Auch „Palmano 1″ macht dicht

Hiobsbotschaften für Wasserburgs Altstadt reißen nicht ab - Aus für beliebtes Lokal

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Zwei schlechte Nachrichten für die Wasserburger Altstadt an einem Tag: Nicht nur das Innkaufhaus macht die Pforten dicht (wir berichteten), auch das beliebte „Palmano 1″ schließt demnächst. „Nach acht erfolgreichen Jahren hier in der Wasserburger Altstadt bekomme ich keinen neuen Pachtvertrag mehr. Der Verpächter hat einen potenteren Bieter“, sagt Wolfgang Thüring, Chef des beliebten Wasserburger Restaurants am Palmanopark. Thüring will dennoch nicht die Flinte ins Korn werfen. „Ich suche nach einem neuen Standort. Vielleicht weiß ja jemand was.“

Schluss ist fürs „Palmano 1″ spätestens am 31. Oktober.

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9 Gedanken zu „Auch „Palmano 1″ macht dicht

  1. In Haag wird ein komplett neu renoviertes und eingerichtetes Lokal angeboten….

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  2. Marie Bauernschmid

    Verpächter bekommt den Kragen nicht voll …

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  3. Wasserburger

    Nicht nur den Kragen …

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  4. Manuel Michaelis

    Ist das nicht die selbe Person, der wir den Verlust des Biergartens zu verdanken haben?

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    1. Das weiß ich nicht ob es diese Person ist. Als damals Bürgerinnen und Bürger diesen Bau beanstandet haben und es schlecht fanden,
      dass der Biergarten verschwindet … damals wurde vom Bürgermeister und dem Stadtrat ja hoch und heilig
      versprochen, dass es weiterhin einen „kleineren“ Biergarten geben wird in diesem Monsterbauwerk.
      Ich frage mich nur…wo ist der;-)?!

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      1. Der Biergarten?
        „Na auf dem Dach siehste den nicht!“

        Auch hier wieder Politiker – lauwarme Luft und nichts dahinter.

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  5. Es ist sehr, sehr traurig, das P1 zu verlieren.

    Kann es sein, dass sich in Wasserburg z.Zt. eine „billig“ und „schlecht“ Entwicklung breit macht? Sh. Nachfolge UNI Foto = Grossbäckerei, jede Menge Billig-Boutiquen, Dönerbuden, wilde Imbissbuden-/wagen, Tatoostudios ……etc. etc.

    Und zusätzlich fällt negativ auf, wie viel Geschäftsraum-Leerstand existiert.
    Vielleicht sollte der WFV sich mit den Vermietern einmal zusammen setzen, um über ein abgestimmtes, zukunftsfähiges Konzept zu diskutieren.

    Ansonsten ist zu befürchten, dass die Altstadt unattraktiv wird, nicht nur für Einheimische, auch für Touristen!?

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    1. Altstadtbewohner

      Kann es sein, dass es für Wasserburg’s Altstadt nicht mal ein Einzelhandelskonzept gibt?
      Ich weiß es nicht, aber ich dachte, dass zumindest für die Altstadt ein Einzelhandelskonzept vorliegt , in dem von vornherein festgelegt ist, welche Läden sich hier ansiedeln können und welche nicht.
      Sollte es das nicht geben und es entscheidet einzig die Marktwirtschaft – Angebot und Nachfrage – dann wundert mich nichts mehr.
      In einer historischen Altstadt müssen kleine Läden durch entsprechende städtische Vorgaben geschützt werden, sonst haben sie keine Chance.
      Der Flair der Wasserburger Altstadt verändert sich meiner Meinung nach nicht nur durch die Aufgabe schöner Läden negativ, sondern vor allem durch die baulichen Veränderungen, die nicht zur denkmalgeschützten Altstadt passen. Es gibt immer mehr grobe klobrige Bauten und zudem unpassende überdimensionale Leuchtreklame, die nicht zum Bestand einer historischen Altstadt passen.
      Gibt es denn in Wasserburg niemanden, der das denkmalpflegerisch überwacht, ggf. verhindert oder zumindest eindämmt?

      Einem privaten Häuslebesitzer werden diesbezüglich sehr genaue und sehr einschränkende Vorgaben von Stadt, Landratsamt und Denkmalschutz gemacht. Warum passiert das nicht bei den großen Kaufhäusern? Kann es sein, dass man sich als Stadt gegenüber dem Ottonormalbürger, Einfamilienhausbesitzer groß mit Auflagen in Szene setzt während man gegen die Rechtsabteilung eines H&Ms und dergleichen keine Chance hat?

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  6. Das ist sehr schade. Die feinen Gerichte, die es sonst in der Art nirgendwo in WS gibt und das nette Palmano1-Team werden fehlen. Es bleibt zu hoffen, dass sich neue Räumlichkeiten in Wasserburg dafür finden. Es ist mittlerweile sehr schwierig für Pächter in der Gastronomie, die meist horrenden Pachten aufzubringen. Lieber lassen die Eigentümer Lokale leer stehen, als ehrliche arbeitende Pächter auch leben zu lassen!

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