Auch heuer optimale Vorbereitung

Leichtathletikabteilung des TSV Wasserburg im Trainingslager

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SONY DSCAlle Jahre wieder fährt die Leichtathletikabteilung des TSV Wasserburg ins Trainingslager ins österreichische Schielleiten. Traditionell startet die Reise am Karfreitagmorgen in aller Frühe am Badria und endet am Mittwoch beziehungsweise für die älteren Athleten erst am Freitag der darauf folgenden Woche. In der Steiermark bieten sich den Wasserburger Athlethen  optimale Bedingungen. Neben einem milden Klima lassen eine Leichtathletikhalle, Fitness- und Krafträume sowie zehn verschiedene Freiluftplätze das Herz der Sportler und des Trainerstabs höher schlagen.

 

Nicht verwunderlich, dass in diesem Jahr insgesamt 36 Athleten und Betreuer des TSV Wasserburg das Trainingslager nach Österreich gebucht hatten. Allein sind die Wasserburger im Schloss Schielleiten dabei nicht. Zahlreiche bayerische Vereine, wie die LG Sempt, der Kirchheimer SC oder auch die Kadertrainer geben sich beim österreichischen Nachbarn ein Stelldichein. So trainierten Manuel Riemer und Alisa Böhm mit dem bayerischen Mehrkampfkader und Lukas Koller mit dem bayerischen Wurfkader, die ebenfalls Schielleiten als Stützpunkt gewählt hatten.

Die kurzen Wege zwischen den Unterkünften und den Sportstätten optimieren dabei die Trainingszeit, alle Sportarten können unabhängig vom Wetter durchgeführt und trainiert werden, so dass die Wasserburger Leichtathleten eine gute Basis für die anstehende Sommersaison gelegt haben dürften, die übrigens mit der Bahneröffnung am Badria am 1. Mai eingeläutet wird. 

Neben den zwei bis drei täglichen Trainingseinheiten stand heuer intensive Abitur-, Klausur – und Schulaufgabenvorbereitung auf dem Programm. Alle Athlethen hatten in ihren Koffern reichlich „Schulkram“ eingepackt, um auch nach den Ferien für die Schule optimal vorbereitet zu sein. Spaß gab es auch – beim traditionellen Ostereier suchen am Ostersonntag, bei der Osterjause, wo allein beim Gedanken an diese den  jugendlichen Gourmets schon die Backen unter Wasser standen und nicht zuletzt bei der Trainingslagertaufe (ein sehr erfrischendes, unfreiwilliges Bad im schlosseigenen See, wahlweise eine Dusche unter eiskaltem Wasser), der sich die zahlreiche Erstfahrer wieder unterziehen mussten.

Kleiner Wehmutstropfen im wieder einmal gelungenen Trainingslager war eine wohl ernsthafte Fußverletzung von Alisa Böhm. Aber auch hier gibt es die andere Seite der Medaille: Alisa wurde insbesondere von den männlichen Teamkollegen verwöhnt, jeder Wunsch wurde ihr von den Augen abgelesen, weil sie selber nicht gehen konnte. So lässt es sich, auch mit Gipsbein, leben……

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