Athleten trotzen widrigen Bedingungen

Selbst Schneegestöber kann Lukas Koller vom TSV Wasserburg nicht erschüttern

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IMG_0983Wasserburg/München –  Das war schon ein Wettkampf der besonderen Art, den die Leichtathleten  in München bei den Bayerische Meisterschaften  U20 und AK 15 in München erlebten. Wintereinbruch in der Großstadt, mit Schneesturm und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Im heftigen Schneegestöber ließ Lukas seinen 1,750 Kilo schweren Diskus einfach durch die Schneeflocken tanzen und sicherte sich mit dieser Strategie und 50,55 Metern den Sieg in der Winterwurfserie der U20-Athleten.

Manuel Riemer trotzte ebenso den Bedingungen, ließ sich von Matsch im Anwurfkreis nicht beirren und beendete seinen Wettbewerb im Feld der U18 Athleten als Fünfter mit einer Weite von 35,80 Metern.

Besser ging es den anderen Startern des TSV Wasserburg, die den Wettkampf in der warmen und trockenen Lindehalle durchführen durften und das durchaus erfolgreich. Mit einer nochmaligen Verbesserung ihrer persönlichen Bestleistung auf nunmehr 9,07 landete Johanna Windmaier zwar auf dem undankbaren vierten Rang, unterstrich aber ihre Zugehörigkeit zum Bundeskader. Noch besser lief es für die 17-jährige Abiturientin im Dreisprung, wo sie sich mit 12,26 Metern nur knapp geschlagen geben musste und sich sehr über die Bayerische Vizemeisterschaft der U20(!) Damen freute.

Ähnlich weit, aber von der Medaillenausbeute etwas schlechter, setzte Maximilian Kurzbuch den Hop, Step und Jump. 12,48 Meter und damit Bronzegewinner hieß es am Ende für den ebenfalls 17-jährigen Modellathleten. Was in der Weite geht, ist in der Höhe ja überhaupt kein Problem, schien Maxs Motto am vorigen Samstag in der Lindehalle gewesen zu sein. Auch in seinem Stabhochsprungwettkampf sicherte er sich den Bronzerang. Mit seiner Höhe von 4,20 Meter überspringt er mittlerweile locker einen einstöckigen Bungalow.

Schwere Beine hatte dagegen Alisa Böhm am letzten Wochenende. Mit ihren 1,58 Metern blieb Alisa deutlich unter ihren Möglichkeiten und die immerhin Top-Ten-Plazierung (9. Rang) war nur ein schwacher Trost für sie und ihren Trainer Walter Kurzbuch.

Spritziger präsentierte sich das 4×200-Meter-Quartett mit Manuel Riemer, Maximilian Kurzbuch, Maximilian Huber und Simon Peinhofer. Ihnen gelang im starken Männerfeld in 1:39,08 ein beachtlicher 5. Platz

Für den Wettkampf qualifiziert hatten sich auch die drei U16 Mädels Laura Kurzbuch, Amelie Schwaninger und Laura Neugebauer. Alle drei lieben das Hochspringen, wobei Laura K. und Amelie gerne die Hilfe des Stabs in Anspruch nehmen und hier ein hervorragendes Ergebnis für den TSV Wasserburg erzielten. Laura Kurzbuch überzeugte mit überquerten 2,80 Metern und feierte sich als Bayerische Vizemeisterin. Ein dickes Lob von Trainer Michi Grabl holte sich auch Amelie ein, die mit 2,40 Metern den fünften Platz belegte.

Laura Neugebauer musste ihren Hochsprungwettkampf zwar allein bewältigen, wurde aber lautstark von den anderen Vereinskameraden unterstützt. 1,45 Meter reichten für den 6. Platz in diesem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld.

 

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