Badriazzo gestern – ein Abend voller Genüsse

Stadt-Fasching 2016 in vollem Gang ab sofort: WWW. Das ist der Wilde Westen Wasserburgs

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1Wasserburg – Die Freude ist groß und er ist in vollem Gang in der Stadt Wasserburg – der Fasching 2016! Und zwar so richtig angekommen ist er am gestrigen Abend. Mit der klassischen Ballnacht Badriazzo zum großen Auftakt in der wieder äußerst stilvoll dekorierten Badriahalle (unser Foto)! Mit den festlich gekleideten, feschen Gästen aus dem ganzen Altlandkreis und heißen Indianerinnen und Cowgirls der Stadtgarde als Überraschungs-Höhepunkt! Und mit einer Neu-Interpretation von WWW. – Wilder Westen Wasserburgs. Ein paar Eindrücke …

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2Bewährt war die Begrüßung der Gäste mit einem Sektempfang und den jazzigen Klängen von Ernst Hofmann und seinem Trio Tonale (Foto).

Der Badriazzo selbst war diesmal weiblich: Constanze Baruschke, die charmant durch das Programm führte.

Gar auf Stelzen unterwegs – unübersehbar und hochgewachsen bezaubernd: Kerstin Lossin …

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5Zum zweiten Mal mit dabei: Die Musik von TanzBar – ja klar, der Name war Programm, und die Band um den Wasserburger Schlagzeuger Jochen Enthammer bewies bestens, dass sie über ein nahezu grenzenloses Repertoire verfügt und damit auch die Tänzer mit hohem Anspruch zu begeistern vermochte …

Ebenfalls zum zweiten Mal Badriazzo-Hauptmitwirkender: Enzo de Tursi, Pächter der Badria-Gastronomie, wollte die Ballbesucher kulinarisch aufs Feinste verwöhnen – diesmal sollte es typisch italienisch sein:

4Zum Auftakt eine Komposition aus Ruccola mit Pilzen, Cocktailtomaten und Parmesan. Dazu frisches Weißbrot mit Oliven und getrockneten Tomaten gebacken.

Dann das Hauptgericht – ein italienischer Klassiker vom Allerfeinsten: Ein original Saltimbocca (dünne Kalbsschnitzel) alla romana mit Rosmarin-Kartoffeln.

Und zum Dessert im Glas eine erfrischende Pannacotta-Variation an einer Waldfrüchte-Sauce mit Schokoladen-Kreation.

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Während der Bürgermeister der Stadt, ‚Rothaut‘ Michael Kölbl, den WWW. – also den Wilden Westen Wasserburg – rathaustechnisch ganz traditionell nun den Narren und Närrinnen überlassen muss und brav den Schlüssel abgab, wurde bis zum frühen Morgen die beliebte Stadtgarde-Bar mehr und mehr umlagert. Wasserburg, wie es tanzt, lacht und feiert!

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Fotos: Renate Drax / Stadtgarde

 

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8 Gedanken zu „Badriazzo gestern – ein Abend voller Genüsse

  1. Der Ball war wirklich sehr schön, die Dekoration der Badriahalle wunderbar und die Klänge von Tanzbar fabelhaft.

    Nur die kulinarische „Verwöhnung“ ließ bei uns stark zu wünschen übrig. Der Rucolasalat mit Pilzen war kaum angemacht und die kalten Pilze darin mussten gesucht werden.
    Der Hauptgang wurde an unserem Tisch mit unterschiedlichen Portionsgrößen des Kalbfilets, mit verbrannten und kalten Kartoffeln sowie teilweise ohne Weißweinsosse serviert.
    Das Pannacotta war unter der roten Grütze zwar zu finden, jedoch nicht aus der Schale zu bekommen. Glich eher einem zu fest gewordenen Pudding, als einer zarten Creme.

    Wir beschwerten uns noch zur Stunde an Ort und Stelle beim hochgelobten Gastwirt Enzo, der uns dann ausführlich über seinen Personalmangel informierte und über die mangelhafte Unterstützung von Seiten des Veranstalters berichtete. Vielleicht sollten sich die Herrschaften bis zum nächsten Badriazzo noch mal austauschen, um solche kulinarischen Ausrutscher 2017 zu vermeiden.

