Auf Irrwegen ins Innerste der Vernunft

Mit sieben liebenswürdigen Damen und Gerry Mierbeth - Premiere in Wasserburg

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theatrRegisseur und Autor Gerry Mierbeth zettelt erneut einen magischen Theatertraum an.
Nach seiner Paraphrase über „Lysistrata 2015“ präsentiert sein Label „Golden Monk Productions“ nun eine weitere Theaterphantasie im wunderschönen alten Theatersaal des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Wasserburg. Premiere ist am Freitag, 15. Januar, um 20 Uhr. Gerry Mierbeth appelliert mit diesen Theaterarbeiten an die Tiefe der Bilder, Wahrnehmung und Erfahrung jenseits …

… linearer Logik, an die Sinnlichkeit der Worte, an freies Phantasieren, individuelle
Schürfarbeit, ein lustvolles Sichtreibenlassen in Bildern, Tönen und Bewegungen.

Sieben Damen reisen auf Irrwegen ins Innerste der Vernunft und rechnen immer mit dem
Allerschönsten. Diese liebenswerten sieben Damen sind menschlich aber auch nur sehr
unzureichend, wie wir alle und sollten sich verbessern, wie wir alle. Das Leben will ja nun
geschickt erobert werden und fordert deshalb verläßlichen, innersten Fortschritt.
Zahlreiche hübsche Therapien bieten sich an und offenbaren siegessicher sieben
wunderliche Wunden.

Daher braucht es erleichternde Linderungen noch und nöcher, die
das bürgerliche Leben stets bereithält. Dafür ist es ja schließlich da. Sieben Damen
spielen lange Bingo und gewinnen zunehmend beschwichtigt den erhofften Verlust ihrer
Lebenszeit. Nach der Tagesschau gehen sie in Wind und Wetter erneut auf Reisen durch
die schmerzhafte Welt der Widersprüche.

Da sind dumme Liebende und eine kluge Depressive. Da sind Weise, Mörder, eine Irre aus Haar und die englische Literatur. Da hilft doch noch Gesang, Tanz, Schlaf, John-Boy und Jesus. Und Medikamente natürlich, die immer bereitstehen, noch und nöcher. Schließlich ist aber alles erfühlt verloren und geht am Ende wie jeden Tag wie nichts von vorne los, um in einem Aufzug anhaltende Erfüllung zu gewinnen

Es spielen Monique Nägele, Ines Clemens, Marie Elliot-Gartner, Karin Sacher, Marina
Schroeter und Andrea Fabian in der Regie von Gerry Mierbeth.
 

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