hat sich am frühen Abend ein Bahnunfall ereignet. Eine junge Frau wurde von einem Zug erfasst, hat den Unfall aber überlebt. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Alarmiert wurde auch die Feuerwehr Edling. Die Bahnstrecke Wasserburg-Ebersberg war ebenso gesperrt wie der Übergang an der Viehhauser Straße in Edling. Zunächst hatte es fälschlicherweise geheißen, der Einsatz sei am Viehhauser Bahnübergang gewesen.

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13 Gedanken zu „In Edling: Person von Zug erfasst

  1. Wieviele Menschen müssen an diesem Bahnübergang noch Schaden nehmen, bis die deutsche Bahn dort Schranken aufstellen wird!
    Ich denke an unsere junge, wunderbare Edona Bajrami, die genau dort vor über zwei Jahren ums Leben gekommen ist.
    Moana Bolfeta, Innkaufhaus

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    1. Der „Unfall“ hat nicht wegen der mangelnden Bahnschranken stattgefunden. Nur so zur Information.

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  2. Hier ist es aber der andere Bahnübergang: der auf der Strecke von Reitmehring nach Grafing.
    Was nicht heißen soll, dass nicht dennoch an Beiden Schranken gebaut werden sollten.

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  3. Kaum jemand fährt mit Absicht in einen querenden Zug. Autofahrer sind auch nur Menschen und übersehen manchmal Signale (z.B. tiefstehende Sonne, Ablenkungen jeglicher Art im Fahrzeuginnern……..). Da helfen dann weder Rotlichter, noch Halbschranken.

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  4. Ich habe die Nachricht so aufgefasst, dass die Frau ohne Auto unterwegs war?

    Und ich selber habe auch schon erlebt (bei dem Viehausener Bahnübergang), dass die Blinkanlage nicht funktionierte. Ich bin mit dem Auto kurz vor knapp noch drüber, weil man von Edling aus keinen Zug von Reitmehring kommend sehen kann.
    Sogar der zug blieb da stehen. Gsd ist nichts passiert

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    1. Prima Kommentar, Karin. Sicher lässt sich herausfinden, wie oft die Funktion der Sicherheitseinrichtungen geprüft und, vor allem, dokumentiert wird!? ein Nichtfunktionieren der Einrichtung grenzt ja schon an den „Versuch zur fahrlässigen Tötung“ seitens des Betreibers und ist mit Sicherheit ein Fall für die Justiz!

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    2. a andara Reimaringa

      In sehr seltenen Fällen kann es tatsächlich vorkommen, dass ein Zug beim Passieren des Schaltkontakts die automatische Steuerung eines Bahnübergangs nicht auslöst. Für solche Fälle gibt es vor jedem technisch gesicherten Bahnübergang aber ein Überwachungssignal, so dass der Lokführer seinen Zug rechtzeitig stoppen kann …

      Für den im aktuellen Fall betroffenen Bahnübergang (Viehhauser Straße) jedenfalls sind für 2016 bereits über eine halbe Million Euro für einen Umbau mit Schranken eingeplant. Bundesweit gibt es übrigens rund 45.000 Bahnübergänge; weit weniger als die Hälfte ist beschrankt …

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  5. Immer und immer wieder Unfälle nach fast demselben Muster. Eine 100%-ige Absicherung ist nur die Über- oder Unterquerung, die sicher „keiner“ bezahlen will, außer den Hinterbliebenen, könnten sie dadurch das Geschehen rückgängig machen. Wenn die Bahn schon keine Schranken installieren will (sie wird es irgendwann müssen!), könnte zumindest ein (zum Rotlicht zusätzliches) Blitzlicht helfen, das solange blitzt, bis die Schranke geschlossen ist, oder, bei fehlenden Schranken, solange, bis der Zug am Übergang angekommen ist. das gibt es ja auch haufenweise bei Baustellenwarnungen auf Autobahnen, etc.
    Die Kosten dafür wären überschaubar, – aber auch dieser Wunsch dürfte „in den Wind gesprochen“ sein. Leider.
    Im Autonavi von Bahnchef Grube wird wohl angeklickt sein „Unbeschrankte Übergänge meiden“.

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  6. Es war kein Unfall.

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    1. Wenn kein Unfall, dann wäre es eine Übung gewesen.

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      1. Christian Huber Beitragsautor

        Anmerkung der Redaktion: Es war weder ein Unfall, noch eine Übung. Wir werden, wie in allen ähnlich gelagerten Fällen, nicht weiter berichten und bitten unsere Leser um Verständnis.

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  7. Das finde ich gut, Herr Huber! Danke

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  8. Antigona Rexhaj

    Wenn ich lese UNFALL am BAHNÜBERGANG denke ich erneut an den 24.07.2013 – an diesem Tag ist unsere Edona Bajrami tödlich verunglückt!

    Meine Nichte ist erst 20 Jahre jung gewesen und hatte das ganze Leben noch vor sich!

    Sie ist erst Teamleiterin im Innkaufhaus Wasserburg geworden und ist jeden Tag mit FREUDE zur Arbeit gefahren! Auch an diesen Tag ist sie unterwegs zur Arbeit – sogar überpünktlich wie immer!

    Leider gab es damals keine richtigen Zeugen, die über den Unfall schildern konnten. Viele haben sich gegen eine Aussage entschieden!

    Dort in den Bahnschranken wurde fast nie kontrolliert von der DB! Ungefähr 3 Monate später haben sie komplett die alten grossen Blechteile, wo die Blinckanlage hängt (keine Ahnung wie diese heißen) und die Schirme erneuert!

    Laut DB haben sie nur die Schirme gewechselt, dabei habe ich selber die alten Grünen Modelle auf dem Boden gesehen und die Farbe ändert sich nicht von selbst!

    Leider wissen wir bis heute nicht, wie es zu dem tragischen Unfall gekommen ist – eins weiß ich, meine Nichte würde niemals über ROT fahren!

    Ein Zeuge, der in der Nähe von dem Bahnübergang wohnt, hat bei der Polizei und überall bestätigt, dass die Anlage öfters spinnt, BLINKLICHT geht oft an ohne dass ein Zug kommt! Ja und das alles hat nichts genutzt – es hieß WENN DER ZUG KOMMT UND ES BLINKT NICHT, IST ES EIN FEHLER, aber dass das Licht einfach angeht, ohne dass ein Zug kommt, das ist kein Fehler!

    Ah – ich könnte so viel schreiben, aber natürlich trifft die DB keine Schuld – meine Nichte musste ihr junges Leben aufgeben – schuldig ist immer der, der leider stirbt – dieser kann sich ja nicht mehr zum Unfall äußern!

    Bitte Leute, seit einfach vorsichtig an diesem Übergang – an jedem Bahnübergang, denn das Schlimmste, was es gibt, ist, jemand so zu verlieren – egal wie jung oder alt man ist!

    Edona, ich liebe dich, mein Engel.

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