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    1. Dies kann ich nur so bestätigen

      Als jährlicher Besucher muss ich sagen dieses Jahr war portionsmässig das beste, geschmacksmässig leider das schlechteste.
      Preis-Leistung war nicht gerechtfertigt

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    2. treue Ballbesucher

      Als jahrelange, treue Ballbesucher können wir das nur bestätigen.
      Ein sehr schöner Ball mit einer wunderbaren Band, der leider durch einen offensichtlich kritikresistenten Gastronom ordentlich versalzen wurde. Auch wir durften ausführliche Ausreden des Gastwirtes Enzo erleben und als – wie bereits erwähnt – jahrelange, treue Ballbesucher sind wir der Meinung, die Ausführungen ganz gut einordnen zu können.
      Deshalb, und vor allem da nach der mangelhaften kulinarischen Leistung im letzten Jahr eine noch schlechtere in diesem Jahr folgte, wäre dem Veranstalter wohl wirklich EIN Austausch dringend zu empfehlen.

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  2. Hallo Fr. Drax … welchen Ausstellungsteller durften Sie fotographieren?

    An unseren Tischen waren die Teller lieblos angerichtet, das Dressing fehlte bei fast allen Tellern gänzlich. Erst nach mehrmaliger Reklamation war es möglich Öl, Essig, Salz und Pfeffer zu bekommen, um die Vorspeise essbar zu gestalten.
    Das von Ihnen gelobte Weißbrot fehlte bei uns auf allen Tellern. Erst auf Nachfragen von mehreren Personen wurde dieses nachgereicht.
    Die Hauptspeise kam über einen mittelmäßigen Durchschnitt nicht hinaus.
    Die Nachspeise „erfrischende Pannacotta-Variation“ machte, mit wenigen Ausnahmen, Haribo-Weingummis Konkurrenz. Kein Gefühl für die Beigabe von Gelatine. Wo bitte waren bei uns die Gläser? Unser Dessert wurde in der Suppenschüssel serviert, ein toller Anblick für ein Galadinner.

    Sehe hier Handlungsbedarf seitens der Stadtverwaltung. Es ist schade, dass diese Ballnacht, mit einer Spitzenband (absolut top) nicht auch mit kulinarischen Highlights zu überzeugen mochte. Band unbedingt beibehalten. Gastronomie werde ich für privat meiden. Ernsthafte Überlegung für nächstes Jahr: Flanierkarte.

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  3. Wir können uns den Vorrednern nur anschließen!
    Nach dem wiederholt enttäuschenden Essen der letzten Jahre können wir dem Veranstalter nur dazu raten, endlich von diesem verunglückten „Zwangs-Essen“ abzukehren.
    Nur eine Flanierkarte ist für uns keine Option. Man möchte ja gerne eine Ballnacht erleben und nicht eine „After-Gardeauftritt-Party“

    Warum ist es nicht möglich, den Ball auch ohne Essen von Anfang an zu besuchen?
    Entweder löst man das in unterschiedlichen Bereichen, Tische mit und Tische ohne Essen. Oder noch besser, man bietet generell á la Carte oder Buffet an.
    Fazit für uns, wir werden diesen Ball (sollte sich nichts ändern) nicht mehr besuchen.

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    1. Marie Bauernschmid

      Das gleiche schlechte Essen gab es letztes Jahr auch schon, dazu gab es warmen Weißwein, den wir dann mit Eiswürfeln kühlen mussten.

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  4. Ein wunderschöner Ball, die Besucher in eleganter Garderobe; das Galadinner und die Tischdeko: eine einzige Katastrophe.
    Wir haben in Wasserburg Blumengeschäfte, die würden sicher gerne für die Tischdekoration sorgen.
    Und für die Verköstigung der Ballbesucher wünsch ich mir den Fichter Peter zurück; da gehts zack, zack und es schmeckt sehr gut.

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  5. Oiso etzad mua i a moi wos song.
    Wos issn des fia a scheinheilige Ausred, i hob ned gnua leid.
    Der woa doch, dass der Boi is – do ko ma waiche organisirn!!!!!!
    Wos a ned ged is, dass a sogt, er dadat sie mehr Huif vo da Stod wünschn. Er is Wirt und soiat wissen, wias gemacht kehrt oder erst gar ned zuasong.

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