Ausnahmezustand in den Wohn-Siedlungen!

Bahnhof Reitmehring: Sogar die Fremden schleichen den Einheimischen hinterher

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAReitmehring – War ja klar, dass so gut wie niemand die offizielle Umleitungsstrecke über Altdorf bei Haag fahren wird: Bis auf den Schwerlastverkehr nehmen die meisten Autofahrer die Schleichwege in Anspruch rund um die Bauarbeiten am Bahnübergang Reitmehring. Die Anwohner der Siedlungen können ein Lied davon singen in ihren Tempo-30-Wohngebieten. Sogar die fremden Autokennzeichen schleichen den Einheimischen einfach hinterher. Noch bis zum Samstagabend, 22 Uhr, dauern die Bahn-Arbeiten. Vor genau einem Jahr …

… im Sommer 2013 hatte der Rechnungsprüfungsausschuss des Deutschen Bundestages grünes Licht für das 21 Millionen Euro-Projekt – die geplante Beseitigung des Bahnübergangs Reitmehring durch eine Tunnellösung – gegeben (wir berichteten damals mehrmals). Im Wahlkampf 2013 nutzten viele Politiker der Region die Gelegenheit, sich vor Ort an den Schranken blicken zu lassen und zu diskutieren. Der nächste Schritt sollte das Planfeststellungsverfahren sein.

Vor einem Jahr hieß es, es werde etwa noch fünf Jahre dauern, bis diese Tunnellösung komme. Macht also jetzt noch etwa vier Jahre!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFakt ist in jedem Fall, dass ab Dezember der Stundentakt für den Filzenexpress eingerichtet wird. Was noch häufigere Schließungszeiten der Schranken am Bahnhof Reitmehring zur Folge haben wird!

Der neue Kreuzungsbahnhof in Steinhöring soll Ende September fertiggestellt und eingeweiht werden.

 

 

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4 Gedanken zu „Ausnahmezustand in den Wohn-Siedlungen!

  1. Meine Güte, dann wird die Idylle eben mal für eine Woche gestört, andere Menschen sind so arm, die kommen gar nicht in den Genuss, jemals ein Anwesen zu haben, wo absolute Stille ist…

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    1. a andara Reimaringer

      Main, da haben Sie grundsätzlich schon recht. Ich wohne selber an einer der beiden inoffiziellen Umleitungsstrecken und halte das sicher durch. Andererseits stimmt „Ausnahmezustand“ nicht wirklich – Stau am Bahnübergang ist schließlich das ganze Jahr. Und auch dann fließt gar nicht so wenig Verkehr durch unser „begütertes Idyll“.

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  2. Jetzt macht Ihr auch noch Werbung für die Schleichwege, wenn auch ungewollt.
    Frag mich nur, weshalb überhaupt die Durchfahrverbotsschilder aufgestellt werden. Wahrscheinlich deshalb, dass auch die Halteverbotsschilder eine Berechtigung bekommen. Die Durchfahrt, die ja nur für Anlieger frei ist, soll da ja nicht behindert werden. Wenn ich als Anwohner die Halteverbotsschilder genauso ignoieren würde, wie die auswärtigen Autofahrer und auch Lastwägen und Sattelschlepper, würde die Polizei wahrscheinlich schnell vor Ort sein. Gleiches Recht für alle gilt hier wohl nicht, gell liebe Polizei.

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    1. a andara Reimaringer

      Busse und vor allen Dingen Rettungswagen (!) sollten halt auch noch irgendwie durchkommen können. Da gab´s bei früheren Sperrungen größere Probleme und darum kamen die Halteverbote…

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