Außergewöhnliches Projekt: Road to Olympia

„Corox"-Leistungsstützpunkt für Athletik in Edling sponsert heimische Nachwuchsathleten

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gruppe2Die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro – sie waren ein absolutes Megaevent des internationalen Sports. „Corox“, der Leistungsstützpunkt für Athletik von Hans Friedl in Edling, war bereits vor den Spielen Treffpunkt für viele Olympioniken auf der Suche nach der optimalen Vorbereitung. Augentraining, verbesserte neuronale Ansteuerung und perfekt abgestimmtes Athletiktraining ließen die Besten der Besten aus aller Welt nach Edling pilgern. Und jetzt gibt es auch ein außergewöhnliches Zukunftsprojekt.

Im Hintergrund schufen Hans Friedl und sein „Corox“-Team ein weiteres Olympiateam – eines ohne die aktuellen Berühmtheiten aus Radsport, Tennis oder Fußball. Eines, dessen Arbeit erst in den nächsten Jahren so richtig interessant werden dürfte. Dieses Olympiateam soll nämlich frühestens 2024 an den Start gehen. Ein Projekt, so einzigartig – und deshalb so interessant. Unter dem Aufruf „Road to Olympia“ wurde jungen Nachwuchshoffnungen die Chance ihres Lebens offeriert.

Ein Sponsoringvertrag mit erstklassigen Kondition. „Corox“-Training, Wettkampf- und Trainingsausstattung, mit diesem Vertrag in der Tasche kann ein Sportler seine Zukunft deutlich leichter auf den Leistungssport ausrichten. Unter zahlreichen Bewerbungen aus ganz Bayern pickte sich das „Corox“-Team drei Talente heraus.

Die Prämissen waren: Motivation, Ehrgeiz, bisherige Erfolge und Bezug zur Region. Erster „Corox“-Athlet wurde Lukas Hesse, ein junger Segler. Der Pfaffinger startete bereits bei Weltmeisterschaften (7.Platz) und Deutschen Meisterschaften (2.Platz). Zusammen mit seinem Segelpartner mischt er derzeit die 29-er-Klasse im Segel auf (wir berichteten). In ein paar Jahren, wenn Hesse die Altergrenze erreicht hat, kann er auf den 49-er umsteigen – das Olympiaboot.

Und mit viel Glück, einer riesigen Portion Ehrgeiz und der monetären Unterstützung für seinen aufwändige Sportart kann er vielleicht in einer Dekade für Deutschland auf Medaillenjagd gehen.

Zweiter im Bunde ist der 17-jährige Wasserburger Manuel Riemer. Sechs Mal pro Woche trainiert
der junge Mehrkämpfer für seine ambitionierten Ziele. Stützpunkttraining in München und Markt
Schwaben und daneben noch die Schule – Bayerns bester Mehrkämpfer seiner Altersklasse geht „all-in‘ für seinen Traum. Bis jetzt mit großem Erfolg, denn seine Formkurve hält auch in dieser
Saison an.

Dritter Athlet im Bunde ist gleich ein ganzes Team. Das Kunstrad-Team des RSV Steinhöring um
Katharina Gülich, Romana Ressel, Ramona Strassner und Christine Posch. Sind sind hochdekorierte Kunstradfahrerinnen und bereits mehrfache Weltmeisterinnen. Der Erfolgshunger ist jedoch ungebrochen

Dank ihrer enormen Hingabe für ihre Sportart, die fernab der ganz großen öffentlich-medialen Wahrnehmung, jedoch mit der selben Trainingsintensität, stattfindet, dürfen alle Athleten weiter sorgenfrei und mit einem Rund-um-Sorglos-Paket ihre großen Träumen
verwirklichen.

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Ein Gedanke zu „Außergewöhnliches Projekt: Road to Olympia

  1. Tolles Engagement VON und FÜR die jungen ambitionierten Sportler! Klasse und außergewöhnliche Sache. Allen Beteiligten viel Erfolg auf dem Weg zum Ziel !

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